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	<title>Kommentare zu: Feuerbach und die Evolution</title>
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		<title>Von: H.W. Spice</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/96/feuerbach-und-die-evolution/comment-page-1/#comment-511</link>
		<dc:creator>H.W. Spice</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 11:50:10 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Freunde,

erlauben Naturgesetze die Darwinsche Evolution oder verhindern sie die Entstehung von Leben aus nichtlebender Materie?




Ein Teilaspekt in der Evolutionstheorie ist die pr&#228;biotische Evolution. Aus ihrem Selbstverst&#228;ndnis heraus haben Millionen von Jahren in der Entwicklungsphase unseres Planeten ausgereicht, die Entstehung von lebenden Zellen aus toter Materie zu erm&#246;glichen.
Da alles Leben irgendwann einmal entstanden sein muss, bestimmt dieser Gesichtspunkt letztlich &#252;ber unsere Herkunft, wobei das Interesse der &#214;ffentlichkeit an dieser Thematik doch recht gespalten erscheint.
Die neuesten Forschungsergebnisse schlie&#223;en die sogenannte Ursuppentheorie als Scho&#223; f&#252;r die Genese von lebenden Zellen aus. Die aus der Ursuppe angelieferten Bausteine (Aminos&#228;uren, Zucker und Phosphor) werden zu Peptidketten miteinander verkn&#252;pft. Die Kondensation l&#228;uft nun dergestalt ab, dass die Carboxyl- und Aminogruppen unter Wasseraustritt miteinander reagieren um lange Ketten bilden zu k&#246;nnen.
Nun ist bekannt, dass Wasser die Kettenbildung nicht nur erschwert, sondern die Eigenschaft besitzt, bereits gebildete Molek&#252;le innerhalb k&#252;rzester Zeit wieder zu zerst&#246;ren.
Dazu einige Anmerkungen bekannter Wissenschaftler: „Die aus dem Stoffwechsel von Zellen bekannten Eiwei&#223;e bestehen aus Aminos&#228;uren, die zu langen, unverzweigten Ketten verkn&#252;pft sind (...) Die Anwesenheit von Wasser verhindert eine Polykondensationsreaktion, also die Kettenbildung.“
(Junker und Scherer 1998 S.140)
„Es gibt noch eine Reihe weiterer Argument gegen die Ursuppentheorie, wie etwa die Tatsache, dass sich l&#228;ngerkettige Biomolek&#252;le (Polykondensationsprodukte wie zum Beispiel Oligopeptide oder Proteine, Olignucleotide usw.) im Urozean nicht bilden k&#246;nnen.“
(Neukamm, 30.08. 2000)
„Bei der Synthese eines Peptids muss man auf jeden Fall das Wasser entfernen und freie Energie hinzuf&#252;gen.“
(Dose, K. 1983 S.919)
Orgel schreibt u.a.: „Bei einer Wasserkonzentration h&#246;her als 99,5% findet keine Polykondensation von NucLeotiden statt, weil die Ketttenspaltung durch Hydrolyse bis zu hundertmal schneller verl&#228;uft als der Kettenaufbau.“

Als n&#228;chstes stellt sich die Frage, haben kleinere Gew&#228;sser wie Seen, Fl&#252;sse oder auch T&#252;mpel einen Vorteil gegen&#252;ber dem kalten Urmeer?
Von der Temperaturseite her bestimmt. Chemische Reaktionen laufen bei h&#246;heren Temperaturen schneller ab. Die Problematik der Anlieferung von Bausteinen in der ben&#246;tigten Quantit&#228;t und Reinheit ver&#228;ndert sich in gr&#246;&#223;eren Gew&#228;ssern nicht wesentlich, in kleineren geht die Anlieferungswahrscheinlichkeit gegen Null.
Die Problematik der Kettenabbr&#252;che besteht weiterhin.
Der Vollst&#228;ndigkeit halber einige Aussagen von anerkannten Wissenschaftlern zu der Wahrscheinlichkeit, dass sich Leben dergestalt entwickelt haben k&#246;nnte.
„Sie brauchen nat&#252;rlich f&#252;r das einfachste Molek&#252;l des Lebens, ein Proteinmolek&#252;l, sagen wir mal Hundert Aminos&#228;uren, die sich zu einer Kette zusammenschlie&#223;en. In der ersten Position haben sie zwanzig M&#246;glichkeiten. Wenn die zweite Position dazukommt, wenn Sie eine Zweierkette nehmen, dann haben sie schon zwanzig mal zwanzig M&#246;glichkeiten. F&#252;r jede weitere Position wieder mal zwanzig. Am Ende haben Sie zwanzig mal zwanzig, mal zwanzig, und das Hundertmal. Das ist zwanzig hoch hundert oder zehn hoch hundertdrei&#223;ig etwa. Zehn hoch hundertdrei&#223;ig ist schon eine Zahl, die Sie und auch ich uns nicht mehr vorstellen k&#246;nnen. Wenn Sie fragen, wie viel Materie ist im gesamten
Universum, das kann man heute absch&#228;tzen, zumindest im sichtbaren Universum, dann ist das von der Gr&#246;&#223;enordnung von zehn hoch achtzig Protonen. Protonen sind also die kleinsten Bausteine eines Molek&#252;ls. Zehn hoch achtzig. Zehn hoch hundertdrei&#223;ig ist zehn hoch f&#252;nfzig mal gr&#246;&#223;er als zehn hoch achtzig. Das ist also eine Zahl, die alles, was im Universum existiert, &#252;bersteigt. Das hei&#223;t also, Leben kann nicht durch Zufall entstanden sein. Dass mal alles ausprobiert wurde und eins hat dann zuf&#228;llig mal gepasst. Sondern es muss ein Vorgang sein, indem systematisch optimiert wurde. 
(M. Eigen, 5.07.2007)
„Nun ist bekannt, dass biologische Makromolek&#252;le nicht retrograd aus der Ursuppe entstanden sein mussten, sondern durch Oberfl&#228;chendiffusion auf zweidimensionale Strukturen entstehen k&#246;nnen. Die Thermodynamik beg&#252;nstigt in freier L&#246;sung die Spaltungsreaktion, auf Oberfl&#228;chen treibt sie ein System dagegen zur Synthese.
(Neukamm, 2000, S.5)
 
Fazit 1: Offene Gew&#228;sser in jedweder Form sind aufgrund der Eigenschaft des Wassers, die Polykondensationsreaktion nicht zuzulassen, f&#252;r die Entstehung von Leben auszuschlie&#223;en!

