Autoren gesucht!

Wir stecken fest. Das wird von uns nicht einvernehmlich so gesehen. Dennoch können die Fakten nicht ignoriert werden. Die Endlosrekursion dünnt aus. Der infinite Regress wird mittels des Stillstands beendet. Hier erscheinen tolle Artikel, aber leider nur alle Jubeljahre. Das Problem ist dem hier aufgebauten Anspruch immanent. Gute Artikel schreiben sich nicht in kurzer Zeit, verlangen Recherche, Gedanken und ein Leben, das sich nicht nur aus dem Alltag speist. Kurz, es fehlt uns an Kapazität, um hier einen regelmäßigen Betrieb sicherzustellen, der aber überhaupt den Sinn des Publizierens ausmacht.

Man kann jetzt aufhören, den Anspruch senken, den Sinn sich selbst überlassen und einfach ab und an mal etwas veröffentlichen, oder eben die Kapazitäten erhöhen. Das ist unser Plan. Wir suchen Autoren, die sich mit dem Konzept der Endlosrekursion identifizieren können und vielleicht noch nicht die Plattform gefunden haben, um diese zu verwirklichen. Oder die vom Bloggen enttäuscht sind, in dem Sinne, dass zwar das kurz Hingerotzte gerne aufgenommen wird, aber die ausgearbeiteten Gedanken im digitalen Rauschen versanden.

Wir von der Endlosrekursion sind der Meinung, dass es sich lohnt Gedanken auszubreiten und dies auch vor einer Leserschaft zu tun. Meinst du auch, dass sich ein solches Experiment sich lohnen könnte, dann melde dich hier in den Kommentaren. Und habe keine Angst, du musst nicht schon reimen können wie der junge Hölderlin, eine sprachliche Perfektion mitbringen wie Thomas Mann oder wortgewaltig sein wie Friedrich Nietzsche. Es reicht schon, wenn du gerne schreibst, dich irgendwo in dem Themengebiet der Endlosrekursion (grobe Richtung Geisteswissenschaft) wieder findest und bereit bist Denken nicht als notwendiges Übel zum Broterwerb anzusehen.

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Raphael 17 Kommentare Kategorie: Blog Mittwoch, der 14. Mai 2008

Das Glaubensbekenntnis als Versuch

Du dachtest ein Atheist könne nicht über Gott reden und nichts zur Theologie beitragen? Ich bin einer und tue es jetzt trotzdem. Bitte schön: Eine kleine Reflexion zum Credo im religiösen Vollzug.

Die Ausfassung vom Glaubensbekenntnis als Versprechen ist problematisch

Das Glaubensbekenntnis zu sprechen ist, wie Sprechen überhaupt, eine Handlung. Die Frage danach, was für eine Handlung es ist bzw. was wir tun, wenn wir das Glaubensbekenntnis sprechen, hat sicherlich viele Antworten. Diese vielen Antworten deuten darauf hin, dass die Frage danach was wir tun, wenn wir das Glaubensbekenntnis sprechen, auch eine Frage danach ist, was wir tun wollen, wenn wir es sprechen.
Ich möchte in diesem Essay probieren, das Glaubensbekenntnis als einen Versuch zu verstehen, es als einen »Essai« zu interpretieren. Diese Interpretation ist ebenfalls ein Versuch bzw. ein Vorschlag und beansprucht deshalb nicht in irgendeinem Sinne wahr, richtig oder streng wissenschaftlich zu sein, sondern beansprucht lediglich, sinnvoll und interessant zu sein.

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Abc 2 Kommentare Kategorie: Kultur Dienstag, der 13. Mai 2008

Water Lilies

Water Lilies

Johannes Factotum Diskutiere diesen Artikel Kategorie: Fotografie Montag, der 5. Mai 2008

Aus dem Rahmen gerissen

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Ein bisschen Farbe, um das alles durchdringende alltägliche Grau erträglicher zu gestalten.

Blanker Hohn.

le simplicissimus Diskutiere diesen Artikel Kategorie: Leben Freitag, der 2. Mai 2008

Roy Snoop the black dog

Früher hätte man einfach krank gesagt, wenn man nicht diplomatisch die Überraschung ins Blickfeld genommen hätte. Heute sagt man dazu krass, oder postmodern. Ich liebe die Postmoderne, auch wenn ich, wie viele von uns, alles und nichts mit dem Begriff verbinde. Aber erstens ist auch das mindestens postmodern und zweitens kann nur die Postmoderne Snoop Dog dazu bringen Roy Blacks Welthit “Schön ist es auf der Welt zu sein” zu singen und dabei, wie überraschend, Werbung für einen Handytarif zu machen. Sex ist natürlich auch dabei, ganz altmodisch mit wackelnden Hintern blonder Frauen.

Hier gehts dann nochmal zum “normalen” Roy Black Song und hier zu dem was Snoop Dog sonst so macht. Auf den Porno darf ich ja nicht verlinken.

Raphael Diskutiere diesen Artikel Kategorie: Leben Donnerstag, der 1. Mai 2008
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