Es gibt Erschütterungen, die selbst das vermeintlich Unerschütterbare aus den Angeln zu reißen vermögen. Erschütterungen, die jedes noch so solide Fundament ins Wanken bringen, rücksichtslos in sich zusammen fallen lassen. Das seit langem Gewachsene, an dessen Vorhandensein sich kein Zweifel auch nur heranzunähern wagte, scheint die Prüfung, mit der es unmittelbar konfrontiert wird, nicht bestehen [...]
Das Leben kreist um das Unmittelbare. Das Unmittelbare umfasst das Augenscheinliche. Das Augenscheinliche verweist auf den Anderen. Nur er vermag als einziger ganzheitlich von dem alle Sinnesorgane Anführenden wahrgenommen zu werden. Das, was dem Auge erscheint, ist alles, was ist. Newtons Worte sind selbst dreihundert Jahre nach der Veröffentlichung der Philosophiae Naturalis Principia Mathematica laut [...]
Zusammenhang zwischen Schreibenden und Leser. Kann man sich in den Autor hinein versetzen? Kann sich der Autor in den leser hinein versetzen? Dabei wird man wahnsinnig, sage ich.
Eine Filmkritik von Roberto Benigni’s “Das Leben ist schön” mit besonderem Augenmerk auf die Komik, die den Film so bekannt gemacht hat. Es soll gezeigt werden, dass Komik hier nicht mit Lustig verwechselt werden sollte, so lustig der Film auch ist. Nicht aus einer moralischen Perspektive, sondern um der Komik des Filmes gerecht zu werden.
Kant setzte den verzweifelten Versuchen, den Widerspruch, der sich aus dem Vorhandensein von Übel und Bösem in der Welt sowie dem Glauben an einen allwissenden, allmächtigen und vor allem allgütigen Gott ergibt, aufzulösen, ein jähes Ende. Die Vernunft und das mit ihr verbundene menschliche Erkenntnisvermögen, die alleine Licht in das Dunkel jener Sache hätten bringen [...]