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	<title>Kommentare zu: Gottesbeweise*</title>
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		<title>Von: Menachem</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/454/gottesbeweise/comment-page-1/#comment-737</link>
		<dc:creator>Menachem</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 13:14:29 +0000</pubDate>
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		<description>War eine gute Empfehlung, Und Nietzsche weinte. 
Habe jetzt zwar nicht das Buch gelesen, aber den Film habe ich mir angeschaut. Leider fliegen im Film die nachdenkenswerten Dialoge nur so an einem vorbei, das ist schade.
Aber daf&#252;r eine umgekehrte Empfehlung von mir, in der das visuelle zum nachdenken anregt:
&quot;Tage oder Stunden&quot;,
auch via Internet zu sehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>War eine gute Empfehlung, Und Nietzsche weinte.<br />
Habe jetzt zwar nicht das Buch gelesen, aber den Film habe ich mir angeschaut. Leider fliegen im Film die nachdenkenswerten Dialoge nur so an einem vorbei, das ist schade.<br />
Aber daf&#252;r eine umgekehrte Empfehlung von mir, in der das visuelle zum nachdenken anregt:<br />
&#8220;Tage oder Stunden&#8221;,<br />
auch via Internet zu sehen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Jot</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/454/gottesbeweise/comment-page-1/#comment-734</link>
		<dc:creator>Jot</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 16:22:14 +0000</pubDate>
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		<description>Buchempfehlung: I. Yalom, &quot;Und Nietzsche weinte.&quot; 

Existenzphilosophie trifft Psychoanalyse - ein brillantes Buch, das in Romanform das menschliche Dasein besser reflektiert als zig wissenschaftliche Abhandlungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Buchempfehlung: I. Yalom, &#8220;Und Nietzsche weinte.&#8221; </p>
<p>Existenzphilosophie trifft Psychoanalyse &#8211; ein brillantes Buch, das in Romanform das menschliche Dasein besser reflektiert als zig wissenschaftliche Abhandlungen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Tobias Hölterhof</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/454/gottesbeweise/comment-page-1/#comment-722</link>
		<dc:creator>Tobias Hölterhof</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 06:54:41 +0000</pubDate>
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		<description>Oh Gott! Eine ganze Hausarbeit &#252;ber Gottesbeweise! Ich finde auch, man sollte sich eher mit dem Sinn solcher Beweise als mit ihnen konkret auseinandersetzen. Erinnert mich an die Logik-Seminare und den ontologischen Gottesbeweis von Anselm von Canterbury. Aber ich glaube, die zahlreichen Kommentare, die Du zu Deinem Blog-Eintrag bekommt, sind eine gute Basis f&#252;r ein vielversprechendes Fazit!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh Gott! Eine ganze Hausarbeit &#252;ber Gottesbeweise! Ich finde auch, man sollte sich eher mit dem Sinn solcher Beweise als mit ihnen konkret auseinandersetzen. Erinnert mich an die Logik-Seminare und den ontologischen Gottesbeweis von Anselm von Canterbury. Aber ich glaube, die zahlreichen Kommentare, die Du zu Deinem Blog-Eintrag bekommt, sind eine gute Basis f&#252;r ein vielversprechendes Fazit!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jörg Friedrich</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/454/gottesbeweise/comment-page-1/#comment-677</link>
		<dc:creator>Jörg Friedrich</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 08:30:51 +0000</pubDate>
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		<description>Philosophisch ist zun&#228;chst die Frage interessant, wozu &#252;berhaupt Gottesbeweise gebraucht oder angestrebt werden. Zuerst scheint da ein Bed&#252;rfnis nach (nich zu hinterfagendem) Glauben zu sein, und dann ein Bed&#252;rfnis danach, diesen in einem zweiten Schritt doch noch zu begr&#252;nden.

Das ist &#252;brigens eine Struktur, die nicht nur der Religion eigen ist, sondern z.B. auch der Ethik, und wahrscheinlich auch der wissenschaftlichen Rationalit&#228;t, wenn ich&#039;s jetzt genau bedenke.

