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	<title>Kommentare zu: Stallgeruch</title>
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	<description>Gemeinschaftsblog</description>
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		<item>
		<title>Von: Rainer</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/560/stallgeruch/comment-page-1/#comment-763</link>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 15:30:14 +0000</pubDate>
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		<description>Statistiken, wie die mit den Vorstandsmitgliedern, &#252;berraschen doch nicht so stark, finde ich. Es ist doch klar, dass Eltern, die beruflich selber sehr erfolgreich waren, ihre Kinder nicht nur mehr f&#246;rdern, sondern h&#228;ufig auch viel st&#228;rker fordern. Die Kinder wiederum haben in ihren Eltern nat&#252;rlich sehr starke Vorbilder und entwickeln oftmals den Willen in Ihrem Leben &#228;hnliches zu leisten.

Ein Kind, das aus sozial niedrigeren Schichten entstammt, braucht st&#228;rkere externe Impulse, um &#252;berhaupt fr&#252;hzeitig den Willen zu entwickeln irgendwelchen politischen oder gesellschaftlichen Eliten anzugeh&#246;ren.

Das hei&#223;t f&#252;r mich aber nicht, dass man &quot;Stallgeruch&quot; haben muss, um erfolgreich zu sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Statistiken, wie die mit den Vorstandsmitgliedern, &#252;berraschen doch nicht so stark, finde ich. Es ist doch klar, dass Eltern, die beruflich selber sehr erfolgreich waren, ihre Kinder nicht nur mehr f&#246;rdern, sondern h&#228;ufig auch viel st&#228;rker fordern. Die Kinder wiederum haben in ihren Eltern nat&#252;rlich sehr starke Vorbilder und entwickeln oftmals den Willen in Ihrem Leben &#228;hnliches zu leisten.</p>
<p>Ein Kind, das aus sozial niedrigeren Schichten entstammt, braucht st&#228;rkere externe Impulse, um &#252;berhaupt fr&#252;hzeitig den Willen zu entwickeln irgendwelchen politischen oder gesellschaftlichen Eliten anzugeh&#246;ren.</p>
<p>Das hei&#223;t f&#252;r mich aber nicht, dass man &#8220;Stallgeruch&#8221; haben muss, um erfolgreich zu sein.</p>
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	<item>
		<title>Von: Bernd</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/560/stallgeruch/comment-page-1/#comment-757</link>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 11:58:28 +0000</pubDate>
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		<description>Eine Frage die sich aufdr&#228;ngt ist, ob ein Mensch je nach sozialer Herkunft generell anders ist und damit andere Chancen hat - oder ob eine sozial &quot;h&#246;here&quot; Herkunft einfach schon ganz andere Netzwerke hat bzw. aufzustellen in der Lage ist die dann zu einem besseren Erfolg f&#252;hren.
Also gerade die Vergleiche von M.Hartmann lassen mich da bei Besetzung von F&#252;hrungsstellen eher auf das zweite schlie&#223;en.
Das erkl&#228;rt aber nicht warum schon Sch&#252;ler eben NICHT ausschlie&#223;lich nach Leistungspunkten beurteilt werden.