Den Anfang des Lebens auf der Erde nachzuvollziehen, erweist sich als &#228;u&#223;erst kompliziert.
W&#228;chtersh&#228;users Theorie des Biofilms bildet einen weiteren Ansatzpunkt f&#252;r neue Hypothesen. Seine Theorie des Biofilms basiert auf den chemischen Reaktionen von Metallsulfiden und Kohlenmonoxid, Schwefelwasserstoff und weiteren Vulkangasen auf katalytischen Schwermetalloberfl&#228;chen. Als Resultat sollte es dann kurzfristig  zur Bildung von autokatalytischen  Syntheseprozessen kommen. Voraussetzung sind hohe Temperaturen sowie ein st&#228;ndiger Zufluss  von Mineralien aller Art. Dieses Umfeld finden wir nur in der Tiefsee.
Um den zerst&#246;rerischen Einfluss des Wassers auf die Molek&#252;lbildung zu vermeiden, muss in diesem Prozess ein fertiges Molek&#252;l entstehen, denn nur ein lebendes Molek&#252;l entgeht der Zerst&#246;rung.
Das Umfeld f&#252;r W&#228;chtersh&#228;user Theorie, stellvertretend f&#252;r &#228;hnliche Theorien, ist in der Tiefsee zu finden, genauer gesagt, in den „Black Smokers“.
Die Black Smokers sind bis zu 20m hohe, s&#228;ulenf&#246;rmige Schlote, aus denen unter hohem Druck Gase und  Mineralien ausgesto&#223;en werden. Dieses &#214;kosystem erfordert hochspezialisierte Lebensformen um dort leben und &#252;berleben zu k&#246;nnen.
Eine Anpassung dort nicht ans&#228;ssiger Lebensformen an diese Umweltbedingungen ist v&#246;llig ausgeschlossen, jede dort nicht hingeh&#246;rende  Art w&#252;rde sofort zu Grunde gehen.
Ein Auszug aus Wikipedia ist in diesen Zusammenhang von Relevanz: „Felder hydrothermaler Tiefseequellen sind nur ungef&#228;hr 20 Jahre aktiv. Dann verstopfen die ausgef&#228;llten Mineralien die R&#246;hren und Spalten und die Quellen versiegen. Damit stirbt nat&#252;rlich auch die Fauna in der nun f&#252;r sie lebensfeindlich gewordenen Umgebung. Wie das Leben an neue Felder hydrothermaler Quellen kommt, ist bisher unerforscht.“
Jetzt haben wir ein  Problem, denn 20 Jahre sind ein doch etwas wenig f&#252;r die Entstehung von Leben aus nichtlebender Materie. Ein kleiner Denkfehler von Herrn W&#228;chtersh&#228;user.
Verfolgen wir seine Theorie weiter. An der TU M&#252;nchen sind die Theorien W&#228;chtersh&#228;users Thema von Forschungsaufgaben geworden. Es wurde versucht, die M&#246;glichkeit  „eines Ur-Metabolismus unter anaeroben Bedingungen, wie sie in  Vulkangebieten herrschen, nachzuweisen.“
Als Ergebnis bekam man Essigs&#228;ure (CH3COOH). 
Interessanterweise schrieb Frau Huber in ihrem Bericht folgenden Satz: „Auch Thioessigs&#228;uremethylester, ebenfalls eine aktivierte Form der Essigs&#228;ure und m&#246;glicherweise der evolution&#228;re Vorl&#228;ufer von Acetyl-CoA, wurde entdeckt. Thioessigs&#228;ure und Thioessigs&#228;uremethylester hydrolysieren in w&#228;ssriger L&#246;sung schnell zu Essigs&#228;ure. Solange sie jedoch an die Sulfidoberfl&#228;che gebunden sind, stehen sie f&#252;r weitere Biosynthese-Reaktionen zur Verf&#252;gung.“
Was ich bereits erw&#228;hnt hatte wird best&#228;tigt, nur ein fertiges Biomolek&#252;l, ausgestattet mit replikatorischen F&#228;higkeiten, kann sich, ohne vom Wasser zerst&#246;rt zu werden, von der Sulfitoberfl&#228;che l&#246;sen.
Nun ist es nicht unser Ziel, Essigs&#228;ure oder dergleichen herzustellen, sondern lebensf&#228;hige Biomolek&#252;le, die sich durch Vereinigung zu einer  Lebensform entwickeln sollen.
Beginnen wir mit den Einzelheiten der Theorie W&#228;chtersh&#228;users und anderer.
Als erstes muss die Anlieferung der elementaren Bausteine zur Synthese einer RNA gew&#228;hrleistet sein (Ribosezucker, Phosphat sowie die Basen Adenin, Cytosin, Guanin und Uracil). Daraus wird eine Kette von Nucleotiden synthetsiert. Jedes Nucleotid besteht aus einer Base, Ribosezucker und Phosphat.
Noch einmal postuliert: Die Anlieferung der Bausteine ist rein spekulativ mit der Wahrscheinlichkeit gegen Null!
Als Beispiel sei hier nur das Problem der Anlieferung von Ribose erw&#228;hnt. Ausgangstoff der Zuckerbildung ist bei der theoretisch zu Grunde liegenden  Formose-Reaktion Formaldehyd. 
Dose schrieb bereits 1987 folgende Bemerkung:
„In realistischen Ursuppenexperimenten sind nennenswerte Mengen an Zuckern niemals angeliefert worden.“
Bei den hohen Temperaturen, die in und um die hydrothermalen Quellen herrschen, (bis 350°C und ph-Werte zwischen 4 und 8) w&#228;re nach Larralde bei einer angenommenen Temperatur von 100°C nach etwa 70 Minuten die H&#228;lfte des Zuckers abgebaut.