Und das ist dann doch wohl ein spannenedes Hausarbeitsthema.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Philosophisch ist zun&#228;chst die Frage interessant, wozu &#252;berhaupt Gottesbeweise gebraucht oder angestrebt werden. Zuerst scheint da ein Bed&#252;rfnis nach (nich zu hinterfagendem) Glauben zu sein, und dann ein Bed&#252;rfnis danach, diesen in einem zweiten Schritt doch noch zu begr&#252;nden.</p>
<p>Das ist &#252;brigens eine Struktur, die nicht nur der Religion eigen ist, sondern z.B. auch der Ethik, und wahrscheinlich auch der wissenschaftlichen Rationalit&#228;t, wenn ich&#8217;s jetzt genau bedenke.</p>
<p>Und das ist dann doch wohl ein spannenedes Hausarbeitsthema.</p>
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	<item>
		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/454/gottesbeweise/comment-page-1/#comment-675</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 18:41:42 +0000</pubDate>
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		<description>Es gibt keine direkten Gottesbeweise. Deswegen hei&#223;t auch: Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.
Gott ist nicht beweisbar. Unser Verstand m&#252;sste unendlich sein, genau wie Gott, um seine Existenz zu beweisen. Ebensowenig kann man beweisen, dass er nicht existiert. Man kann noch nichtmal beweisen ob Seelen existieren, trotzdem ist insgeheim jeder davon &#252;berzeugt dass es sie gibt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt keine direkten Gottesbeweise. Deswegen hei&#223;t auch: Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.<br />
Gott ist nicht beweisbar. Unser Verstand m&#252;sste unendlich sein, genau wie Gott, um seine Existenz zu beweisen. Ebensowenig kann man beweisen, dass er nicht existiert. Man kann noch nichtmal beweisen ob Seelen existieren, trotzdem ist insgeheim jeder davon &#252;berzeugt dass es sie gibt&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Raphael</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/454/gottesbeweise/comment-page-1/#comment-674</link>
		<dc:creator>Raphael</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 11:37:19 +0000</pubDate>
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		<description>ABC, zun&#228;chst ist mir dein Einwurf nicht ganz klar geworden, nach einiger &#220;berlegung aber stimme ich dir zu, nur um das Interesse daran sogleich wieder zur&#252;ckzuweisen. 

Genau die Fragen, die du dir stellst, muss man an solche Beweise, wie die von Thomas stellen, l&#228;uft doch der &quot;Beweis&quot; darauf hinaus, ob man zustimmen kann, wenn er sagt, das man &quot;das&quot; eben Gott nennt. Die Fragen nach der ersten Bewegung, nach dem H&#246;chsten und den Paradoxien, die aufgeworfen werden, wenn sich unsere Logik, oder unsere Art zu erkennen auf solche Muster bezieht, sind spannend und sind Kern der Grundgedanken jeglichen philosophischen Fragens. 

Aber warum deshalb bei Gott anfangen? Das leuchtet mir weder ein, noch richtet es mein Interesse darauf, eben genau diese ja nun nicht besonders clevere oder herausragende Perspektive herauszuarbeiten. Hier werden gro&#223;e Worte benutzt und &quot;gro&#223;e&quot; Schlachten geschlagen, um zu verschleiern, dass eine Besch&#228;ftigung nur in ankratzender Methode stattfindet. Warum ist es Kant m&#246;glich in f&#252;r ihn eigentlich untypischer Weise, die Gottesbeweise auf 20 Seiten vollst&#228;ndig abzuhaqndeln? Weil er den Gegenstandsbereich, wie du es nennst, vorher in einer umfassenden Analyse festgelegt hat und Vokabular geschaffen hat, das nicht vage bleiben muss, wo konkretes angesprochen wird. Durch eine transzendentale Kritik der nicht genau ausgearbeiteten Unterscheidung von M&#246;glichkeit und Notwendigkeit bricht das Kartenhaus zusammen. Nicht, weil alle Fragen beantwortet sind, oder dort nicht viel spannendes zu verhandeln ist, sondern weil die Politik oder eben das plumpe Denken Herr der Argumentation geworden ist.

