“Wir sind doch keine Unmenschen” – Interview mit Josef Ackermann im Spiegel
Fernsehen unterm Hakenkreuz – Eine Reportage des discovery channels
Der Brockhaus im Internet – Ein Interview auf dem upload magazin
Presseschau Israel – Letters from Rungholt
Kontriverse ist eindlich wieder da!
Ich habe gerade ein Interview im Tagesspiegel mit dem Darmstädter Soziologen Michael Hartmann gelesen, der seinen Schwerpunkt auf die Erforschung von Eliten setzt. Mir ist dabei eine Textstelle besonders ins Auge gefallen. Hartmann antwortet auf die Aussage des Interviewers, dass Spitzenmanager mehr leisten, mehr Steuern zahlen und immer die Gefahr bestünde, dass sie abwandern:
Dieses Legitimationsmuster hält keiner empirischen Überprüfung stand. Deutsche Topmanager können nicht einfach ins Ausland gehen. Es gibt keinen internationalen Markt für Spitzenkräfte. Nur neun von 100 deutschen Spitzenmanagern sind Ausländer, vor allem Österreicher und Schweizer. In Frankreich und Japan ist es jeweils einer. In den USA sind es fünf. Dennoch wird das Argument gebetsmühlenartig wiederholt. Quelle Tagesspiegel
Ich möchte dies nicht nutzen einen weiteren Knüppelschlag gegen die so genannten Eliten zu führen, auch wenn ich meine, sie haben es nicht erst durch den Liechtensteiner Skandal der massenhaften Steuerhinterziehung verdient. Vielmehr habe ich diese Legitimation der astronomischen Gehälter von Managern bisher für richtig gehalten. Diese Gehälter werden gerne von denjenigen, die sie beziehen, durch einen Vergleich legitimiert: Fußballspieler verdienen auch riesige Summen und dort fände das niemand ungerecht, schließlich will man auch in der Bundesliga mal einem Ribery, Diego oder Toni beim Zaubern zusehen. Wenn Bayern, Bremen oder Schalke nicht so viel Geld auf den Tisch legen würden, dann spielen diese Weltstars eben in England, Italien oder Spanien. Weiterlesen: Wissen Macht Medien
Ich habe gerade in einem paranoiden Anfall alle Bilder in den Artikeln der Endlosrekursion gelöscht. In der Diskussion, die durch einige Lebensmittelfotos entstanden ist, ist mir heute klar geworden, auf welch dünnem Eis man sich für ein paar illustrierende Bildchen in den Artikeln bewegt. Das ist es mir nicht wert.
Ich war bisher der Ansicht, die Absicherung durch die Lizenzangabe bei allen Fotos auf Flickr sei ausreichend sorgfältig um im Fall eines Urheberrechtsverstoßes auf Flickr bzw. denjenigen, der das Bild auf Flickr hochgeladen hat, verweisen zu können, das Bild zu entfernen und so einer extrem teuren Abmahnung aus dem Weg gehen zu können. Da habe ich mich wohl geirrt. Weiterlesen: Recht so?
Kurz und knackig, weil ich nicht viel Zeit habe. Drei Klausuren liegen hinter mir, morgen noch eine, dann Montag und danach lege ich hier wieder los. Bis dahin müssen von meiner Seite diese Empfehlungen reichen:
In Anlehnung an die schon in die Jahre gekommene Smarties-Werbung rollen eine gefühlt unbegrenzte Anzahl bunter Nazis durch dieses Land. Genauer gesagt, rollen ungemein viele Nazivergleiche durch dieses Land und dieser inflationäre Gebrauch stört mich. Bunt sind diese Nazis, weil Menschen jedweder Couleur sich mittlerweile immer öfter neben den Gröfaz (Größter Faschist aller Zeiten) gestellt sehen. Durch die Einführung des Wortes “Linksfaschist” von Habermas in den normalen Sprachgebrauch, sind die Tore der Vergleichbarkeit weit geöffnet worden und sie werden rege genutzt.
Da werden Kommunisten zu Linksnazis, Klimaschützer zu Umweltnazis, Liberale zu Wirtschaftsnazis, Politiker zu Demagogennazis, Sportler zu Dopingnazis und was weiß ich, welche absurden Neologismen sonst noch so an den Haaren herbeigezogen werden. Weiterlesen: Viele bunte Nazis