S&#228;mtliche im Labor durchgef&#252;hrten Modellversuche ergaben, dass Bausteine, die eine identische stereometrische Ausrichtung wie die Matrize haben, etwas effizienter eingebaut werden. Im Grunde spielt die chirale  Struktur bei der Kondensation keine entscheidende Rolle, sie werden wahllos eingebaut mit dem Ergebnis des unvermeidlichen Kettenabbruchs. Leben akzeptiert nun einmal nur absolute Enantiomeren- bzw. Diastereomerenreinheit des jeweiligen Bausteins.
Beherrschbar ist dieses Problem bei der Herstellung kurzer Ketten im Labor, bei l&#228;ngeren Ketten bzw. einer ungesteuerten Kondensation sind L&#246;sungsans&#228;tze gesausowenig vorstellbar wie die Annahme, das irgend etwas schneller als das Licht sein kann. Dieser Vergleich hat seine absolute Berechtigung!
Hierzu noch einige Anmerkungen:
„(...) Somit weist die Konstitution von Nucleins&#228;uren mindestens 3 Merkmale auf, die auf ein planvolles, konzeptionell sinnvolles Vorgehen deuten:
Die absolute Selektivit&#228;t bez&#252;glich optisch aktiver Bausteine, die schon Louis Pasteur Mitte des letzten Jahrhunderts als ein untr&#252;gliches Kennzeichen belebter Natur erkannte und den Polymerketten die helikale Verwindung und damit ihre  biospezifische 3D-Konfoemation verleiht.
Die statistische Co-polykondensation (Kettenbildung) von 4 verschiedenen Nucleosidphosphaten zu linearen Ketten mit trivalenter Phosphors&#228;ure als Internucleosidbr&#252;cke, was ohne eine ausgefeilte und optimierte Synthesestrategie zu biochemisch unbrauchbaren Netzwerken und ohne pr&#228;zise Reaktionskontrolle nicht zu biologisch sinnvollen Nucleobasensequenzen f&#252;hrt.(...)“
(Rossmann, T.  April 2000, S.36-39)

Fazit 2: Der Einbau von Molek&#252;len gleicher chiraler Struktur als Grundvoraussetzung f&#252;r die Synthese von biologisch aktiven Kettenmolek&#252;len ist in pr&#228;biotisch ablaufenden Kondensationsprozessen nicht zu realisieren.

Da sich die Theorie von W&#228;chtersh&#228;user und Co im wesentlichen in der Tiefsee abspielt, einige Anmerkungen zu diesem &#214;kosystem.
Der Tiefseeraum als Teilsystem der Weltmeere erstreckt sich ab einer Wassertiefe von 1000m bis Meeresgrund  und entspricht in seiner Ausdehnung in etwa die H&#228;lfte der Erdoberfl&#228;che.
Die hydrothermalen Quellen der Tiefsee nehmen dagegen nur einen winzig kleinen Raum ein. Ihr Vorkommen beschr&#228;nkt sich auf die Umgebung der Erdplattenbr&#252;che des mittelozeanischen R&#252;ckens. Die Lebensdauer der „Black Smokers“ ist begrenzt  und liegt zwischen 10 bis 100 Jahren.
Die Fauna ist auf den dort herrschenden Bedingungen zugeschnitten mit der Einschr&#228;nkung, dass sie ihren Lebensraum aufgrund ihre hochspezialisierten Anpassung niemals verlassen k&#246;nnen.
Thermodynamisch betrachtet ist dieser Raum ein offenes System, weil Austauschprozesse mit der Oberfl&#228;che, dem Meeresgrund und den theoretisch angedachten Seitenw&#228;nden stattfinden k&#246;nnen. Die Prozesse finden fast nur an den Randzonen statt, das System insgesamt befindet sich im quasistatischem Gleichgewicht. Als quasistatisch wird ein System bezeichnet, das mit seiner Umgebung Austauschprozesse durchf&#252;hrt und  trotzdem im thermodynamischem Gleichgewicht bleibt. Die Zustandsanalyse besagt, das diese System als abgeschlossenes System betrachtet werden kann, denn befand sich der Raum  mit seiner Peripherie vor der angedachten Isolation im Gleichgewicht, dann k&#246;nnen nachher auch keine spontanen Reaktionen mehr stattfinden, weil dass mit einer Zunahme der Entropie verbunden w&#228;re. Damit kann ihm die Entropie zugeordnet werden, die auch ein isoliertes System gehabt h&#228;tte.
Wenn wir die im Labor durchgef&#252;hrten Versuche analysieren, f&#228;llt auf, dass die Experimente nach einiger Zeit zum Erliegen kommen, die Selbstorganisation kommt nicht zustande. Nach der Theorie sollte wenigstens in Ans&#228;tzen eine Art von Selbstorganisation der Materie stattfinden und ein sogenannter Hyperzyklus entstehen, der in der Lage ist, das racematiche Gemisch von Bausteinen stereochemisch zu sortieren, dann die optisch aktiven Enantiomere anzulagern, um danach die  Polymerketten bilden zu k&#246;nnen. Als vorl&#228;ufiges Endprodukt st&#228;nde dann ein funktionsf&#228;higes Biomolek&#252;l zur Verf&#252;gung, dass mit der F&#228;higkeit ausgestattet sein m&#252;sste, sich selbst zu replizieren. All diese Vorg&#228;nge k&#246;nnen nur auf der Oberfl&#228;che des Metallsulfids stattfinden, denn ein noch unfertiges Biomolek&#252;l wird vom Wasser wieder in seine Bestandteile zerlegt.
Chemische Reaktionen laufen meist nur in der Richtung ab, die von den &#228;u&#223;eren Bedingungen wie Temperatur, Druck und Konzentration her bestimmt wird. Bei einer vollst&#228;ndigen Umsetzung der Ausgangsstoffe ist die R&#252;ckreaktion nicht oder nur unter extremen Reaktionsbedingungen m&#246;glich.
Beispiel: FE+S=FeS
Diese Reaktion l&#228;uft spontan ab und kommt dann zum Erliegen.
Chemische Reaktionen, die auch eine entgegengesetzte Richtung einschlagen k&#246;nnen, besitzen ein anderes Verhaltensmuster, ihre Ausgangsstoffe werden bei der Reaktion nicht vollst&#228;ndig umgesetzt.
Beispiel: N2+3H2=2NH3
(Bei zirka 400°C und einem Druck von 200bar +Katalysator entsteht aus einem Gemisch von Stick- und Wasserstoff Ammoniak. Bei Erh&#246;hung der Temperatur zerf&#228;llt es wieder in seine Ausgangsstoffe.)
Auch bei dieser Reaktion stellt sich ein Gleichgewicht ein. Die &#228;u&#223;eren Bedingungen bestimmen dann seine Lage. Bei h&#246;heren Temperaturen wird das Gleichgewicht schneller erreicht.
Wenn wir die beiden Seiten der Reaktion mit dem Verhaltensmuster von zwei Teilsystemen, die miteinander Teilchen austauschen,vergleichen, stellen wir eine weitgehende Analogie fest.
Ein Teilchenaustausch zwischen den Teilsystemen tritt dann ein, wenn bisherige Bedingungen der Variablen innerhalb der Systeme so ver&#228;ndert werden, dass eine Freigabe der bisher bestehenden Bedingungen erfolgt. Es kommt dann zu spontan ablaufenden Reaktionen, die dann das System zwangsl&#228;ufig in ein neues Gleichgewicht mit einer h&#246;heren Entropie f&#252;hrt.

