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	<title>Endlosrekursion &#187; Leben</title>
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		<title>Positiv Denken</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 11:35:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Menachem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[
 Es m&#252;ssen schon fast 20 Jahre her sein. NLP (Neurolinguistische Programmierung). Geklebt habe ich an seinen Lippen. Damals, in einem Clubhotel auf den Canaren. Bilder wurden vor das geistige Auge projeziert, rechts oben, links unten, von sch&#246;nen Frauen, Str&#228;nden, Bankkonten. Was habe ich in der Zeit danach nicht noch alles &#8220;geankert&#8221;. Die &#8220;Queen Mary&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;   &lt;![endif]--></p>
<p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;   &lt;![endif]--> <span style="Arial;">Es m&#252;ssen schon fast 20 Jahre her sein. NLP (Neurolinguistische Programmierung). Geklebt habe ich an seinen Lippen. Damals, in einem Clubhotel auf den Canaren. Bilder wurden vor das geistige Auge projeziert, rechts oben, links unten, von sch&#246;nen Frauen, Str&#228;nden, Bankkonten. Was habe ich in der Zeit danach nicht noch alles &#8220;geankert&#8221;. Die &#8220;Queen Mary&#8221; h&#228;tte sich keinen Zentimeter bewegt,</span></p>
<p><span style="Arial;">Heute w&#252;rde man vielleicht sagen, nun gut, das System funktioniert, jedoch glauben muss man daran. Fazit: selber schuld. Ich hab`s nicht geschafft, zumindest, mit den Bankkonten.</span></p>
<p><span style="Arial;">In verschiedenen Beitr&#228;gen und Kommentaren der letzten Zeit wurden diese Erinnerungen nochmals hochgesp&#252;lt ( <span style="purple;">hochgesp&#252;lt</span> trifft`s ). Ich sehe braungebrannte und elegant gekleidete Trainer (oder T&#228;ter) auf den B&#252;hnen. Mit dem erspartem Eintrittsgeld der Hoffnungssuchenden und dem Schlachtruf &#8220;Du schaffst das&#8221; bringen sie den Saal zum toben. Dieses Geldbeschaffungssystem beutet aus &#8211; indem es  schafft. Illusionen. Sp&#228;ter, wenn Er“n&#252;chter“ung Einzug h&#228;lt, gl&#228;nzen sie auch, die einstigen Trainer, durch Abwesenheit. In diesem Moment stehst du im Saal &#8211; allein.</span></p>
<p><span style="Arial;">Das Glas ist halbvoll. Unbestritten &#8211; das ist auch meine Lebenseinstellung. Auch nicht um das wohlwollende „Du schaffst das schon“, kurz vor der Fahrpr&#252;fung, dem Abitur, einer herausfordernden Terminarbeit geht es mir hier. Aber sich geistige Bildchen malen, die dich im RiesenExclusivbad einer Penthousewohung champagnertrinkend zeigen, verkennen &#8211; das zum Erreichen bestimmter Ziele auch Kenntnisse, F&#228;higkeiten und Eigenschaften geh&#246;ren &#8211; die nicht durch den reinen Willen zum Erfolg ihre Existenzberechtigung verlieren.</span></p>
<p><span style="Arial;">Sicher, es gibt Menschen, die durch dieses System justiert, zum Erfolg gekommen sind. Von diesen ganz, ganz Wenigen handelt dieser Beitrag nicht. Sie w&#228;ren Ihren Weg auch ohne &#8220;Du schaffst das&#8221; gegangen.</span></p>
<p><span style="Arial;">Ich meine hier die gro&#223;e Gruppe der Desillusionierten, der in Zweifel geratenen und nicht Wissenden, warum? Warum?</span></p>
<p><span style="Arial;">Die meisten Menschen w&#252;nschen sich Erfolg. Ich meine, es tut gut, wenn der gew&#252;nschte Erfolg sich nicht einstellt, die Frage zu stellen: Warum? Und mir fiel in diesem Zusammenhang die Frage auf: „Was hindert dich daran?“ Die neuen Mentalcoaches der Sportler ackern das mit Ihren Sch&#252;tzlingen durch.</span></p>
