Alle Artikel des Autors " Raphael"

Geschriebene Grauzonen

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Geschrieben am 8. März 2008 von Raphael in Leben.

Das mit dem Internet ist schon nicht so einfach. Also eigentlich ist das mit dem Leben nicht so einfach. Man will irgendwas und bekommt das nicht. Dann strengt man sich entweder mehr an, oder man lässt es ganz bleiben. Manche machen auch halbherzig weiter, das ist aber nicht so mein Fall. Mein Fall ist eher ganz oder gar nicht. Das aber ist ein durchaus problematisches Motto, denn man muss sich andauernd entscheiden, bei jeden Interessenkonflikt und davon haben junge Menschen eine ganze Menge. Mal will man das, mal was anderes und eigentlich will man was ganz anderes, das geht aber gerade nicht, also macht man sonstwas, aber nur solange bis man wieder was anderes hat. Kompliziert? Manchmal schon!

Ich will es aber nicht so abgehoben und meta machen, sonder frei heraus sagen, was mich stört. Es geht um dieses Blogazin, was ab nächster Woche ganz im Sinne des Experiments, das es eben darstellt, wieder zu einem stinknormalen Blog degradiert werden wird; also optisch, rein optisch. Für so ein normales Blog sind unsere Artikel zu lang. Blogger machen aus einem Artikel von zwei Seiten eine Serie, um so sicher auch drei Tage lang die Leser an sich zu fesseln. Wir machen zwar auch Serien und würden die Leser gerne mehr an den Kommentarbutton gefesselt sehen, aber unsere Gedanken sind nicht in drei Absätze mit einer halben Meinung zu pressen. Weiterlesen »

Leseempfehlung V

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Geschrieben am 4. März 2008 von Raphael in Blog.

Wir sind doch keine Unmenschen” – Interview mit Josef Ackermann im Spiegel

Fernsehen unterm Hakenkreuz – Eine Reportage des discovery channels

Der Brockhaus im Internet – Ein Interview auf dem upload magazin

Presseschau Israel – Letters from Rungholt

Kontriverse ist eindlich wieder da!

Wissen Macht Medien

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Geschrieben am 2. März 2008 von Raphael in Medien.

Ich habe gerade ein Interview im Tagesspiegel mit dem Darmstädter Soziologen Michael Hartmann gelesen, der seinen Schwerpunkt auf die Erforschung von Eliten setzt. Mir ist dabei eine Textstelle besonders ins Auge gefallen. Hartmann antwortet auf die Aussage des Interviewers, dass Spitzenmanager mehr leisten, mehr Steuern zahlen und immer die Gefahr bestünde, dass sie abwandern:

Dieses Legitimationsmuster hält keiner empirischen Überprüfung stand. Deutsche Topmanager können nicht einfach ins Ausland gehen. Es gibt keinen internationalen Markt für Spitzenkräfte. Nur neun von 100 deutschen Spitzenmanagern sind Ausländer, vor allem Österreicher und Schweizer. In Frankreich und Japan ist es jeweils einer. In den USA sind es fünf. Dennoch wird das Argument gebetsmühlenartig wiederholt. Quelle Tagesspiegel

Ich möchte dies nicht nutzen einen weiteren Knüppelschlag gegen die so genannten Eliten zu führen, auch wenn ich meine, sie haben es nicht erst durch den Liechtensteiner Skandal der massenhaften Steuerhinterziehung verdient. Vielmehr habe ich diese Legitimation der astronomischen Gehälter von Managern bisher für richtig gehalten. Diese Gehälter werden gerne von denjenigen, die sie beziehen, durch einen Vergleich legitimiert: Fußballspieler verdienen auch riesige Summen und dort fände das niemand ungerecht, schließlich will man auch in der Bundesliga mal einem Ribery, Diego oder Toni beim Zaubern zusehen. Wenn Bayern, Bremen oder Schalke nicht so viel Geld auf den Tisch legen würden, dann spielen diese Weltstars eben in England, Italien oder Spanien. Weiterlesen »

Recht so?

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Geschrieben am 29. Februar 2008 von Raphael in Medien.

Ich habe gerade in einem paranoiden Anfall alle Bilder in den Artikeln der Endlosrekursion gelöscht. In der Diskussion, die durch einige Lebensmittelfotos entstanden ist, ist mir heute klar geworden, auf welch dünnem Eis man sich für ein paar illustrierende Bildchen in den Artikeln bewegt. Das ist es mir nicht wert.

Ich war bisher der Ansicht, die Absicherung durch die Lizenzangabe bei allen Fotos auf Flickr sei ausreichend sorgfältig um im Fall eines Urheberrechtsverstoßes auf Flickr bzw. denjenigen, der das Bild auf Flickr hochgeladen hat, verweisen zu können, das Bild zu entfernen und so einer extrem teuren Abmahnung aus dem Weg gehen zu können. Da habe ich mich wohl geirrt. Weiterlesen »

Leseempfehlung IV

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Geschrieben am 12. Februar 2008 von Raphael in Blog.

Kurz und knackig, weil ich nicht viel Zeit habe. Drei Klausuren liegen hinter mir, morgen noch eine, dann Montag und danach lege ich hier wieder los. Bis dahin müssen von meiner Seite diese Empfehlungen reichen:

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Die Endlosrekursion

Die Endlosrekursion ist ein gemischter Gemeinschaftsblog mit den Themen Philosophie, Recht, Leben, Gedichte, Gesellschaft, Kultur, Medien und Fotografie. Die Endlosrekursion verfolgt kein klares Ziel, sondern stellt vielmehr ein Experiment des versuchten Schreibens mit Spaß, Anstrengung und Anspruch dar.

Letzte Kommentare

  • mona lisa: - klasse geschrieben! - waren die widerlichen Bananenstückchen zum Hause im Müsli? - muss es nicht heißen: sondern in einem so geprägten Tun zu leben?...
  • marion: gruppen gibt es viele...
  • ddflies: Wird mal wieder Zeit auszumisten, oder???. Also, die Mistgabeln stehen bereit. mfg....
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