Ich habe aber keine Lust politische Pamphlete in einer biederen philosophischen Sprache zu verfassen, weil dies gefordert wird. &#220;brigens nicht von dem, an den du denkst.. Da hole ich lieber die Keule des unpassenden Vergleichs aus der Rhetorikkiste und habe Freude am Hauen und Stechen. Selbst Kant, der alte Sprachphilister, kann sich ja nur schwer zur&#252;ckhalten seine Verwunderung &#252;ber die Anma&#223;ung des kosmologischen Gottesbeweises zur&#252;ckzuhalten. Recht so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ABC, zun&#228;chst ist mir dein Einwurf nicht ganz klar geworden, nach einiger &#220;berlegung aber stimme ich dir zu, nur um das Interesse daran sogleich wieder zur&#252;ckzuweisen. </p>
<p>Genau die Fragen, die du dir stellst, muss man an solche Beweise, wie die von Thomas stellen, l&#228;uft doch der &#8220;Beweis&#8221; darauf hinaus, ob man zustimmen kann, wenn er sagt, das man &#8220;das&#8221; eben Gott nennt. Die Fragen nach der ersten Bewegung, nach dem H&#246;chsten und den Paradoxien, die aufgeworfen werden, wenn sich unsere Logik, oder unsere Art zu erkennen auf solche Muster bezieht, sind spannend und sind Kern der Grundgedanken jeglichen philosophischen Fragens. </p>
<p>Aber warum deshalb bei Gott anfangen? Das leuchtet mir weder ein, noch richtet es mein Interesse darauf, eben genau diese ja nun nicht besonders clevere oder herausragende Perspektive herauszuarbeiten. Hier werden gro&#223;e Worte benutzt und &#8220;gro&#223;e&#8221; Schlachten geschlagen, um zu verschleiern, dass eine Besch&#228;ftigung nur in ankratzender Methode stattfindet. Warum ist es Kant m&#246;glich in f&#252;r ihn eigentlich untypischer Weise, die Gottesbeweise auf 20 Seiten vollst&#228;ndig abzuhaqndeln? Weil er den Gegenstandsbereich, wie du es nennst, vorher in einer umfassenden Analyse festgelegt hat und Vokabular geschaffen hat, das nicht vage bleiben muss, wo konkretes angesprochen wird. Durch eine transzendentale Kritik der nicht genau ausgearbeiteten Unterscheidung von M&#246;glichkeit und Notwendigkeit bricht das Kartenhaus zusammen. Nicht, weil alle Fragen beantwortet sind, oder dort nicht viel spannendes zu verhandeln ist, sondern weil die Politik oder eben das plumpe Denken Herr der Argumentation geworden ist.</p>
<p>Ich habe aber keine Lust politische Pamphlete in einer biederen philosophischen Sprache zu verfassen, weil dies gefordert wird. &#220;brigens nicht von dem, an den du denkst.. Da hole ich lieber die Keule des unpassenden Vergleichs aus der Rhetorikkiste und habe Freude am Hauen und Stechen. Selbst Kant, der alte Sprachphilister, kann sich ja nur schwer zur&#252;ckhalten seine Verwunderung &#252;ber die Anma&#223;ung des kosmologischen Gottesbeweises zur&#252;ckzuhalten. Recht so.</p>
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	<item>
		<title>Von: Menachem</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/454/gottesbeweise/comment-page-1/#comment-673</link>
		<dc:creator>Menachem</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 22:41:56 +0000</pubDate>
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		<description>Nun, als Laie kann ich da in philosophischen Strukturen nicht mitreden. Mit oder ohne Philosophie ist ein Gottesbeweis bisher nicht gelungen, jedenfalls nicht, von dem ich w&#252;sste. Und die meisten, die dennoch an ihn glauben, tuen es nicht aufgrund philosophischer Argumentationen. 

Nun stell ich mir aber doch auch vor, dass eine Argumentation dort enden muss, wo der Argumentierende schon zu Anbeginn steht. Thomas von Aquin konnte insofern keine anderen Aussagen treffen.
Beweist man nun die L&#246;cher in dem K&#228;se, weil dort kein K&#228;se drin ist, oder beweist man den K&#228;se, weil dort keine L&#246;cher drin sind.   