<p><span style="Arial;">Mich, so hoffe ich zumindest, k&#246;nnte diese Frage zur Einsicht f&#252;hren, das ich im Hinschauen erkenne, das es einfach gewisse Dinge gibt, die ich nicht gut genug kann und die zur Erreichung meiner Traumziele unabdingbar sind. Vielleicht finde ich auf diesem Weg andere, mir bisher nicht bekannte Eigenschaften und F&#228;higkeiten, die versteckt blieben. F&#252;r mich nicht sichtbar waren, weil mein Blick sich starr nur einem Stern zuwendete.</span></p>
<p><span style="Arial;">Sich selbst richtig einzuschatzen hei&#223;t f&#252;r mich, von Illusionen Abschied nehmen. Hei&#223;t auch, die erfahrenen und &#252;berschrittenen Grenzen zu erkennen und den Dialog damit und sich selbst zu f&#252;hren.</span></p>
<p><span style="Arial;">Bist du f&#252;r diesen Dialog schon stark genug? Nein? WARUM? Was hindert dich daran?</span></p>
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		<title>Notizen aus einem dokumentierten Scheitern</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/355/notizen-aus-einem-dokumentierten-scheitern/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 20:51:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>le simplicissimus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein endloses Stocken. Die Richtung, sie ist unl&#228;ngst gewiesen. Und dennoch: unbeschritten der Weg. Vage angedeutet, hungrig, sich nach Fu&#223;stapfen begierig sehnend. Unmissverst&#228;ndlich: eine Aufforderung zum hinfort schreiten. Fortschritt jedoch ist ein Verlassen. Verlassenheit die Abwesenheit eines bereits Anwesenden. Irgendwann, dunkle Erinnerungen. Schemenhaft sich mir aufdr&#228;ngend. Die Brotkr&#252;mel, die du hinterlie&#223;t. Letzte Zeugnisse. Undeutliche Begegnungen.
Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein endloses Stocken. Die Richtung, sie ist unl&#228;ngst gewiesen. Und dennoch: unbeschritten der Weg. Vage angedeutet, hungrig, sich nach Fu&#223;stapfen begierig sehnend. Unmissverst&#228;ndlich: eine Aufforderung zum hinfort schreiten. Fortschritt jedoch ist ein Verlassen. Verlassenheit die Abwesenheit eines bereits Anwesenden. Irgendwann, dunkle Erinnerungen. Schemenhaft sich mir aufdr&#228;ngend. Die Brotkr&#252;mel, die du hinterlie&#223;t. Letzte Zeugnisse. Undeutliche Begegnungen.</p>
<p>Ein endloses Stocken. Ungez&#228;hlte Versprechen. Zuverl&#228;ssigkeit erfordert Bereitschaft. Mut zur Abwesenheit. Abgegeben ist man, &#252;bergegangen in die bedachtsame Obhut eines Anderen. Sich auf jemanden verlassen k&#246;nnen hei&#223;t sich f&#252;r ihn verlassen. Ihm das meinige vertrauensvoll zu &#252;berlassen. Verlassen jedoch im Gewahrsein, sich selbst in der gleichen Verfasstheit, Versehrtheit vorzufinden, in der man auskehrte. Jede R&#252;ckreise ist eine Heimkehr. Eine Begegnung mit mir selbst.</p>
<p>Ein endloses Stocken. Unendliche Ann&#228;herungen. Diese Heimkehr allerdings, sie ist verschieden. Sie ist ein Brechen mit dem Bruch. Das zusammenhaltende Zerrei&#223;en. Aneinanderreihungen eines Auffindens des immer schon Gefundenen. Allm&#228;hliches Durchbrechen. Fortw&#228;hrender Durchbruch. Notizen aus einem Scheitern. Dokument eines Gelingens. Verlassen ist ein Fortschritt. Fortschreiten ein &#220;berschreiten. Im &#220;berschreiten wird das Vorherige verlassen, &#252;berwunden. Fortschritt ist sich windender Abschied und Willkommensgru&#223; zugleich. Trostloses Sehnen. Haderndes Entgleiten. Fl&#252;chtige Begegnung.<br />
Nur eine weitere mit mir selbst.</p>