Erweitern wir  unsere bisherige Betrachtungsweise mit der Annahme, dass sich auf der Metallsulfitoberfl&#228;che bereits organische Molek&#252;le gebildet haben, legen unsere korrekte Beweisf&#252;hrung einmal beiseite und untersuchen ihre m&#246;glichen &#220;berlebensstrategien:
Strategie 1: Sie l&#246;sen sich von dem Metallteil und verteilen sich im Wasser. Aufgrund der Eigenschaft des quasistatischen Raumes vergr&#246;&#223;ert die Entropie die Verteilung der einzelnen Molek&#252;le und verhindert deren Vernetzung.
Strategie 2: Um der Vernichtung zu entgehen, w&#228;ren sie gezwungen, unvorstellbar hohe Entwicklungsstadien auf dieser Oberfl&#228;che zu durchlaufen.

Fazit 3: Der von Eigen postulierte Hyperzyklus oder die von der Theorie beschriebene Selbstorganisation der Materie beinhalten als Bedingung, dass s&#228;mtliche Proze&#223;abl&#228;ufe au&#223;erhalb des chemischen Gleichgewichts stattfinden m&#252;ssen. Nun entsteht in den R&#228;umen, die hierf&#252;r in Frage kommen, nach spontan ablaufenden Prozessen stets ein neues Gleichgewicht mit einer h&#246;heren Entropie. Ein offener Raum, der sich au&#223;erhalb des thermodynamischen Gleichgewichts befindet, wie freie Erde unter freiem Himmel, w&#228;re allein schon aufgrund der ungehinderten Sonneneinstrahlung f&#252;lr eine Polykondensation unbrauchbar. Bei der Kondensation von Kettenmolek&#252;len stellt sich das thermodynamische Gleichgewicht dann ein, wenn die Anzahl der Bindungen die gleiche Gr&#246;&#223;enordnung einnimmt wie die der Spaltungen. Diese Unvereinbarkeit zwischen Theorie und Realit&#228;t verhindert den erwarteten autokatalytisch einsetzenden evolutionsf&#228;higen Prozess.
Was zu beweisen war!

Man muss sich mit dem Gedanken anfreunden, Leben ist im Universum nicht vorgesehen, denn das gesamte Universum ist in aggressiver Weise lebensfeindlich eingestellt. Chemisch-physikalische Gesetzm&#228;&#223;igkeiten lassen eine Selbstinszenierung von Lebensformen nicht zu, im Gegenteil, sie wirken wie W&#228;chter gegen eine Selbstorganisierung von Leben. Das es auf der Erde, und nur auf der Erde, Leben gibt, ver&#228;ndert die Gesetzm&#228;&#223;igkeiten in keinster Weise, denn das Leben wurde der Erde implantiert, es wurde von Gott erschaffen, eine Tatsache, die die sch&#246;ne materialistische Illusion von der Selbstentstehung von Leben ad absurdum f&#252;hrt.
Jede Sonde, die auf einen au&#223;erirdischen Planeten landet, um Proben zu entnehmen, wird entgegen der Theorie der pr&#228;biotischen Evolution best&#228;tigen, dass man zwar Wasser, einzelne Aminos&#228;uren etc. finden kann, doch niemals auch nur ein einziges lebendes Biomolek&#252;l, denn au&#223;erhalb des Raumschiffes Erde gibt es nur tote Materie, sonst nichts.
                      



Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en

H.W. Spice</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Freunde,</p>
<p>erlauben Naturgesetze die Darwinsche Evolution oder verhindern sie die Entstehung von Leben aus nichtlebender Materie?</p>
<p>Ein Teilaspekt in der Evolutionstheorie ist die pr&#228;biotische Evolution. Aus ihrem Selbstverst&#228;ndnis heraus haben Millionen von Jahren in der Entwicklungsphase unseres Planeten ausgereicht, die Entstehung von lebenden Zellen aus toter Materie zu erm&#246;glichen.<br />
Da alles Leben irgendwann einmal entstanden sein muss, bestimmt dieser Gesichtspunkt letztlich &#252;ber unsere Herkunft, wobei das Interesse der &#214;ffentlichkeit an dieser Thematik doch recht gespalten erscheint.<br />
Die neuesten Forschungsergebnisse schlie&#223;en die sogenannte Ursuppentheorie als Scho&#223; f&#252;r die Genese von lebenden Zellen aus. Die aus der Ursuppe angelieferten Bausteine (Aminos&#228;uren, Zucker und Phosphor) werden zu Peptidketten miteinander verkn&#252;pft. Die Kondensation l&#228;uft nun dergestalt ab, dass die Carboxyl- und Aminogruppen unter Wasseraustritt miteinander reagieren um lange Ketten bilden zu k&#246;nnen.<br />
Nun ist bekannt, dass Wasser die Kettenbildung nicht nur erschwert, sondern die Eigenschaft besitzt, bereits gebildete Molek&#252;le innerhalb k&#252;rzester Zeit wieder zu zerst&#246;ren.<br />
Dazu einige Anmerkungen bekannter Wissenschaftler: „Die aus dem Stoffwechsel von Zellen bekannten Eiwei&#223;e bestehen aus Aminos&#228;uren, die zu langen, unverzweigten Ketten verkn&#252;pft sind (&#8230;) Die Anwesenheit von Wasser verhindert eine Polykondensationsreaktion, also die Kettenbildung.“<br />
(Junker und Scherer 1998 S.140)<br />
„Es gibt noch eine Reihe weiterer Argument gegen die Ursuppentheorie, wie etwa die Tatsache, dass sich l&#228;ngerkettige Biomolek&#252;le (Polykondensationsprodukte wie zum Beispiel Oligopeptide oder Proteine, Olignucleotide usw.) im Urozean nicht bilden k&#246;nnen.“<br />
(Neukamm, 30.08. 2000)<br />
„Bei der Synthese eines Peptids muss man auf jeden Fall das Wasser entfernen und freie Energie hinzuf&#252;gen.“<br />
(Dose, K. 1983 S.919)<br />
Orgel schreibt u.a.: „Bei einer Wasserkonzentration h&#246;her als 99,5% findet keine Polykondensation von NucLeotiden statt, weil die Ketttenspaltung durch Hydrolyse bis zu hundertmal schneller verl&#228;uft als der Kettenaufbau.“</p>
<p>Als n&#228;chstes stellt sich die Frage, haben kleinere Gew&#228;sser wie Seen, Fl&#252;sse oder auch T&#252;mpel einen Vorteil gegen&#252;ber dem kalten Urmeer?<br />
Von der Temperaturseite her bestimmt. Chemische Reaktionen laufen bei h&#246;heren Temperaturen schneller ab. Die Problematik der Anlieferung von Bausteinen in der ben&#246;tigten Quantit&#228;t und Reinheit ver&#228;ndert sich in gr&#246;&#223;eren Gew&#228;ssern nicht wesentlich, in kleineren geht die Anlieferungswahrscheinlichkeit gegen Null.<br />
Die Problematik der Kettenabbr&#252;che besteht weiterhin.<br />
Der Vollst&#228;ndigkeit halber einige Aussagen von anerkannten Wissenschaftlern zu der Wahrscheinlichkeit, dass sich Leben dergestalt entwickelt haben k&#246;nnte.<br />
„Sie brauchen nat&#252;rlich f&#252;r das einfachste Molek&#252;l des Lebens, ein Proteinmolek&#252;l, sagen wir mal Hundert Aminos&#228;uren, die sich zu einer Kette zusammenschlie&#223;en. In der ersten Position haben sie zwanzig M&#246;glichkeiten. Wenn die zweite Position dazukommt, wenn Sie eine Zweierkette nehmen, dann haben sie schon zwanzig mal zwanzig M&#246;glichkeiten. F&#252;r jede weitere Position wieder mal zwanzig. Am Ende haben Sie zwanzig mal zwanzig, mal zwanzig, und das Hundertmal. Das ist zwanzig hoch hundert oder zehn hoch hundertdrei&#223;ig etwa. Zehn hoch hundertdrei&#223;ig ist schon eine Zahl, die Sie und auch ich uns nicht mehr vorstellen k&#246;nnen. Wenn Sie fragen, wie viel Materie ist im gesamten<br />
Universum, das kann man heute absch&#228;tzen, zumindest im sichtbaren Universum, dann ist das von der Gr&#246;&#223;enordnung von zehn hoch achtzig Protonen. Protonen sind also die kleinsten Bausteine eines Molek&#252;ls. Zehn hoch achtzig. Zehn hoch hundertdrei&#223;ig ist zehn hoch f&#252;nfzig mal gr&#246;&#223;er als zehn hoch achtzig. Das ist also eine Zahl, die alles, was im Universum existiert, &#252;bersteigt. Das hei&#223;t also, Leben kann nicht durch Zufall entstanden sein. Dass mal alles ausprobiert wurde und eins hat dann zuf&#228;llig mal gepasst. Sondern es muss ein Vorgang sein, indem systematisch optimiert wurde.<br />
(M. Eigen, 5.07.2007)<br />
„Nun ist bekannt, dass biologische Makromolek&#252;le nicht retrograd aus der Ursuppe entstanden sein mussten, sondern durch Oberfl&#228;chendiffusion auf zweidimensionale Strukturen entstehen k&#246;nnen. Die Thermodynamik beg&#252;nstigt in freier L&#246;sung die Spaltungsreaktion, auf Oberfl&#228;chen treibt sie ein System dagegen zur Synthese.<br />
(Neukamm, 2000, S.5)</p>
<p>Fazit 1: Offene Gew&#228;sser in jedweder Form sind aufgrund der Eigenschaft des Wassers, die Polykondensationsreaktion nicht zuzulassen, f&#252;r die Entstehung von Leben auszuschlie&#223;en!</p>
<p>Den Anfang des Lebens auf der Erde nachzuvollziehen, erweist sich als &#228;u&#223;erst kompliziert.<br />