Da zeigt dass wir eigentlich ja doch inzwischen eine Klassengesellschaft aufbauen die Ihre Grenzen m&#246;glicherweise sogar bewusst absteckt und &quot;Grenz&#252;berschreitungen&quot; gar nicht zulassen will.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Frage die sich aufdr&#228;ngt ist, ob ein Mensch je nach sozialer Herkunft generell anders ist und damit andere Chancen hat &#8211; oder ob eine sozial &#8220;h&#246;here&#8221; Herkunft einfach schon ganz andere Netzwerke hat bzw. aufzustellen in der Lage ist die dann zu einem besseren Erfolg f&#252;hren.<br />
Also gerade die Vergleiche von M.Hartmann lassen mich da bei Besetzung von F&#252;hrungsstellen eher auf das zweite schlie&#223;en.<br />
Das erkl&#228;rt aber nicht warum schon Sch&#252;ler eben NICHT ausschlie&#223;lich nach Leistungspunkten beurteilt werden.<br />
Da zeigt dass wir eigentlich ja doch inzwischen eine Klassengesellschaft aufbauen die Ihre Grenzen m&#246;glicherweise sogar bewusst absteckt und &#8220;Grenz&#252;berschreitungen&#8221; gar nicht zulassen will.</p>
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	<item>
		<title>Von: chriwi</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/560/stallgeruch/comment-page-1/#comment-753</link>
		<dc:creator>chriwi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 07:04:29 +0000</pubDate>
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		<description>Ein sehr sch&#246;ner Artikel. Er zeigt ein generelles Problem der Gesellschaft auf. Viele unserer Eliten sehen dieses Problem nicht und glauben, weil sie so viel Arbeiten sind sie oben. Aus diesem Grund fordern sie auch eine Leistungsgesellschaft. Ich bin mir nicht sicher ob sie die Probleme der Klasseneinteilung &#252;berhaupt bemerken oder es wollen. Blo&#223; ignorieren sollte man diese Untersuchung sicher nicht. Denn schon heute zeigt sich ganz offensichtlich, dass Beziehungen deutlich wichtiger sind als Leistung (Sarrazin ist ein gutes Beispiel). Was ich dabei allerdings nicht verstehe ist, dass man die Kritik an diesen offensichtlichen Beziehungskungeleien als Neid abtut und nichts dagegen unternimmt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr sch&#246;ner Artikel. Er zeigt ein generelles Problem der Gesellschaft auf. Viele unserer Eliten sehen dieses Problem nicht und glauben, weil sie so viel Arbeiten sind sie oben. Aus diesem Grund fordern sie auch eine Leistungsgesellschaft. Ich bin mir nicht sicher ob sie die Probleme der Klasseneinteilung &#252;berhaupt bemerken oder es wollen. Blo&#223; ignorieren sollte man diese Untersuchung sicher nicht. Denn schon heute zeigt sich ganz offensichtlich, dass Beziehungen deutlich wichtiger sind als Leistung (Sarrazin ist ein gutes Beispiel). Was ich dabei allerdings nicht verstehe ist, dass man die Kritik an diesen offensichtlichen Beziehungskungeleien als Neid abtut und nichts dagegen unternimmt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Kostic</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/560/stallgeruch/comment-page-1/#comment-746</link>
		<dc:creator>Michael Kostic</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 22:01:28 +0000</pubDate>
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		<description>Also zu den Entscheidern meine ich, reine unverf&#228;lschte Fronterfahrung, dass Zweite zu best&#228;tigen. Meine Arbeit :-)