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		<title>Der K&#246;nig ist tot! Es lebe der K&#246;nig!</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 21:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raphael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier geht es weiter. Immer weiter. Bald sogar regelm&#228;&#223;ig. Wenn alles klappt. Noch befindet sich alles im Umbau und vor dem Einzug kann man ja noch nicht sagen, ob man sich wohlf&#252;hlen wird. Hoffen kann man es aber. Wir ziehen bald in unsere alte Wohnung wieder ein und eigentlich hat sich auch nur die Tapete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier geht es weiter. Immer weiter. Bald sogar regelm&#228;&#223;ig. Wenn alles klappt. Noch befindet sich alles im Umbau und vor dem Einzug kann man ja noch nicht sagen, ob man sich wohlf&#252;hlen wird. Hoffen kann man es aber. Wir ziehen bald in unsere alte Wohnung wieder ein und eigentlich hat sich auch nur die Tapete ver&#228;ndert. Gut, die Einrichtung ist etwas neu gestaltet und so ganz wissen, wo man sich jetzt zur gem&#252;tlichen Lekt&#252;re niederlassen soll, wei&#223; man auch noch nicht. Aber das wird schon.</p>
<p><a href="http://www.endlosrekursion.de/wp-content/uploads/2008/10/van-eyck.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-medium wp-image-300 alignleft" title="van-eyck" src="http://www.endlosrekursion.de/wp-content/uploads/2008/10/van-eyck-167x300.jpg" alt="" width="167" height="300" /></a></p>
<p>Die n&#228;chsten Tage wird hier also flei&#223;ig der Putz erneuert und danach stellen wir die St&#252;hle um. Das Experiment Endlosrekursion ist so leise gestorben, wie es geboren wurde. Kein Tamtam, wenn auch durchaus beachtet. Einige haben sich in den letzten Wochen und Monaten erkundigt, warum hier nur noch Fotos kommen. Ich habe alle auf sp&#228;ter vertr&#246;stet. Heute ist sp&#228;ter. oder jedenfalls der Anfang von sp&#228;ter.</p>
<p>Hier an dieser Stelle wird jeden Sonntag ein Artikel erscheinen. Diesen Sonntag noch nicht, aber am 9. November wird hier le simplicissimus einen schon lange in der Schublade gereiften Artikel pr&#228;sentieren und ganz leise wieder einziehen in die alte Wohnung, die man doch im Laufe der Zeit lieb gewonnen hatte.</p>
<p>Wie die neue Seite hier funktioniert, werde ich die Tage im Blog erkl&#228;ren, verlinke dann hier. St&#252;rmt noch nicht alle in die neue Wohnung, es ist noch nicht &#252;berall aufger&#228;umt. Manche T&#252;r ist noch mit bedacht verschlossen gehalten und so richtig zurecht findet man sich noch nicht. Aber weder wurde Rom an einem Tag erbaut, noch hat irgendein K&#246;nig am Tag nach seiner Machtergreifung gleich losgelegt. Wir gew&#246;hnen uns erst an die neue Umgebung, dann an den neuen Rhythmus und dann findet sich irgendwann alles von alleine.</p>
<p>Ich w&#252;nsche euch viel Spa&#223; mit der neuen Endlosrekursion. Auf Fehler weist bitte erst nach dem Wochenende hin, denn hier finden sich gerade mehr davon als im ersten Aufsatz eines Grundsch&#252;lers.</p>
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		<title>Erkenne dich selbst</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 10:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Menachem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, es ist ein Wunsch von mir. Oft habe ich daran und dar&#252;ber nachgedacht. Nie sehr intensiv. Wohl ahnend, dass es nur Zeitverschwendung ist. Ich kann dies nicht wie ein Thema zu einer Arbeit oder Klausur nehmen, schreiben – und am Ende ist das vermeintliche R&#228;tsel gel&#246;st.Ich trage diese drei Worte schon lange in mir. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, es ist ein Wunsch von mir. Oft habe ich daran und dar&#252;ber nachgedacht. Nie sehr intensiv. Wohl ahnend, dass es nur Zeitverschwendung ist. Ich kann dies nicht wie ein Thema zu einer Arbeit oder Klausur nehmen, schreiben – und am Ende ist das vermeintliche R&#228;tsel gel&#246;st.Ich trage diese drei Worte schon lange in mir. Geduldig. Kr&#228;fte sammelnd, bis ich bereit bin, wieder hinzuschauen. Das Leben dr&#252;ckt und schiebt mich nach vorn. Auf einem m&#252;hevollen steinigen Weg gehend wache ich auf, wie aus einer Trance, und stehe vor dem Orakel. Erschrocken. Hier bin ich also. Zur&#252;ck – kann und will ich nicht mehr. Der Narben sind zu viele. Ich hatte mir diesen Weg anders vorgestellt, angenehmer und einfacher.</p>
