Rekonstruktion von Foucaults Argument

Dieser Beitrag ist der zweite Teil eines Artikels in drei Teilen.

Da der Rahmen dieser Arbeit keine tiefgehende Exegese der Texte von Foucault zulässt, werde ich nur an Hand von Verweisen und einigen Zitaten meine Lesart unterstützen. Es ist mir völlig bewusst, dass andere Lesarten genauso möglich sind. Mein Interpretationskriterium ist hauptsächlich Kohärenz und Plausibilität der Argumente und nicht so sehr der Vergleich aller Texte von Foucault (was hätte man auch damit erreicht? Solche Interpreten möchte ich immer auf den Essay von Foucault Was ist ein Autor? verweisen). Insofern ist es selbstverständlich möglich Stellen zu finden, die meine Lesart nicht direkt unterstützen. Besonders werde ich auf den Text The Subject and Power verweisen, weil dieser Text viele Punkte sammelt und ich damit den Literaturumfang der Verweise ein bisschen beschränken kann. Ebenfalls um den Umfang der Verweise zu beschränken werde ich lediglich auf die Primärliteratur verweisen. (Foucault, Michel: The Subjekt and Power, in: Dreyfus, Hubert L. und Rabinow, Paul: Michel Foucault. Beyond Structualism and Hermeneutics. The University of Chicago Press. Second Edition 1983 (zit. Foucault 1983a); Foucault, Michel: Was ist ein Autor? In: Foucault, Michel (Hg.): Schriften zur Literatur. Frankfurt/M 2003). Weiterlesen: Rekonstruktion von Foucaults Argument

Abc Ein Kommentar Kategorie: Philosophie Dienstag, der 8. April 2008

Foucaults Argument

 Einleitung und Fragestellung

Dieser Beitrag ist der erste Teil eines Artikels in drei Teilen.

In dieser kleinen Arbeit möchte ich mich mit der grundlegenden Frage, wie Foucault seinen Machtbegriff argumentativ einführt, beschäftigen. Um dies herauszufinden muss der Machtbegriff in zweierlei Hinsicht untersucht werden: Erstens hinsichtlich der Frage: Was bezeichnet er? Und zweitens hinsichtlich der Frage: Warum sollen wir das Subjekt mit Hilfe eben dieses Begriffes beschreiben? Die Antwort auf diese Frage werde ich in einer systematisch-methodischen Rekonstruktion von Foucaults Argument für seine Methode geben. Ich denke, Foucault hat grundsätzlich zwei wichtige Fragen gestellt. Er hat erstens gefragt was das Subjekt ist und zweitens wie man über diese Frage reden kann oder muss. Die letzte Frage bezieht sich auf die Methode mit der eine Antwort auf die erste Frage gefunden werden kann. Foucaults Antwort auf die methodische Frage ist, sehr verkürzt, dass wir das Subjekt historisch unter dem Begriff der Macht untersuchen müssen. Die Antwort auf die erste Frage nach dem Subjekt selbst ist entsprechend immer historisch und machtpraktisch bezogen. Da ich nach der Begründung des Machtbegriffes und seines Gebrauchs frage, werde ich mich mit der methodischen Frage beschäftigen und die konkrete historische und machtpraktische Antwort auf die Frage nach dem Subjekt nicht diskutieren. Mir geht es um Foucaults Argument für die historische und machtpraktische Redeweise, wenn man sagen will, was das Subjekt ist. Weiterlesen: Foucaults Argument

Abc 4 Kommentare Kategorie: Philosophie Dienstag, der 8. April 2008

Mizi

Mizi

Johannes Factotum 3 Kommentare Kategorie: Fotografie Montag, der 7. April 2008

StudiVZ: Die witzigsten Gruppennamen (3)

Jetzt also die dritte Ausgabe der witzigsten Gruppennamen im StudiVZ. Nachdem die beiden ersten StudiVZ-Listen für viel Erheiterung gesorgt haben, bin ich in die Tiefen des studentischen Sozialisationsverhaltens gestiegen und habe die schier unendliche Masse der sich für beeindruckend witzig haltenden Profilneurotiker durchwühlt und hier ist das Ergebnis. Eigentlich wollte ich ja mit der ersten Liste der witzigsten MeinVZ Gruppen rauskommen, aber da gibt es so viele noch nicht. Sicher hat man von dort auch Zugriff auf das, was unsere studentische Elite in der Zeit seit bestehen ihres ureigensten Soziotop an Witz und Klamauk ins digitale eingespeist hat, aber die Breite der Bevölkerung scheint etwas anders gestrickt zu sein, als unsere Lernenden. Genug gesabbelt, ihr wollt die Gruppennamen: Weiterlesen: StudiVZ: Die witzigsten Gruppennamen (3)

Raphael 9 Kommentare Kategorie: Medien Mittwoch, der 2. April 2008

Die zwei Waagschalen

Fernweh ist nichts was mich überkommt und wieder im Alltag verschwindet. Es gehört zu mir wie mein Atmen, mein Fühlen und Denken. Es ist immer da, nie bin ich da wo ich schon sein möchte. Das kann räumlich wie gedanklich gefasst werden. Ein Gedanke der nicht zu Ende gedacht werden kann, ein Leben, das nie gelebt werden wird. Zeit ist die Begrenzung unseres Seins und mit ihm verschwinden in jeder Minute, in jeder Sekunde in jedem Augenblick unendlich viele Leben, die wir nie werden leben können.

Fernweh bricht nicht mit mir, lässt mich nicht aufbrechen, sondern ist immer meins. Es lässt mich den Blick heben nach langer Zeit des Werdens einer Idee. Ein Gedanke an dessen Faden ich mich festgebissen habe, eine Aufgabe deren Puzzlestücke ich mühsam zusammengefügt habe. Der Blick gesengt, demütig meinen meinen Vorhaben hingebracht, schau ich weder rechts noch links. Fernweh ist die Aufhebung des starren Tuns und zwingt mich schmerzhaft beglückend das Leben wieder neu werden zu lassen. Weiterlesen: Die zwei Waagschalen

Raphael Ein Kommentar Kategorie: Leben Montag, der 31. März 2008
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