Also ist die Hoffnung nicht ganz unberechtigt. Allerdings ist der oben beschriebene &quot;asoziale&quot; Druck der Anteilseigner auf diese Entscheider auch extrem gro&#223;. Frag doch mal im Rahmen einer Gesellschafterversammlung ob diese einer Etaterh&#246;hung f&#252;r diesen Bereich zustimmen w&#252;rde (also der direkte Verzicht auf Ertr&#228;ge).

Bzgl. des Standes muss ich sowohl Hartmann als auch dir widersprechen. Der Verzicht auf sichtbaren Luxus und auch Uniformen muss nicht unbedingt kleinb&#252;rgerlich sein. Wir beobachten z.B. mit Erschrecken in welchem Ausmass einige unserer Standesgenossen ihren Nachwuchs mit geradezu l&#228;cherlich hohen monatlichen Alimenten versehen. Wie soll die Jugend da dann lernen zu haushalten? Wodurch ergibt sich noch der Anreiz zur Eigenleistung?

Wenn wir von Familienbanden reden m&#252;ssten wir uns erst ein mal darauf einigen was wir darunter tats&#228;chlich verstehen. Also z.B. auch unserer Ansicht das zur Familie geh&#246;rt der &quot;so ist wie wir&quot; (Geben und Nehmen, Du erinnerst dich?). Dazu muss die Person nicht unseres Blutes sein. Ein echter christlicher Ritter ist so z.B. teil dieser Familie.