<p>Eine Aufforderung. Eine pers&#246;nliche. Die pers&#246;nlichste? Am Licht des Menschen, d&#252;rfen alle teilhaben. Was ich gut und vorbildlich kann und mache,  sehen und erkennen alle. Aber warum? Warum tue ich, was ich tue?</p>
<p>Das Licht leuchtet immer, das Dunkel willl erhellt werden. Und die Antwort ist mir bekannt. Jedoch, sie erscheint mir viel zu einfach. Nichts f&#252;r mich. Ich geh&#246;re nicht zu den einfachen Antworten, bin nicht jeder. Der Mut verl&#228;sst mich. Zeit soll neue Antworten finden. Und dann, Nein, ich will nicht sein wie jeder. Doch, Nein, doch… Wer und was k&#228;mpft hier?</p>
<p>F&#252;r mich nehme ich aus diesen Gedanken und Wowiks <a href="http://www.endlosrekursion.de/48/der-gute-krieg/"> &#8220;guten Krieg&#8221;</a> mit, das nicht wichtig ist, wer und was in diesem Kampf siegt oder verliert, sondern, das ich das alles bin.</p>
<p>&#8220;Zerrissen sind die Fahnen<br />
Die Erde ist verbrannt<br />
Dies soll mich ewig mahnen<br />
Dass ich mich selbst verkannt`&#8221;(Wowik)</p>
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		<title>Tagesan bruch</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 01:26:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raphael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Frage zum Einstieg: Wenn der Tag anbricht, zerbricht dann der Tag, oder die Nacht?
Wir haben ein Wort f&#252;r den &#220;bergang vom Tag zur Nacht, den Sonnenuntergang, ein romantisch verspieltes und gern genutztes Sinnbild des Aufbruchs in die Stille der Nacht. Wir haben auch ein Wort f&#252;r den Sonnenaufgang, Symbol des Aufbruchs und des Neuanfangs. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Frage zum Einstieg: Wenn der Tag an<span style="font-style: italic">bricht, </span>zer<span style="font-style: italic">bricht</span> dann der Tag, oder die Nacht?</p>
<p>Wir haben ein Wort f&#252;r den &#220;bergang vom Tag zur Nacht, den Sonnenuntergang, ein romantisch verspieltes und gern genutztes Sinnbild des Aufbruchs in die Stille der Nacht. <img src="http://www.endlosrekursion.de/wp-content/uploads/2008/06/morgenroete.jpg" title="morgenroete.jpg" alt="morgenroete.jpg" align="left" />Wir haben auch ein Wort f&#252;r den Sonnenaufgang, Symbol des Aufbruchs und des Neuanfangs. Wir haben aber keine Worte f&#252;r die Momente vor diesen Br&#252;chen.</p>
<p>Der Bruch der Nacht mit dem Tag wird meist &#252;bersehen, &#252;ber-lebt. Der Alltag zieht uns weiter und l&#228;sst uns h&#246;chstens dem Sonnenuntergang beiwohnen, als bisweilen allzu malerisches Naturkunstwerk. Denn dieses Schauspiel ist nicht der Bruch, es ist ein &#220;berspielen. Ebenso verh&#228;lt es sich mit dem Bruch der Nacht hin zum Tage. <img src="http://www.endlosrekursion.de/wp-content/uploads/2008/06/nacht.jpg" title="nacht.jpg" alt="nacht.jpg" align="right" />Nicht die mystisch aufgeladene Morgenr&#246;te, f&#252;r die es sich aufzustehen lohnt, bricht mit der Nacht, sondern das aufgeladene Schweigen wenn der Tag noch nicht beginnen will und die Nacht schon ihre Magie verloren hat.</p>
