Lesen
Der Morgenlandfahrer möchte gerne wissen was wir lesen und bittet aus dem gerade gelesenen Buch Seite 123 aufzuschlagen und den 5. Satz mit den drei folgenden zu zitieren.
O es war ein liebes Bild, gewebt aus Größe und Leiden! Aber nun ists anders! Mit dem Leiden ists aus! Er ist hat zu tun bekommen, er ist der Kranke nicht mehr!
Hyperion, Friedrich Hölderlin (gelesesen von Wowik)
Sie stellen sich also nur, als verachteten sie das Leben, es ist ihnen um nichts Beßres zu tun, sie kleiden nur ihre Hoffnung in eine Fordrung ein.
Marx: Epikureische Philosophie (gelesen von le simplicissimus)
Geschriebene Grauzonen
Das mit dem Internet ist schon nicht so einfach. Also eigentlich ist das mit dem Leben nicht so einfach. Man will irgendwas und bekommt das nicht. Dann strengt man sich entweder mehr an, oder man lässt es ganz bleiben. Manche machen auch halbherzig weiter, das ist aber nicht so mein Fall. Mein Fall ist eher ganz oder gar nicht. Das aber ist ein durchaus problematisches Motto, denn man muss sich andauernd entscheiden, bei jeden Interessenkonflikt und davon haben junge Menschen eine ganze Menge. Mal will man das, mal was anderes und eigentlich will man was ganz anderes, das geht aber gerade nicht, also macht man sonstwas, aber nur solange bis man wieder was anderes hat. Kompliziert? Manchmal schon!
Ich will es aber nicht so abgehoben und meta machen, sonder frei heraus sagen, was mich stört. Es geht um dieses Blogazin, was ab nächster Woche ganz im Sinne des Experiments, das es eben darstellt, wieder zu einem stinknormalen Blog degradiert werden wird; also optisch, rein optisch. Für so ein normales Blog sind unsere Artikel zu lang. Blogger machen aus einem Artikel von zwei Seiten eine Serie, um so sicher auch drei Tage lang die Leser an sich zu fesseln. Wir machen zwar auch Serien und würden die Leser gerne mehr an den Kommentarbutton gefesselt sehen, aber unsere Gedanken sind nicht in drei Absätze mit einer halben Meinung zu pressen. Weiterlesen »
Die Erstürmung des Himmels
Hegel und die Auflösung der Welt in Gedanken
Die alte Weltordnung musste erst gewaltsam aus den Angeln gerissen werden, ehe jene Epoche der Philosophiegeschichte eingeleitet werden konnte, die den Namen deutscher Idealismus trägt. Einverleibt wurden die Erschütterungen, welche die französische Revolution sowie die kantische Revolution der Denkungsart auslösten: Der Anspruch, bürgerliche Freiheits- und Gleichheitsgrundsätze durch die Erhebung zu einer Universalität zu verwirklichen fand ebenso Einzug in das Denken dieser Philosophen, wie die Umkehrung der Ordnung des Seins auf die des transzendentalen Bewusstseins der kritischen Philosophie Kants. Beide Bewegungen waren ausschließlich unter der Leitung der Vernunft möglich, welche seit der Aufklärung zur Führerin auf allen Gebieten ernannt wurde. ((Vgl. Gamm, Gerhard: Der Deutsche Idealismus. Eine Einführung in die Philosophie von Fichte, Hegel und Schelling. Stuttgart: Philipp Reclam jun., 1997, S. 15f)) 1789 mit Reinholds Neue Theorie des Vorstellungsvermögens beginnend, fielen Ende und Höhepunkt des deutschen Idealismus im Werk Georg Wilhelm Friedrich Hegels zusammen. ((Vgl. Horkheimer, Max: Vorlesung über die Geschichte der deutschen idealistischen Philosophie. In: Schmidt, Alfred; Schmidt Noerr, Gunzelin (Hrsg.): Max Horkheimer. Gesammelte Schriften Band 10. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag, 1990, S. 15)) Weiterlesen »
Leseempfehlung V
“Wir sind doch keine Unmenschen” – Interview mit Josef Ackermann im Spiegel
Fernsehen unterm Hakenkreuz – Eine Reportage des discovery channels
Der Brockhaus im Internet – Ein Interview auf dem upload magazin
Presseschau Israel – Letters from Rungholt
Kontriverse ist eindlich wieder da!
Die Endlosrekursion
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