Wenn Familienbande jedoch bedeuten sollte &quot;Von der Wiege bis zur Bare, Rabe, Rabe, Rabe!&quot;, dann will ich nicht Teil dieser sein. Und also muss mein werter Herr Erzeuger wohl ohne mich auskommen, denn einzig dies scheint sein Lebensinhalt zu sein...

Derweil. Wenn ein Vorstand 4 Kinder hat, wie sollen dann alle 4 Vorstand werden? Haben nicht andere Vorst&#228;nde nicht auch mehr als ein Kind?

Wir haben es schlicht noch nicht vermocht Wirtschaft als Teil des demokratischen Prozesses zu verstehen. Ich sollte nicht Hauptj&#228;ger werden, weil ich anderen gut eine auf die Nase hauen kann (u.U. eben auch verbal), sondern weil meine Mitj&#228;ger meinen ich sei daf&#252;r pr&#228;destiniert (warum auch immer). Ich meine das ist eigentlich auch unsere Natur, sie ist lediglich (wie so vieles) pervertiert...

...Ach ja. Und nat&#252;rlich sollte auch nicht vergessen werden das der Tag f&#252;r jeden von uns nur 24 Stunden hat. Und wenn man nun nicht gerade so irre ist wie ich und nahezu niemals schl&#228;ft, kann man eben auch nur diese Nutzen um z.B. Nachwuchs heranzuziehen, auszubilden, auf den Weg zu bringen etc., oder als Vorstand 14 Std. am Tag t&#228;tig zu sein...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also zu den Entscheidern meine ich, reine unverf&#228;lschte Fronterfahrung, dass Zweite zu best&#228;tigen. Meine Arbeit :-)</p>
<p>Also ist die Hoffnung nicht ganz unberechtigt. Allerdings ist der oben beschriebene &#8220;asoziale&#8221; Druck der Anteilseigner auf diese Entscheider auch extrem gro&#223;. Frag doch mal im Rahmen einer Gesellschafterversammlung ob diese einer Etaterh&#246;hung f&#252;r diesen Bereich zustimmen w&#252;rde (also der direkte Verzicht auf Ertr&#228;ge).</p>
<p>Bzgl. des Standes muss ich sowohl Hartmann als auch dir widersprechen. Der Verzicht auf sichtbaren Luxus und auch Uniformen muss nicht unbedingt kleinb&#252;rgerlich sein. Wir beobachten z.B. mit Erschrecken in welchem Ausmass einige unserer Standesgenossen ihren Nachwuchs mit geradezu l&#228;cherlich hohen monatlichen Alimenten versehen. Wie soll die Jugend da dann lernen zu haushalten? Wodurch ergibt sich noch der Anreiz zur Eigenleistung?</p>
<p>Wenn wir von Familienbanden reden m&#252;ssten wir uns erst ein mal darauf einigen was wir darunter tats&#228;chlich verstehen. Also z.B. auch unserer Ansicht das zur Familie geh&#246;rt der &#8220;so ist wie wir&#8221; (Geben und Nehmen, Du erinnerst dich?). Dazu muss die Person nicht unseres Blutes sein. Ein echter christlicher Ritter ist so z.B. teil dieser Familie.</p>
<p>Wenn Familienbande jedoch bedeuten sollte &#8220;Von der Wiege bis zur Bare, Rabe, Rabe, Rabe!&#8221;, dann will ich nicht Teil dieser sein. Und also muss mein werter Herr Erzeuger wohl ohne mich auskommen, denn einzig dies scheint sein Lebensinhalt zu sein&#8230;</p>
<p>Derweil. Wenn ein Vorstand 4 Kinder hat, wie sollen dann alle 4 Vorstand werden? Haben nicht andere Vorst&#228;nde nicht auch mehr als ein Kind?</p>
<p>Wir haben es schlicht noch nicht vermocht Wirtschaft als Teil des demokratischen Prozesses zu verstehen. Ich sollte nicht Hauptj&#228;ger werden, weil ich anderen gut eine auf die Nase hauen kann (u.U. eben auch verbal), sondern weil meine Mitj&#228;ger meinen ich sei daf&#252;r pr&#228;destiniert (warum auch immer). Ich meine das ist eigentlich auch unsere Natur, sie ist lediglich (wie so vieles) pervertiert&#8230;</p>
<p>&#8230;Ach ja. Und nat&#252;rlich sollte auch nicht vergessen werden das der Tag f&#252;r jeden von uns nur 24 Stunden hat. Und wenn man nun nicht gerade so irre ist wie ich und nahezu niemals schl&#228;ft, kann man eben auch nur diese Nutzen um z.B. Nachwuchs heranzuziehen, auszubilden, auf den Weg zu bringen etc., oder als Vorstand 14 Std. am Tag t&#228;tig zu sein&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Menachem</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/560/stallgeruch/comment-page-1/#comment-745</link>
		<dc:creator>Menachem</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 20:31:30 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, das stimmt, Michael, Hartmann weist darauf hin, das dieser Mechanismus von den Urteilenden nicht wahrgenommen wird, dabei wei&#223; ich nicht mal, geschieht das unbewusst oder aus Unachtsamkeit, wobei mir das zweite lieber w&#228;re, dann g&#228;be es noch Hoffnung. 