<p>Morgenr&#246;te und Sonnenuntergang sind vom grau geleitet, so farbenfroh sie uns Betrachter auch in ihren Bann zu ziehen versuchen. Sie sind uns Abwechslung zum grauen Alltag, zum grauen Licht des Tagesanbruchs. Sie sind Konsum und dem Kunstwerk entgegengesetzt. Der Bruch ist die eigentliche L&#252;cke des Schauspiels der Natur. Der Bruch muss nicht verf&#252;hren durch Farbenspiel und Romantik. Der Bruch braucht weder Vogelgezwitscher noch einen Strand mit breitem Horizont. <img src="http://www.endlosrekursion.de/wp-content/uploads/2008/06/luecke.jpg" title="luecke.jpg" alt="luecke.jpg" align="left" />Der Bruch will verstanden werden, ohne verstanden zu werden.</p>
<p>Die L&#252;cke, die sich jeden Tag auftut zwischen der Zeit in der wir funktionieren und arbeiten sollen und der Zeit in der wir funktionieren und Schlafen sollen ist das Kunstwerk meines Lebens.</p>
<p>Diese L&#252;cke f&#252;llt meinen Tag, an dem ich Schlafe, weil ich in der Nacht gearbeitet habe, f&#252;llt meine Nacht, in der ich lese, weil auch das Arbeit ist. Doch was ich auch tue, ich warte auf die L&#252;cke, den Bruch, das Brechen, das kein g&#246;ttlicher K&#252;nstler f&#252;r mich erschuf, sondern immer wieder aufs neue hervorgerufen wird, von mir. Dem einzigen K&#252;nstler, den ich nie werde verstehen k&#246;nnen.</p>
<p>Oder mit den <a href="http://www.endlosrekursion.de/243/die-reinkarnation-des-gedankens-im-kunstwerk/">Worten eines Philosophen</a>: der Bruch des Lebens widerf&#228;hrt mir durch mein Erfahren des in der Welt-seins dieses Bruches und mir selbst. Die L&#252;cke erf&#252;llt so nicht nur das Kunstwerk meines Lebens, sondern schluckt ebenso das Rauschen, das alles begleitet.</p>
<p>Gedanken sind die L&#252;cke des Lebens – das Kunstwerk im Kunstwerk</p>
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		<title>Wer ist frei?</title>
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		<pubDate>Sat, 17 May 2008 12:19:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Abc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wei&#223; nicht recht, wie ich die Einleitung zu diesem kompakten Beitrag (ich verspreche es, er ist nicht lang) „spannend“ machen soll ohne auf Floskeln zu rekurrieren; damit soll nicht, oh nein, gesagt werden, dass Floskeln a priori zu verurteilen sind, aber sie wecken bei klugen Lesern selten Interesse. Ich habe mich deshalb entschlossen stattdessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wei&#223; nicht recht, wie ich die Einleitung zu diesem kompakten Beitrag (ich verspreche es, er ist nicht lang) „spannend“ machen soll ohne auf Floskeln zu rekurrieren; damit soll nicht, oh nein, gesagt werden, dass Floskeln a priori zu verurteilen sind, aber sie wecken bei klugen Lesern selten Interesse. Ich habe mich deshalb entschlossen stattdessen die Eitelkeit der klugen Leser anzusprechen und ein Quiz aus dem Ganzen zu machen: Frage (1) Wer von den klassischen deutschen Philosophen w&#252;rde mir bei folgendem Frage-Antwort-Spiel zustimmen? Frage (2) Haben wir Recht?<br />
Zum Gewinnen gibt es symbolisches Kapital.</p>
<p> <em>Fragen</em>: Gibt es eine ethische Forderung? Gibt es Freiheit?<br />
<em>Antwort</em>: Wenn wir uns selbst als handelnd begreifen, gehen wir davon aus, dass wir die Wirkungen unseres Wollens und unser Wollen selbst bestimmen k&#246;nnen. Dass wir diese F&#228;higkeit zur Selbstbestimmung haben, ist zun&#228;chst eine Annahme, die wir machen. Diese Annahme ist aber nicht nur eine, die wir in einer theoretischen Reflexion sprachlich formulieren k&#246;nnten, sondern es ist vielmehr eine Idee, unter der wir tats&#228;chlich handeln: In unserem Sprechen und Tun verhalten wir uns so, als w&#252;rden wir f&#252;r unsere Rede und Handlung zuschreibungsf&#228;hig sein. Wir nehmen also, explizit oder