W&#228;chtersh&#228;users Theorie des Biofilms bildet einen weiteren Ansatzpunkt f&#252;r neue Hypothesen. Seine Theorie des Biofilms basiert auf den chemischen Reaktionen von Metallsulfiden und Kohlenmonoxid, Schwefelwasserstoff und weiteren Vulkangasen auf katalytischen Schwermetalloberfl&#228;chen. Als Resultat sollte es dann kurzfristig  zur Bildung von autokatalytischen  Syntheseprozessen kommen. Voraussetzung sind hohe Temperaturen sowie ein st&#228;ndiger Zufluss  von Mineralien aller Art. Dieses Umfeld finden wir nur in der Tiefsee.<br />
Um den zerst&#246;rerischen Einfluss des Wassers auf die Molek&#252;lbildung zu vermeiden, muss in diesem Prozess ein fertiges Molek&#252;l entstehen, denn nur ein lebendes Molek&#252;l entgeht der Zerst&#246;rung.<br />
Das Umfeld f&#252;r W&#228;chtersh&#228;user Theorie, stellvertretend f&#252;r &#228;hnliche Theorien, ist in der Tiefsee zu finden, genauer gesagt, in den „Black Smokers“.<br />
Die Black Smokers sind bis zu 20m hohe, s&#228;ulenf&#246;rmige Schlote, aus denen unter hohem Druck Gase und  Mineralien ausgesto&#223;en werden. Dieses &#214;kosystem erfordert hochspezialisierte Lebensformen um dort leben und &#252;berleben zu k&#246;nnen.<br />
Eine Anpassung dort nicht ans&#228;ssiger Lebensformen an diese Umweltbedingungen ist v&#246;llig ausgeschlossen, jede dort nicht hingeh&#246;rende  Art w&#252;rde sofort zu Grunde gehen.<br />
Ein Auszug aus Wikipedia ist in diesen Zusammenhang von Relevanz: „Felder hydrothermaler Tiefseequellen sind nur ungef&#228;hr 20 Jahre aktiv. Dann verstopfen die ausgef&#228;llten Mineralien die R&#246;hren und Spalten und die Quellen versiegen. Damit stirbt nat&#252;rlich auch die Fauna in der nun f&#252;r sie lebensfeindlich gewordenen Umgebung. Wie das Leben an neue Felder hydrothermaler Quellen kommt, ist bisher unerforscht.“<br />
Jetzt haben wir ein  Problem, denn 20 Jahre sind ein doch etwas wenig f&#252;r die Entstehung von Leben aus nichtlebender Materie. Ein kleiner Denkfehler von Herrn W&#228;chtersh&#228;user.<br />
Verfolgen wir seine Theorie weiter. An der TU M&#252;nchen sind die Theorien W&#228;chtersh&#228;users Thema von Forschungsaufgaben geworden. Es wurde versucht, die M&#246;glichkeit  „eines Ur-Metabolismus unter anaeroben Bedingungen, wie sie in  Vulkangebieten herrschen, nachzuweisen.“<br />
Als Ergebnis bekam man Essigs&#228;ure (CH3COOH).<br />
Interessanterweise schrieb Frau Huber in ihrem Bericht folgenden Satz: „Auch Thioessigs&#228;uremethylester, ebenfalls eine aktivierte Form der Essigs&#228;ure und m&#246;glicherweise der evolution&#228;re Vorl&#228;ufer von Acetyl-CoA, wurde entdeckt. Thioessigs&#228;ure und Thioessigs&#228;uremethylester hydrolysieren in w&#228;ssriger L&#246;sung schnell zu Essigs&#228;ure. Solange sie jedoch an die Sulfidoberfl&#228;che gebunden sind, stehen sie f&#252;r weitere Biosynthese-Reaktionen zur Verf&#252;gung.“<br />
Was ich bereits erw&#228;hnt hatte wird best&#228;tigt, nur ein fertiges Biomolek&#252;l, ausgestattet mit replikatorischen F&#228;higkeiten, kann sich, ohne vom Wasser zerst&#246;rt zu werden, von der Sulfitoberfl&#228;che l&#246;sen.<br />
Nun ist es nicht unser Ziel, Essigs&#228;ure oder dergleichen herzustellen, sondern lebensf&#228;hige Biomolek&#252;le, die sich durch Vereinigung zu einer  Lebensform entwickeln sollen.<br />
Beginnen wir mit den Einzelheiten der Theorie W&#228;chtersh&#228;users und anderer.<br />
Als erstes muss die Anlieferung der elementaren Bausteine zur Synthese einer RNA gew&#228;hrleistet sein (Ribosezucker, Phosphat sowie die Basen Adenin, Cytosin, Guanin und Uracil). Daraus wird eine Kette von Nucleotiden synthetsiert. Jedes Nucleotid besteht aus einer Base, Ribosezucker und Phosphat.<br />
Noch einmal postuliert: Die Anlieferung der Bausteine ist rein spekulativ mit der Wahrscheinlichkeit gegen Null!<br />
Als Beispiel sei hier nur das Problem der Anlieferung von Ribose erw&#228;hnt. Ausgangstoff der Zuckerbildung ist bei der theoretisch zu Grunde liegenden  Formose-Reaktion Formaldehyd.<br />
Dose schrieb bereits 1987 folgende Bemerkung:<br />
„In realistischen Ursuppenexperimenten sind nennenswerte Mengen an Zuckern niemals angeliefert worden.“<br />
Bei den hohen Temperaturen, die in und um die hydrothermalen Quellen herrschen, (bis 350°C und ph-Werte zwischen 4 und 8) w&#228;re nach Larralde bei einer angenommenen Temperatur von 100°C nach etwa 70 Minuten die H&#228;lfte des Zuckers abgebaut.</p>
<p>S&#228;mtliche im Labor durchgef&#252;hrten Modellversuche ergaben, dass Bausteine, die eine identische stereometrische Ausrichtung wie die Matrize haben, etwas effizienter eingebaut werden. Im Grunde spielt die chirale  Struktur bei der Kondensation keine entscheidende Rolle, sie werden wahllos eingebaut mit dem Ergebnis des unvermeidlichen Kettenabbruchs. Leben akzeptiert nun einmal nur absolute Enantiomeren- bzw. Diastereomerenreinheit des jeweiligen Bausteins.<br />
Beherrschbar ist dieses Problem bei der Herstellung kurzer Ketten im Labor, bei l&#228;ngeren Ketten bzw. einer ungesteuerten Kondensation sind L&#246;sungsans&#228;tze gesausowenig vorstellbar wie die Annahme, das irgend etwas schneller als das Licht sein kann. Dieser Vergleich hat seine absolute Berechtigung!<br />
Hierzu noch einige Anmerkungen:<br />