Mit &quot;woher komme ich&quot; meine ich die gesellschaftliche Schicht. Wenn ich aus einer Mittelschicht stamme, egal dabei, ob ich jetzt in HartzIV bin oder zum Dr. in die Oberklasse gefallen bin, wird sich die langfristige Familienchronik in dieser Mittelschicht wiederfinden.

Dazu kommt noch das Ph&#228;nomen der Herkunftsfamilie. In der Geo wird z.b. noch beschrieben, wie das Vorstandmitglied des gr&#246;&#223;ten deutschen Klinikbetreibers sich vom Arbeiterkind zum Vorstand hoch geschafft hat. Doch als er oben war, hat er den Dresscode der Klasse wieder ganz abgelegt (abgelehnt). In Jeans und Stiefel kommt er, wann immer er kann und in dem kleinen Reihenhaus das er bewohnt, lebt das Kleinb&#252;rgerliche wieder f&#252;r seine 3 Kinder auf.

Wie stark sind die Familienbande, die mit dem Aufstieg in allen Kategorien zerschnitten wurden, denen man sich aber weiterhin verbunden f&#252;hlt?

Werden die Kinder dieses Vorstandes wieder Vorstand, oder werden sie wieder zu Gastarbeitern?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das stimmt, Michael, Hartmann weist darauf hin, das dieser Mechanismus von den Urteilenden nicht wahrgenommen wird, dabei wei&#223; ich nicht mal, geschieht das unbewusst oder aus Unachtsamkeit, wobei mir das zweite lieber w&#228;re, dann g&#228;be es noch Hoffnung. </p>
<p>Mit &#8220;woher komme ich&#8221; meine ich die gesellschaftliche Schicht. Wenn ich aus einer Mittelschicht stamme, egal dabei, ob ich jetzt in HartzIV bin oder zum Dr. in die Oberklasse gefallen bin, wird sich die langfristige Familienchronik in dieser Mittelschicht wiederfinden.</p>
<p>Dazu kommt noch das Ph&#228;nomen der Herkunftsfamilie. In der Geo wird z.b. noch beschrieben, wie das Vorstandmitglied des gr&#246;&#223;ten deutschen Klinikbetreibers sich vom Arbeiterkind zum Vorstand hoch geschafft hat. Doch als er oben war, hat er den Dresscode der Klasse wieder ganz abgelegt (abgelehnt). In Jeans und Stiefel kommt er, wann immer er kann und in dem kleinen Reihenhaus das er bewohnt, lebt das Kleinb&#252;rgerliche wieder f&#252;r seine 3 Kinder auf.</p>
<p>Wie stark sind die Familienbande, die mit dem Aufstieg in allen Kategorien zerschnitten wurden, denen man sich aber weiterhin verbunden f&#252;hlt?</p>
<p>Werden die Kinder dieses Vorstandes wieder Vorstand, oder werden sie wieder zu Gastarbeitern?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Kostic</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/560/stallgeruch/comment-page-1/#comment-743</link>
		<dc:creator>Michael Kostic</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 21:30:21 +0000</pubDate>
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		<description>Artgerechte Haltung Menachem, nicht mehr und nicht weniger. Die Spezies ist wie sie ist. Ihre Teilsegmente brauchen einfach &quot;etwas&quot; an dem sie sich orientieren k&#246;nnen. Ich lebe schon so lang und es ist immer wieder das selbe. Letztlich ist es so das wir durchschnittlich, also ohne es zu trainieren, die Charakteristika von gerade einmal 9 - 13 Menschen relativ pr&#228;zise beschreiben k&#246;nnen (beeinflusst einzig durch die Menge an Familie mit der wir aufwuchsen, viel hilft viel). Alles was dar&#252;ber hinaus geht ist eher rudiment&#228;r, wir bilden grobe Schubladen und ordnen Menschen diesen zu. Kommt von Gesch&#228;ftsf&#252;hrer M&#252;ller gleich &quot;Ist wie dieser!&quot;. Kann, muss aber nicht immer positiv sein ;-)

Das Arbeiten mit &quot;Stallgeruch&quot; ist also ein Mittel zur Kompensation von entweder Unwissenheit, ungen&#252;gendem Training oder gar blanker Unf&#228;higkeit zur Beurteilung von Personen, nach eingehender Beobachtung.

Wenn mich nicht alles t&#228;uscht weist Herr Hartmann auch darauf hin, dass sich viele einfache wie Spitzenverwalter dieses Umstandes nicht einmal bewusst sind. Sie es sogar als &#252;berraschend empfinden, wenn sich dies bei ihnen offenbart (man sie von Aussen darauf hin weist). Ein weiteres klares Indiz f&#252;r die substanzielle &#220;berforderung solcher Entscheidungstr&#228;ger. 

Das Katzentier bei&#223;t sich hier selbst in den Schweif. Auf der einen Seite ben&#246;tigen komplexe (Unternehmens)Strukturen viele Mitwirkende um reibungslos wie Personenunabh&#228;ngig zu funktionieren (siehe Aktiengesellschaft). Auf der anderen Seite wollen die mitunter selbst nahezu unqualifizierten Anteilseigner genau diese Strukturen bis auf ein in die Funktionsunf&#228;higkeit reichendes Minimum reduziert wissen, obhin der Gewinnmaximierung nat&#252;rlich.

Doch auch andere Faktoren spielen eine pr&#228;gnante Rolle. Die von mir am h&#228;ufigsten beobachteten sind Feigheit und daraus resultierende Inkonsequenz. Z.B. Die Feigheit die Dinge beim Namen zu nennen. Daher toleriere ich nur Menschen um mich die mir ihre Meinung ungesch&#246;nt ins Gesicht sagen, allein diese nenne ich Familie (dazu m&#252;ssen sie nicht von meinem Blut sein). Was helfe ich dem Bruder wenn ich ihm den Irrweg nicht aufzeige bevor er in den Abgrund f&#228;llt?