implizit, in unserem Handeln die F&#228;higkeit zur Selbstbestimmung bzw. Autonomie in Anspruch. Diese Inanspruchnahme enth&#228;lt eine Forderung, denn es ist nicht sichergestellt, dass wir tats&#228;chlich autonom handeln, d.h. wenn wir in Anspruch nehmen frei zu handeln, wird gefordert, dass wir dies auch tats&#228;chlich tun sollen: Tun wir es nicht, geraten wir in einen Widerspruch mit uns selbst. Diese Forderung ist uns unmittelbar bewusst, denn sie ist in gewisser Weise unsere eigene Forderung. Dies hei&#223;t jedoch nicht, dass wir diese Forderung w&#228;hlen, denn wir nehmen immer schon Autonomie in Anspruch und diese Inanspruchnahme ist keine, die man nach Belieben machen und lassen kann: Wenn wir versuchen w&#252;rden sie zu lassen, dann w&#252;rden wir mit dieser Unterlassung selbst Begriffe in Anspruch nehmen, wie Zuschreibungsf&#228;higkeit und Autorenschaft der Handlung (d.h. der Unterlassung). Somit ist der Versuch die Autonomie „abzuw&#228;hlen“ eine aktive und willentliche Negation, die nur durch die Inanspruchnahme der Autonomie selbst sinnvoll sein kann: Ein solches Abw&#228;hlen ist deshalb nicht m&#246;glich.<br />
Praktisch gesehen ist die Forderung frei zu handeln dem Handelnden unmittelbar bewusst. Sie steht ihm, sobald er sich als handelnd begreift, zur Verf&#252;gung; denn sich als handelnd zu begreifen hei&#223;t eben, sich unter dieser Forderung, die ich als die ethische Forderung bezeichnen m&#246;chte, gestellt zu wissen. In der Konfrontation mit der ethischen Forderung etabliert sich f&#252;r den Handelnden einen Selbstbezug, n&#228;mlich die Reflexion &#252;ber das eigene Handeln hinsichtlich der Frage, ob man der ethischen Forderung entsprechend handelt. Die Konfrontation mit der ethischen Forderung ist somit zugleich die Erm&#246;glichung, dieser entsprechend zu handeln, denn durch den Selbstbezug, in dem das eigene Handeln reflektiert werden kann, wird die M&#246;glichkeit das eigene Handeln zu bestimmen erschaffen: Wenn der Handelnde &#252;berlegen kann, wie er handeln soll, dann kann er dieses Handeln auch bestimmen. Durch diese Figur wird die Selbstbestimmung m&#246;glich. Damit ist klar geworden, dass Selbstbestimmung, d.h. Freiheit, eine Konstruktion ist: Indem wir Autonomie in Anspruch nehmen, werden wir mit der Forderung autonom zu handeln konfrontiert. Durch diese Konfrontation mit einer unbedingten ethischen Forderung er&#246;ffnet sich die M&#246;glichkeit, verm&#246;ge des darin etablierten Selbstbezugs, dieser Forderung entsprechend zu handeln. Dieses Handeln, das der ethischen Forderung entspricht, ist ein autonomes, d.h. freies Handeln. Kurz gesagt: Die Idee der Freiheit gen&#252;gt um Freiheit zu verwirklichen. Damit ist Freiheit nichts Gegebenes: Es gibt die Freiheit nur, wenn wir unter der Idee der Freiheit handeln; es gibt die Verantwortung nur, wenn wir sie &#252;bernehmen.</p>
<p>Wenn man also den Gedanken einer ethischen Forderung fassen kann, dann ist dies eine Explikation des eigenen Freiheitsverm&#246;gens. In diesem Sinne ist die ethische Forderung der Beweis des Freiheitsverm&#246;gens wenn auch nicht die Begr&#252;ndung desselben. Die Begr&#252;ndung ist die F&#228;higkeit zum Selbstbezug, der in dieser Forderung ausgedr&#252;ckt ist und der die Inanspruchnahme der Freiheit erkl&#228;rt.</p>
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		<title>Aus dem Rahmen gerissen</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 20:29:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>le simplicissimus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Ein bisschen Farbe, um das alles durchdringende allt&#228;gliche Grau ertr&#228;glicher zu gestalten.