„(&#8230;) Somit weist die Konstitution von Nucleins&#228;uren mindestens 3 Merkmale auf, die auf ein planvolles, konzeptionell sinnvolles Vorgehen deuten:<br />
Die absolute Selektivit&#228;t bez&#252;glich optisch aktiver Bausteine, die schon Louis Pasteur Mitte des letzten Jahrhunderts als ein untr&#252;gliches Kennzeichen belebter Natur erkannte und den Polymerketten die helikale Verwindung und damit ihre  biospezifische 3D-Konfoemation verleiht.<br />
Die statistische Co-polykondensation (Kettenbildung) von 4 verschiedenen Nucleosidphosphaten zu linearen Ketten mit trivalenter Phosphors&#228;ure als Internucleosidbr&#252;cke, was ohne eine ausgefeilte und optimierte Synthesestrategie zu biochemisch unbrauchbaren Netzwerken und ohne pr&#228;zise Reaktionskontrolle nicht zu biologisch sinnvollen Nucleobasensequenzen f&#252;hrt.(&#8230;)“<br />
(Rossmann, T.  April 2000, S.36-39)</p>
<p>Fazit 2: Der Einbau von Molek&#252;len gleicher chiraler Struktur als Grundvoraussetzung f&#252;r die Synthese von biologisch aktiven Kettenmolek&#252;len ist in pr&#228;biotisch ablaufenden Kondensationsprozessen nicht zu realisieren.</p>
<p>Da sich die Theorie von W&#228;chtersh&#228;user und Co im wesentlichen in der Tiefsee abspielt, einige Anmerkungen zu diesem &#214;kosystem.<br />
Der Tiefseeraum als Teilsystem der Weltmeere erstreckt sich ab einer Wassertiefe von 1000m bis Meeresgrund  und entspricht in seiner Ausdehnung in etwa die H&#228;lfte der Erdoberfl&#228;che.<br />
Die hydrothermalen Quellen der Tiefsee nehmen dagegen nur einen winzig kleinen Raum ein. Ihr Vorkommen beschr&#228;nkt sich auf die Umgebung der Erdplattenbr&#252;che des mittelozeanischen R&#252;ckens. Die Lebensdauer der „Black Smokers“ ist begrenzt  und liegt zwischen 10 bis 100 Jahren.<br />
Die Fauna ist auf den dort herrschenden Bedingungen zugeschnitten mit der Einschr&#228;nkung, dass sie ihren Lebensraum aufgrund ihre hochspezialisierten Anpassung niemals verlassen k&#246;nnen.<br />
Thermodynamisch betrachtet ist dieser Raum ein offenes System, weil Austauschprozesse mit der Oberfl&#228;che, dem Meeresgrund und den theoretisch angedachten Seitenw&#228;nden stattfinden k&#246;nnen. Die Prozesse finden fast nur an den Randzonen statt, das System insgesamt befindet sich im quasistatischem Gleichgewicht. Als quasistatisch wird ein System bezeichnet, das mit seiner Umgebung Austauschprozesse durchf&#252;hrt und  trotzdem im thermodynamischem Gleichgewicht bleibt. Die Zustandsanalyse besagt, das diese System als abgeschlossenes System betrachtet werden kann, denn befand sich der Raum  mit seiner Peripherie vor der angedachten Isolation im Gleichgewicht, dann k&#246;nnen nachher auch keine spontanen Reaktionen mehr stattfinden, weil dass mit einer Zunahme der Entropie verbunden w&#228;re. Damit kann ihm die Entropie zugeordnet werden, die auch ein isoliertes System gehabt h&#228;tte.<br />
Wenn wir die im Labor durchgef&#252;hrten Versuche analysieren, f&#228;llt auf, dass die Experimente nach einiger Zeit zum Erliegen kommen, die Selbstorganisation kommt nicht zustande. Nach der Theorie sollte wenigstens in Ans&#228;tzen eine Art von Selbstorganisation der Materie stattfinden und ein sogenannter Hyperzyklus entstehen, der in der Lage ist, das racematiche Gemisch von Bausteinen stereochemisch zu sortieren, dann die optisch aktiven Enantiomere anzulagern, um danach die  Polymerketten bilden zu k&#246;nnen. Als vorl&#228;ufiges Endprodukt st&#228;nde dann ein funktionsf&#228;higes Biomolek&#252;l zur Verf&#252;gung, dass mit der F&#228;higkeit ausgestattet sein m&#252;sste, sich selbst zu replizieren. All diese Vorg&#228;nge k&#246;nnen nur auf der Oberfl&#228;che des Metallsulfids stattfinden, denn ein noch unfertiges Biomolek&#252;l wird vom Wasser wieder in seine Bestandteile zerlegt.<br />
Chemische Reaktionen laufen meist nur in der Richtung ab, die von den &#228;u&#223;eren Bedingungen wie Temperatur, Druck und Konzentration her bestimmt wird. Bei einer vollst&#228;ndigen Umsetzung der Ausgangsstoffe ist die R&#252;ckreaktion nicht oder nur unter extremen Reaktionsbedingungen m&#246;glich.<br />
Beispiel: FE+S=FeS<br />
Diese Reaktion l&#228;uft spontan ab und kommt dann zum Erliegen.<br />
Chemische Reaktionen, die auch eine entgegengesetzte Richtung einschlagen k&#246;nnen, besitzen ein anderes Verhaltensmuster, ihre Ausgangsstoffe werden bei der Reaktion nicht vollst&#228;ndig umgesetzt.<br />
Beispiel: N2+3H2=2NH3<br />
(Bei zirka 400°C und einem Druck von 200bar +Katalysator entsteht aus einem Gemisch von Stick- und Wasserstoff Ammoniak. Bei Erh&#246;hung der Temperatur zerf&#228;llt es wieder in seine Ausgangsstoffe.)<br />
Auch bei dieser Reaktion stellt sich ein Gleichgewicht ein. Die &#228;u&#223;eren Bedingungen bestimmen dann seine Lage. Bei h&#246;heren Temperaturen wird das Gleichgewicht schneller erreicht.<br />
Wenn wir die beiden Seiten der Reaktion mit dem Verhaltensmuster von zwei Teilsystemen, die miteinander Teilchen austauschen,vergleichen, stellen wir eine weitgehende Analogie fest.<br />
Ein Teilchenaustausch zwischen den Teilsystemen tritt dann ein, wenn bisherige Bedingungen der Variablen innerhalb der Systeme so ver&#228;ndert werden, dass eine Freigabe der bisher bestehenden Bedingungen erfolgt. Es kommt dann zu spontan ablaufenden Reaktionen, die dann das System zwangsl&#228;ufig in ein neues Gleichgewicht mit einer h&#246;heren Entropie f&#252;hrt.</p>