Wir haben weder als Menschen, noch als Lebensgemeinschaft allgemein g&#252;ltige, wie ethisch anerkannte Ziele, die es f&#252;r uns alle gleicherma&#223;en zu erreichen gilt. Daher ist es der Masse der Bev&#246;lkerung auch schlicht egal wo sie herkommt, und wo sie hingeht...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Artgerechte Haltung Menachem, nicht mehr und nicht weniger. Die Spezies ist wie sie ist. Ihre Teilsegmente brauchen einfach &#8220;etwas&#8221; an dem sie sich orientieren k&#246;nnen. Ich lebe schon so lang und es ist immer wieder das selbe. Letztlich ist es so das wir durchschnittlich, also ohne es zu trainieren, die Charakteristika von gerade einmal 9 &#8211; 13 Menschen relativ pr&#228;zise beschreiben k&#246;nnen (beeinflusst einzig durch die Menge an Familie mit der wir aufwuchsen, viel hilft viel). Alles was dar&#252;ber hinaus geht ist eher rudiment&#228;r, wir bilden grobe Schubladen und ordnen Menschen diesen zu. Kommt von Gesch&#228;ftsf&#252;hrer M&#252;ller gleich &#8220;Ist wie dieser!&#8221;. Kann, muss aber nicht immer positiv sein ;-)</p>
<p>Das Arbeiten mit &#8220;Stallgeruch&#8221; ist also ein Mittel zur Kompensation von entweder Unwissenheit, ungen&#252;gendem Training oder gar blanker Unf&#228;higkeit zur Beurteilung von Personen, nach eingehender Beobachtung.</p>
<p>Wenn mich nicht alles t&#228;uscht weist Herr Hartmann auch darauf hin, dass sich viele einfache wie Spitzenverwalter dieses Umstandes nicht einmal bewusst sind. Sie es sogar als &#252;berraschend empfinden, wenn sich dies bei ihnen offenbart (man sie von Aussen darauf hin weist). Ein weiteres klares Indiz f&#252;r die substanzielle &#220;berforderung solcher Entscheidungstr&#228;ger. </p>
<p>Das Katzentier bei&#223;t sich hier selbst in den Schweif. Auf der einen Seite ben&#246;tigen komplexe (Unternehmens)Strukturen viele Mitwirkende um reibungslos wie Personenunabh&#228;ngig zu funktionieren (siehe Aktiengesellschaft). Auf der anderen Seite wollen die mitunter selbst nahezu unqualifizierten Anteilseigner genau diese Strukturen bis auf ein in die Funktionsunf&#228;higkeit reichendes Minimum reduziert wissen, obhin der Gewinnmaximierung nat&#252;rlich.</p>
<p>Doch auch andere Faktoren spielen eine pr&#228;gnante Rolle. Die von mir am h&#228;ufigsten beobachteten sind Feigheit und daraus resultierende Inkonsequenz. Z.B. Die Feigheit die Dinge beim Namen zu nennen. Daher toleriere ich nur Menschen um mich die mir ihre Meinung ungesch&#246;nt ins Gesicht sagen, allein diese nenne ich Familie (dazu m&#252;ssen sie nicht von meinem Blut sein). Was helfe ich dem Bruder wenn ich ihm den Irrweg nicht aufzeige bevor er in den Abgrund f&#228;llt?</p>
<p>Wir haben weder als Menschen, noch als Lebensgemeinschaft allgemein g&#252;ltige, wie ethisch anerkannte Ziele, die es f&#252;r uns alle gleicherma&#223;en zu erreichen gilt. Daher ist es der Masse der Bev&#246;lkerung auch schlicht egal wo sie herkommt, und wo sie hingeht&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Aufgelesen &#8230; &#171; Auto-Anthropophag</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/560/stallgeruch/comment-page-1/#comment-742</link>
		<dc:creator>Aufgelesen &#8230; &#171; Auto-Anthropophag</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 13:15:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.endlosrekursion.de/?p=560#comment-742</guid>
		<description>[...] schreibt in der Endlosrekursion etwas Interessantes zu &#8222;Stallgeruch&#8221; und warum man lieber unter &#8222;seinesgleichen&#8221; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] schreibt in der Endlosrekursion etwas Interessantes zu &#8222;Stallgeruch&#8221; und warum man lieber unter &#8222;seinesgleichen&#8221; [...]</p>
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	</item>
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