Blanker Hohn.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.endlosrekursion.de/wp-content/uploads/2008/05/aus-dem-ramen-gerissen.jpeg"  title="aus-dem-ramen-gerissen.jpeg" rel="lightbox[roadtrip]"></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.endlosrekursion.de/wp-content/uploads/2008/05/aus-dem-ramen-gerissen.jpeg"  title="aus-dem-ramen-gerissen.jpeg" rel="lightbox[roadtrip]"><img src="http://www.endlosrekursion.de/wp-content/uploads/2008/05/aus-dem-ramen-gerissen.jpeg" alt="aus-dem-ramen-gerissen.jpeg" /></a></p>
<p>Ein bisschen Farbe, um das alles durchdringende allt&#228;gliche Grau ertr&#228;glicher zu gestalten.</p>
<p>Blanker Hohn.</p>
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		<title>Roy Snoop the black dog</title>
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		<pubDate>Thu, 01 May 2008 00:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raphael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Fr&#252;her h&#228;tte man einfach krank gesagt, wenn man nicht diplomatisch die &#220;berraschung ins Blickfeld genommen h&#228;tte. Heute sagt man dazu krass, oder postmodern. Ich liebe die Postmoderne, auch wenn ich, wie viele von uns, alles und nichts mit dem Begriff verbinde. Aber erstens ist auch das mindestens postmodern und zweitens kann nur die Postmoderne Snoop [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fr&#252;her h&#228;tte man einfach krank gesagt, wenn man nicht diplomatisch die &#220;berraschung ins Blickfeld genommen h&#228;tte. Heute sagt man dazu krass, oder postmodern. Ich liebe die Postmoderne, auch wenn ich, wie viele von uns, alles und nichts mit dem Begriff verbinde. Aber erstens ist auch das mindestens postmodern und zweitens kann nur die Postmoderne Snoop Dog dazu bringen Roy Blacks Welthit &#8220;Sch&#246;n ist es auf der Welt zu sein&#8221; zu singen und dabei, wie &#252;berraschend, Werbung f&#252;r einen Handytarif zu machen. Sex ist nat&#252;rlich auch dabei, ganz altmodisch mit wackelnden Hintern blonder Frauen.</p>
<p align="center"><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/toVAhb-gg1s" width="425" height="355" wmode="transparent"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/toVAhb-gg1s" /></object></p>
<p><a href="http://youtube.com/watch?v=PUZdHMju_A4">Hier</a> gehts dann nochmal zum &#8220;normalen&#8221; Roy Black Song und <a href="http://youtube.com/watch?v=okS1u85MB1g">hier</a> zu dem was Snoop Dog sonst so macht. Auf den Porno darf ich ja nicht verlinken.</p>
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		<title>Du bist deine Sprache</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 16:37:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raphael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wenn ich nicht sagen kann, was ich will, bin ich nicht mehr ich&#8220;, sagte meine tschechische Freundin zu mir und &#228;hnliche Gedanken sind mir w&#228;hrend meines Auslandsaufenthalts in Tschechien auch gekommen. Ich bin mein Ausdruck, ich bin Person als handelnde Person und durch das nicht Vorhanden-sein einer gemeinsamen Sprache in einem Gespr&#228;ch wird dieser Ausdruck [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<strong>Wenn ich nicht sagen kann, was ich will, bin ich nicht mehr ich</strong>&#8220;, sagte meine tschechische Freundin zu mir und &#228;hnliche Gedanken sind mir w&#228;hrend meines Auslandsaufenthalts in Tschechien auch gekommen. Ich bin mein Ausdruck, ich bin Person als handelnde Person und durch das nicht Vorhanden-sein einer gemeinsamen Sprache in einem Gespr&#228;ch wird dieser Ausdruck enorm eingeschr&#228;nkt. Aber nicht nur der Ausdruck wird eingeschr&#228;nkt, sondern ich als Person bin eingeschr&#228;nkt.</p>
