Autoren der Endlosrekursion



  • Soeren Onez studiert Philosophie an der Philippsuniversität in Marburg und heißt eigentlich Raphael Raue. Im verheißungsvollen Jahr 1984 geboren, mimt er hier auf der Endlosrekursion den Techniker, Motivator und Hobbydesigner. Sein Problem ist vor allem eine sich nicht fokussieren wollende Neugierde, die in alle Bereiche vorstoßen will, um sich genau in den Momenten zu verabschieden, wenn es spannend wird. Diese Neugierde hat ihn schon früh ins Internet gebracht und so kann er auf schon bald sechs Jahre Internetpublikation zurückblicken, wenn ihm auch sicher nicht im Traum ein solch wohlkingendes Wort in den Kopf gekommen wäre, als er seine ersten selbstverfassten Gedichte auf einer mit spärlichen html-Kentnissen zusammengeschusterten Seite ins Netz stellte. Dass einmal ein solches Projekt aus dem Anfangen entstehen würde, hätte er sicher nicht gedacht, freut sich aber ungemein über diese Entwicklung. Stillstehen war noch nie seine Art sich zu bewegen und deshalb ist endlosrekursives Denken genau die Form des Auseiandersetzen, die seinem Charakter entspricht, auch wenn er vermutlich selbst nicht weiß, warum er jetzt schon wieder einen Themensprung gemacht hat.
  • le simplicissimus studiert gegenwärtig Philosophie (M.A.) an der Humboldt Universität zu Berlin. Seinen Bachelor erwarb er an der Philipps-Universität Marburg im Hauptfach Philosophie sowie in den Nebenfächern Evangelische Theologie, Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft, European Studies und Soziologie.
  • People in motion ist 22 Jahre alt und studiert Jura in Hamburg. Entgegen der heute nicht seltenen Form des Schmalspurjuristen ist er bemüht allen Geisteswissenschaften zumindest einen Besuch abgestattet zu haben. Das Pseudonym “people in motion” entstand in Anlehnung an das Lied “San Francisco” (von Scott McKenzie, geschrieben von John Phillips).All across the Nation
    such a strange vibration

    people in motion

    There is a wohole generation
    with a new explanation

    people in motion

    people in motion

    Dynamische gesellschaftliche Prozesse durch jeden einzelnen Menschen als Teil des Ganzen lenkbar, können eine Veränderung unserer Welt zum Guten bewirken. Die Euphorie des Erkennenden und des davon fest Überzeugten, an der jeder bewusst diesem Lied Lauschende teilhaben darf, steigert sich bis zum Ende der zitierten Zeilen und entlädt sich im Freudentaumel des zweiten Teils des Refrains.

    If you’re going to San Francisco
    Be sure to wear some flowers in your hair
    If you’re going to San Francisco
    You’re gonna meet some gentle people there

  • Ich, Wowik, bin 19 Jahre alt und studiere derzeit Philosophie und Kunstgeschichte in Marburg. Zuvor studierte ich ein Semester Fachübersetzen in Magdeburg weil ich nichts Besseres mit mir anzufangen wusste. „Wowik“ kommt, soweit ich weiß, aus dem Russischen und ist die korrigierte Version meines falsch übersetzten dritten Vornamens „Bobik“, welchen meine Mutter aus einem Buch von Wladimir Lindenberg entnahm. Der Übersetzungsfehler kommt möglicherweise dadurch zustande, dass das kyrillische „W“ so aussieht wie das lateinische „B“.
    Bücher die nach 1950 geschrieben wurden finde ich grausam, Gedichte ebenso.
    Meine Tabus sind Mathematik und alkoholfreies Bier.
    Der Stil meines schreibenden Ichs, welcher oftmals für aggressiv befunden wird, ist die Kompensation meiner mit der Lebenswelt verhafteten Unfähigkeit und Beschränkung.
    Ich bin mein Beweis und Widerspruch.
    Ansonsten bin ich durch und durch durchschnittlich, der Durchschnittstyp von nebenan.

    Über sich selbst zu schreiben ist stets eine Gratwanderung zwischen Überhöhung und Erniedrigung.

  • ABC studiert in Kopenhagen Philosophie und das sehr engagiert. Auch wenn seine Fühler sich nicht auf eine Richtung der Philosophie beschränken, hat es ihm Immanuel Kant angetan. Mit Hilfe der modernen Erkenntnisse vor allem in Bezug auf das Zeichen lassen ihn immer wieder die drei Kritiken überprüfen, an ihnen entlangdenken und über sie hinausdenken.Sein ausgeprägtes ästhetisches Empfinden legt und seine kaltschnäuzige Art zu Denken stellen immer wieder vor Herausforderungen in Diskussion mit ABC. Sein unkreativ gewählter Name mag ausdrück eben diesen intellektuellen Versteckspiels sein.
  • Johannes Factotum studiert Philosophie in Marburg und ist der Fotograf im Gebilde der Endlosrekursion. Einmal in der Woche lässt er uns an seiner Perspektive der Welt teihaben, die er durch die schmale Linse seiner Kamera gewinnt.
    Da Johannes Factotum sich auch schriftlich excelent ausdrücken kann, bedauert es der Rest der Autorenschaft, dass es bisher noch nicht gelungen wurde, ihn hinter seiner Kamera weg, für eine kurze Zeit an die Tastatur zu locken.
  • Alle weiteren Autoren sind dazu aufgerufen, auch eine Beschreibung einzureichen, diese werden dann in den nächsten Wochen folgen!
Raphael Diskutiere diesen Artikel Kategorie: Blog Freitag, der 21. März 2008
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