Alle Artikel der Kategorie "Gedichte"

blaue Augen

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Geschrieben am 21. November 2010 von Max in Gedichte.

Meine Tränen sterben
einen ungeborenen Augenwinkeltod.
Letzte Blickberührung auf Luftbrücken,
dann Untergang der Wimpern,
nach dem glänzenden Pupillenvollmond,
die blinde Nacht fragt,
nach Sonnenaugentagen.

Kalender unserer Liebe fliegen
mit abgerissenen Flügeln davon,
scheuchen Schmetterlinge auf,
flatternde Erinnerung im Flimmern des Abschieds.
Schönheit schlägt nur im Flug,
denkt mein brachliegendes Herz.

Sternschnuppenverhagelte,
qualenbekränzte Nacht,
lidloser Gestirne,
wenn der Nachbar sich bekreuzigt
und zur Sterbensruhe legt,
klaube ich vom Boden
deine Berührungen,
die wie ungeöffnete Briefe sind.

Wiedersehen unter Lichtern und Leuten,
unsere tränenvergilbten Augen,
handschriftlich in Schwarz-Weiß,
brennen in grellbunten Farben ab.
Betrogene Worte zeigen deine Angst
als den Aderlass meiner Sehnsucht.

Ich würde deine blauen Augen gerne vergessen.

Leben

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Geschrieben am 13. Januar 2008 von Raphael in Gedichte.

Alltagsproblem eines Menschen der sich entschlossen hat zu sein
und doch
immer wieder
die sehnsucht nach dem Unstetigen
Sehnsucht nach dem Unkonventionellen und Undurchsichtigen
Sehnsucht nach dem Unerreichbaren und dem Schmerz
der ihn so lange am Leben gehalten hat

Leben ist Treiben – es fließen nur die Wasser

Nacht

Geschrieben am 18. Dezember 2007 von Wowik in Gedichte.

Am Tag, wo alles Leben waltet,
Mich Fremde niederdrückt
Wo Licht mein Bild mir ausgestaltet
Und kein Gedanke glückt

Am Tag, wo alles summt und singt
Und Sinne mich verleiten
Wo mir kein Wort, kein Satz gelingt
Und Zweifel mich begleiten

Am Tag, wo alles kriecht und fließt
Will Stumpfsinn auf mir reiten
Wo mich die Welt mit sich begießt
wird Wahnsinn sich verbreiten

Am Tag, wo alles springt und lacht
Und mir die Sprache fehlt
Hab` ich den Tag zur Nacht gemacht
Die Nachtbraut auserwählt Weiterlesen »

Ewigkeit

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Geschrieben am 21. November 2007 von Wowik in Gedichte.

Du stießest mich hart von dir ab
In den Kreis der Zeit
Du ließest mich von dir herab
O holde Ewigkeit

Warum fiel ich aus deinem Schoß
In die Welt hinein
Warum nur ließest du mich los
Wie einen heißen Stein Weiterlesen »

Der gute Krieg

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Geschrieben am 18. November 2007 von Wowik in Gedichte.

Urd: „Wohlan mein Krieger wohin des Weges? Gerüstet, Schwert und Schild zur Hand, auf der Suche nach dem guten Kampf, nach dem guten – Krieg. All die Beschwerlichkeiten, die Umstände, die Widrigkeiten, der Hunger, die Kälte, ach, den tapferen Krieger mag dies nicht scheren, recht so, auf, auf, der Feind naht.“

Tyr: „Wahrlich, ich irre durch die Lande, auf der Suche nach dem Feind, nach dem gerechten Kampf nach dem guten – Krieg. Vielleicht, mein Freund, lauert er dort auf dem Berg, im finsteren Wald oder hier im Gestrüpp, der Feind, meine Gelegenheit, mein Ruhm, mein Sieg. Siege pflücken und Feinde begraben, das ist meine Vorsehung.“weiter… Weiterlesen »

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Die Endlosrekursion

Die Endlosrekursion ist ein gemischter Gemeinschaftsblog mit den Themen Philosophie, Recht, Leben, Gedichte, Gesellschaft, Kultur, Medien und Fotografie. Die Endlosrekursion verfolgt kein klares Ziel, sondern stellt vielmehr ein Experiment des versuchten Schreibens mit Spaß, Anstrengung und Anspruch dar.

Letzte Kommentare

  • mona lisa: - klasse geschrieben! - waren die widerlichen Bananenstückchen zum Hause im Müsli? - muss es nicht heißen: sondern in einem so geprägten Tun zu leben?...
  • marion: gruppen gibt es viele...
  • ddflies: Wird mal wieder Zeit auszumisten, oder???. Also, die Mistgabeln stehen bereit. mfg....
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