StudiVZ: Die witzigsten Gruppennamen (3)

Jetzt also die dritte Ausgabe der witzigsten Gruppennamen im StudiVZ. Nachdem die beiden ersten StudiVZ-Listen für viel Erheiterung gesorgt haben, bin ich in die Tiefen des studentischen Sozialisationsverhaltens gestiegen und habe die schier unendliche Masse der sich für beeindruckend witzig haltenden Profilneurotiker durchwühlt und hier ist das Ergebnis. Eigentlich wollte ich ja mit der ersten Liste der witzigsten MeinVZ Gruppen rauskommen, aber da gibt es so viele noch nicht. Sicher hat man von dort auch Zugriff auf das, was unsere studentische Elite in der Zeit seit bestehen ihres ureigensten Soziotop an Witz und Klamauk ins digitale eingespeist hat, aber die Breite der Bevölkerung scheint etwas anders gestrickt zu sein, als unsere Lernenden. Genug gesabbelt, ihr wollt die Gruppennamen: Weiterlesen: StudiVZ: Die witzigsten Gruppennamen (3)

Raphael 8 Kommentare Kategorie: Medien Mittwoch, der 2. April 2008

Die zwei Waagschalen

Fernweh ist nichts was mich überkommt und wieder im Alltag verschwindet. Es gehört zu mir wie mein Atmen, mein Fühlen und Denken. Es ist immer da, nie bin ich da wo ich schon sein möchte. Das kann räumlich wie gedanklich gefasst werden. Ein Gedanke der nicht zu Ende gedacht werden kann, ein Leben, das nie gelebt werden wird. Zeit ist die Begrenzung unseres Seins und mit ihm verschwinden in jeder Minute, in jeder Sekunde in jedem Augenblick unendlich viele Leben, die wir nie werden leben können.

Fernweh bricht nicht mit mir, lässt mich nicht aufbrechen, sondern ist immer meins. Es lässt mich den Blick heben nach langer Zeit des Werdens einer Idee. Ein Gedanke an dessen Faden ich mich festgebissen habe, eine Aufgabe deren Puzzlestücke ich mühsam zusammengefügt habe. Der Blick gesengt, demütig meinen meinen Vorhaben hingebracht, schau ich weder rechts noch links. Fernweh ist die Aufhebung des starren Tuns und zwingt mich schmerzhaft beglückend das Leben wieder neu werden zu lassen. Weiterlesen: Die zwei Waagschalen

Raphael Ein Kommentar Kategorie: Leben Montag, der 31. März 2008

Verbrechen an der Menschlichkeit

Dieser Artikel ist eine Antwort auf die Frage “Wo beginnt Scheinheiligkeit? Und – beginnt es damit?”, die Menachem in seinem Beitrag “Alles wie es war; ist; sein wird” stellt.

Deine Frage finde ich richtig gestellt, allerdings denke ich nicht, dass sich die Jugend von diesem Thema ausnimmt. ich habe die Erfahrung gemacht, dass dies noch immer ein wichtiges Gesprächsthema unter Menschen meines Alters ist, worüber nachgedacht wird, gesprochen wird und was immer noch betrifft. gerade in meiner Zeit des Zivildienstes mit der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste haben wir ein Jahr lang in den jeweiligen Ländern, in die wir entsendet wurden, uns intensiv über unsere Gedanken zum Nationalsozialismus ausgetauscht, wie Menschen zu Massenmördern werden können, über diesen unbändigen Hass Andersdenkenden und Andersgläubigen gegenüber. Und auch mit den Menschen, die ich in Tschechien getroffen habe, egal ob jung oder alt, habe ich viele Gespräche darüber geführt, wenn auch ich mich meist erst rechtfertigen musste. Doch alle diese Gespräche hatten mindestens einen konstruktiven Kern und nur selten hab ich mich Vorwürfen und Ablehnungen gegenübergestellt gesehen, die ich nicht verstehen konnte. Weiterlesen: Verbrechen an der Menschlichkeit

Raphael 6 Kommentare Kategorie: Gesellschaft Samstag, der 29. März 2008

Leseempfehlung VII

Motiv: Privatsphäre – Eine Betrachtung der Paparazzi durch Jörg Häntzschel auf Sueddeutsche Online.

Schäuble mit Stasi 2.0 Flyer – Witziges Foto auf Netzpolitik. Schäuble wird bei einer Demonstration ein Stasi 2.0 Flyer in die Hand gedrückt und er nimmt ihn mit.

You’ll Need to Come Downtown – Eine unglaubliche Geschichte auf The daily WTF. Ein Mann wird verhaftet und der Beihilfe zum Mord bezichtigt, weil er angeblich mit einem Mörder sehr oft telefoniert haben soll. Die Geschichte zeigt, was passiert, wenn Inkompetenz und Macht zusammentreffen. Auf Englisch.

Wir schreiben uns die Welt, wie sie uns gefällt – Marc von der Wissenswerkstatt wieder mit einem guten Artikel zur Kritikresistenz der Onlinemedien.

Anti NPD Song – Konstantin Wecker bringt es musikalisch auf den Punkt.

Asozialamt – Die für mich bisher witzigste Auseinandersetzung mit dem Bankendomino der letzten Zeit.

Bundeswehrsoldaten zu dick – Noch einmal etwas Erheiterndes. Spiegel Online kann sogar witzig sein.

Raphael Diskutiere diesen Artikel Kategorie: Blog Mittwoch, der 26. März 2008

Solino

Ich möchte euch nach “Auf der anderen Seite” einen weiteren Film von Fatih Akin vorstellen. Das Drehbuch für “Solino” stammt allerdings nicht von Akin sonder entstammt der Feder von Ruth Tomas, was man dem Film anmerkt, spielt doch eine italienische Familie die Hauptrolle und nicht, wie gewohnt von Akin, eine türkisch-deutsche. Die Probleme des Filmes sind aber dennoch die tiefgründigen Probleme, die Akin in allen seinen Filmen anspricht: entwurzelte Heimat und die Verworrenheit des kulturellen Miteinanders.

Akin setzt wie immer auf hervorragende Schauspieler und hat mit Moritz Bleibtreu sogar einen Star des deutschen Kinos gewinnen können. Man kann Bleibtreu mögen oder nicht, in diesem Film spielt er großartig und wird ergänzt von Barnaby Metschurat, Gigi Savoia und Patrycia Ziolkowska. Es ist immer schwierig einen so ruhigen Film zu besetzen, aber die unaufdringliche Art aller Darsteller lässt dem Zuschauer den Raum, um sich den Problemen des Filmes so nähern zu können, wie Akin diese zeichnet: unaufgeregt. Weiterlesen: Solino

Raphael Diskutiere diesen Artikel Kategorie: Kultur Freitag, der 21. März 2008
Weitere Artikelseiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 ... 15 16
blogoscoop