<p>Erweitern wir  unsere bisherige Betrachtungsweise mit der Annahme, dass sich auf der Metallsulfitoberfl&#228;che bereits organische Molek&#252;le gebildet haben, legen unsere korrekte Beweisf&#252;hrung einmal beiseite und untersuchen ihre m&#246;glichen &#220;berlebensstrategien:<br />
Strategie 1: Sie l&#246;sen sich von dem Metallteil und verteilen sich im Wasser. Aufgrund der Eigenschaft des quasistatischen Raumes vergr&#246;&#223;ert die Entropie die Verteilung der einzelnen Molek&#252;le und verhindert deren Vernetzung.<br />
Strategie 2: Um der Vernichtung zu entgehen, w&#228;ren sie gezwungen, unvorstellbar hohe Entwicklungsstadien auf dieser Oberfl&#228;che zu durchlaufen.</p>
<p>Fazit 3: Der von Eigen postulierte Hyperzyklus oder die von der Theorie beschriebene Selbstorganisation der Materie beinhalten als Bedingung, dass s&#228;mtliche Proze&#223;abl&#228;ufe au&#223;erhalb des chemischen Gleichgewichts stattfinden m&#252;ssen. Nun entsteht in den R&#228;umen, die hierf&#252;r in Frage kommen, nach spontan ablaufenden Prozessen stets ein neues Gleichgewicht mit einer h&#246;heren Entropie. Ein offener Raum, der sich au&#223;erhalb des thermodynamischen Gleichgewichts befindet, wie freie Erde unter freiem Himmel, w&#228;re allein schon aufgrund der ungehinderten Sonneneinstrahlung f&#252;lr eine Polykondensation unbrauchbar. Bei der Kondensation von Kettenmolek&#252;len stellt sich das thermodynamische Gleichgewicht dann ein, wenn die Anzahl der Bindungen die gleiche Gr&#246;&#223;enordnung einnimmt wie die der Spaltungen. Diese Unvereinbarkeit zwischen Theorie und Realit&#228;t verhindert den erwarteten autokatalytisch einsetzenden evolutionsf&#228;higen Prozess.<br />
Was zu beweisen war!</p>
<p>Man muss sich mit dem Gedanken anfreunden, Leben ist im Universum nicht vorgesehen, denn das gesamte Universum ist in aggressiver Weise lebensfeindlich eingestellt. Chemisch-physikalische Gesetzm&#228;&#223;igkeiten lassen eine Selbstinszenierung von Lebensformen nicht zu, im Gegenteil, sie wirken wie W&#228;chter gegen eine Selbstorganisierung von Leben. Das es auf der Erde, und nur auf der Erde, Leben gibt, ver&#228;ndert die Gesetzm&#228;&#223;igkeiten in keinster Weise, denn das Leben wurde der Erde implantiert, es wurde von Gott erschaffen, eine Tatsache, die die sch&#246;ne materialistische Illusion von der Selbstentstehung von Leben ad absurdum f&#252;hrt.<br />
Jede Sonde, die auf einen au&#223;erirdischen Planeten landet, um Proben zu entnehmen, wird entgegen der Theorie der pr&#228;biotischen Evolution best&#228;tigen, dass man zwar Wasser, einzelne Aminos&#228;uren etc. finden kann, doch niemals auch nur ein einziges lebendes Biomolek&#252;l, denn au&#223;erhalb des Raumschiffes Erde gibt es nur tote Materie, sonst nichts.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en</p>
<p>H.W. Spice</p>
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		<title>Von: Menachem</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/96/feuerbach-und-die-evolution/comment-page-1/#comment-169</link>
		<dc:creator>Menachem</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2007 22:16:48 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;...muss die Wissenschaft entweder das Fehlen einer wissenschaftlichen Antwort eingestehen und nach dieser suchen&quot; Das w&#252;rde die Diskussion entspannen und sogar vielleicht versachlichen. 
Ansonsten schlie&#223;e ich mich den Worten von Marc an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230;muss die Wissenschaft entweder das Fehlen einer wissenschaftlichen Antwort eingestehen und nach dieser suchen&#8221; Das w&#252;rde die Diskussion entspannen und sogar vielleicht versachlichen.<br />
Ansonsten schlie&#223;e ich mich den Worten von Marc an.</p>
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	<item>
		<title>Von: Marc &#124; Wissenswerkstatt</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/96/feuerbach-und-die-evolution/comment-page-1/#comment-168</link>
		<dc:creator>Marc &#124; Wissenswerkstatt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2007 11:33:17 +0000</pubDate>
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		<description>Klasse argumentiert, klasse geschrieben. Und auch aus meiner Sicht gibt es nichts hinzuzuf&#252;gen. Und allein dieser Satz geh&#246;rt mindestens fett gedruckt:

&lt;blockquote&gt;Evolution bleibt eine Theorie, die deshalb einer Sch&#246;pfungslehre vorzuziehen ist, weil sie genauer erkl&#228;rt, weil sie besser erkl&#228;rt, mehr erkl&#228;rt und nicht weil sie einige Biologen f&#252;r wahr halten. &lt;/blockquote&gt;

In diesem Sinne: man kann die Feinde der Wissenschaft nur mit wissenschaftlichen Mitteln schlagen. ;-)</description>
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<blockquote><p>Evolution bleibt eine Theorie, die deshalb einer Sch&#246;pfungslehre vorzuziehen ist, weil sie genauer erkl&#228;rt, weil sie besser erkl&#228;rt, mehr erkl&#228;rt und nicht weil sie einige Biologen f&#252;r wahr halten. </p></blockquote>
<p>In diesem Sinne: man kann die Feinde der Wissenschaft nur mit wissenschaftlichen Mitteln schlagen. ;-)</p>
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