<p>Humor ohne Wissen um den richtigen Gebrauch einer Sprache wird stotterndes Erz&#228;hlen, ohne die Pointe setzen zu k&#246;nnen. Die Einschr&#228;nkung des Wortschatzes, die Einschr&#228;nkung der richtigen Betonung und die Einschr&#228;nkung des Gef&#252;hls f&#252;r Redeweisen der Sprache setzt die Pointe f&#252;r dich. Meist geht sie unter im k&#252;mmerlichen Reden.</p>
<p>Die Leute lachen, aber seltener mit dir. Die Leute verstehen, aber selten verstehen sie dich. Die Einschr&#228;nkung der Sprache dr&#252;ckt ein eingeschr&#228;nktes Selbst aus, das sich nur &#252;ber lange Zeit, aber wohl nie ganz, entschr&#228;nken kann.</p>
<p>Du bist nicht deine Sprache, aber ohne Sprache bist du auch nicht du selbst.</p>
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		<title>Die zwei Waagschalen</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 12:24:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raphael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fernweh ist nichts was mich &#252;berkommt und wieder im Alltag verschwindet. Es geh&#246;rt zu mir wie mein Atmen, mein F&#252;hlen und Denken. Es ist immer da, nie bin ich da wo ich schon sein m&#246;chte. Das kann r&#228;umlich wie gedanklich gefasst werden. Ein Gedanke der nicht zu Ende gedacht werden kann, ein Leben, das nie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fernweh ist nichts was mich &#252;berkommt und wieder im Alltag verschwindet. Es geh&#246;rt zu mir wie mein Atmen, mein F&#252;hlen und Denken. Es ist immer da, nie bin ich da wo ich schon sein m&#246;chte. Das kann r&#228;umlich wie gedanklich gefasst werden. Ein Gedanke der nicht zu Ende gedacht werden kann, ein Leben, das nie gelebt werden wird. Zeit ist die Begrenzung unseres Seins und mit ihm verschwinden in jeder Minute, in jeder Sekunde in jedem Augenblick unendlich viele Leben, die wir nie werden leben k&#246;nnen.</p>
<p>Fernweh bricht nicht mit mir, l&#228;sst mich nicht aufbrechen, sondern ist immer meins. Es l&#228;sst mich den Blick heben nach langer Zeit des Werdens einer Idee. Ein Gedanke an dessen Faden ich mich festgebissen habe, eine Aufgabe deren Puzzlest&#252;cke ich m&#252;hsam zusammengef&#252;gt habe. Der Blick gesengt, dem&#252;tig meinen meinen Vorhaben hingebracht, schau ich weder rechts noch links. Fernweh ist die Aufhebung des starren Tuns und zwingt mich schmerzhaft begl&#252;ckend das Leben wieder neu werden zu lassen.</p>
<p>So ist das was ich bin, was ich lebe immer eine Talfahrt des Tuns und Orientierens. Immer zwischen Handeln und Denken, denkendem Handeln und ausgef&#252;hrten Gedanken.</p>
<p>Die Momente wechseln, die Gedanken wechseln, selbst ich wechsele mich immer wieder aus. Die Lockung des Fernen, des Ungewissen bleibt und strengt mein leben soweit an, wie es nicht bricht. Denn es bricht nie, ich breche nur immer wieder von vorne auf. Weniger um Neugierde zu befriedigen, mehr um sich der Neugierde immer und immer wieder aufs neue zu vergewissern. Meine Neugierde l&#228;sst mich immer wieder in die unendlich vielen Leben hineinschn&#252;ffeln, doch ohne die Menschen, die Leben lebenswert machen, lebt es sich nicht einmal sekundensweise, es lebt sich nur still und kalt.</p>
<p>Fernweh und Liebe sind wie zwei Waagschalen die sich immer wieder ins Gewicht schmei&#223;en und zusehen, dass ich mich bewege, denke, handle, liebe.</p>
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