Ich denke schon, dass Argumentationen in einem Philosophiestudium einen guten und berechtigten Platz haben. Was ich nicht verstehe ist, dass es an solchen Grenzthemen ge&#252;bt wird, die letztendlich niemanden, au&#223;er den Kontrahenten, wirklich weiter bringen - wobei es ein so gro&#223;es Feld von brennenden Gegenwartsfragen gibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, als Laie kann ich da in philosophischen Strukturen nicht mitreden. Mit oder ohne Philosophie ist ein Gottesbeweis bisher nicht gelungen, jedenfalls nicht, von dem ich w&#252;sste. Und die meisten, die dennoch an ihn glauben, tuen es nicht aufgrund philosophischer Argumentationen. </p>
<p>Nun stell ich mir aber doch auch vor, dass eine Argumentation dort enden muss, wo der Argumentierende schon zu Anbeginn steht. Thomas von Aquin konnte insofern keine anderen Aussagen treffen.<br />
Beweist man nun die L&#246;cher in dem K&#228;se, weil dort kein K&#228;se drin ist, oder beweist man den K&#228;se, weil dort keine L&#246;cher drin sind.   </p>
<p>Ich denke schon, dass Argumentationen in einem Philosophiestudium einen guten und berechtigten Platz haben. Was ich nicht verstehe ist, dass es an solchen Grenzthemen ge&#252;bt wird, die letztendlich niemanden, au&#223;er den Kontrahenten, wirklich weiter bringen &#8211; wobei es ein so gro&#223;es Feld von brennenden Gegenwartsfragen gibt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Abc</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/454/gottesbeweise/comment-page-1/#comment-672</link>
		<dc:creator>Abc</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 18:02:06 +0000</pubDate>
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		<description>Das Thema ist eigentlich interessant, wird leider aber vom „Philosophen“ (ich kann &#252;berhaupt gar nicht raten, wer dir wohl diese Aufgabe gestellt hat...) oft trivial dargestellt und trivial abgewiesen, eben als gehe es nur um eine Frage des logischen Schlie&#223;ens. In bestimmter Hinsicht geht es gewiss um Logik, nur nicht um die formale, sondern um eine inhaltliche (wenn man will: transzendentale oder meinetwegen idealistische), d.h. es geht um die Konstitution von Gegendstandsbereichen, weshalb z.B. Kant die Frage in der Kritik der reinen Vernunft behandelt. Es geht also durchaus nicht notwendigerweise nur um Argumentations&#252;bung, sondern kann, wenn man es interessant gestalten will, die Frage nach dem Sinn unserer Rede &#252;ber Gegenst&#228;nde umhandeln. &#220;berhaupt k&#246;nnte man den Begriff Gott hinsichtlich einer Theorie der Bedeutung untersuchen. Schlie&#223;lich ist es ja ziemlich entscheidend zu wissen, was man denn als existent beweisen will. Und was es denn hei&#223;t, etwas „als existent“ zu „beweisen“. Und ferner &#252;berhaupt zu &#252;berlegen, was man so mit „existent“ meint, bevor man so etwas vornimmt wie zu beweisen, dass etwas „existiert“ oder meinetwegen dass dies etwas „nicht existiert“. Zugegeben, es macht die Aufgabe etwas komplizierter. 
Es ist au&#223;erdem auch interessant zu sehen, wie dieses Thema in poststrukturalistischen Theorien wieder auftaucht, gerade mit Hinblick auf die Frage nach dem Zeichen. Hier wenigstens scheint man die Aufgabe, die Christa stellt, nicht so einfach zu finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema ist eigentlich interessant, wird leider aber vom „Philosophen“ (ich kann &#252;berhaupt gar nicht raten, wer dir wohl diese Aufgabe gestellt hat&#8230;) oft trivial dargestellt und trivial abgewiesen, eben als gehe es nur um eine Frage des logischen Schlie&#223;ens. In bestimmter Hinsicht geht es gewiss um Logik, nur nicht um die formale, sondern um eine inhaltliche (wenn man will: transzendentale oder meinetwegen idealistische), d.h. es geht um die Konstitution von Gegendstandsbereichen, weshalb z.B. Kant die Frage in der Kritik der reinen Vernunft behandelt. Es geht also durchaus nicht notwendigerweise nur um Argumentations&#252;bung, sondern kann, wenn man es interessant gestalten will, die Frage nach dem Sinn unserer Rede &#252;ber Gegenst&#228;nde umhandeln. &#220;berhaupt k&#246;nnte man den Begriff Gott hinsichtlich einer Theorie der Bedeutung untersuchen. Schlie&#223;lich ist es ja ziemlich entscheidend zu wissen, was man denn als existent beweisen will. Und was es denn hei&#223;t, etwas „als existent“ zu „beweisen“. Und ferner &#252;berhaupt zu &#252;berlegen, was man so mit „existent“ meint, bevor man so etwas vornimmt wie zu beweisen, dass etwas „existiert“ oder meinetwegen dass dies etwas „nicht existiert“. Zugegeben, es macht die Aufgabe etwas komplizierter.<br />
Es ist au&#223;erdem auch interessant zu sehen, wie dieses Thema in poststrukturalistischen Theorien wieder auftaucht, gerade mit Hinblick auf die Frage nach dem Zeichen. Hier wenigstens scheint man die Aufgabe, die Christa stellt, nicht so einfach zu finden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jesus liebt dich! :: onezblog</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/454/gottesbeweise/comment-page-1/#comment-671</link>
		<dc:creator>Jesus liebt dich! :: onezblog</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 22:52:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.endlosrekursion.de/?p=454#comment-671</guid>
		<description>[...] schreibe nunmal gerade eine Hausarbeit &#252;ber Gottesbeweise und das nicht unbedingt mit gro&#223;er Lust oder einem gesteigerten Interesse. Mir ist heute [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] schreibe nunmal gerade eine Hausarbeit &#252;ber Gottesbeweise und das nicht unbedingt mit gro&#223;er Lust oder einem gesteigerten Interesse. Mir ist heute [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Claudia</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/454/gottesbeweise/comment-page-1/#comment-669</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 09:58:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.endlosrekursion.de/?p=454#comment-669</guid>
		<description>Also ich finde schon, dass die Darstellung dieser Gottesbeweise und ihrer &quot;Schwachstellen&quot; lehrreich f&#252;rs allgemeine Argumentieren sein kann. Zum Beispiel gibt es doch diesen Gottesbeweis (Name vergessen...), bei dem aus der Allmacht Gottes auf seine Existenz geschlossen wird, denn &quot;w&#228;re er nicht existent, w&#228;r er nicht allm&#228;chtig&quot;... oder so &#228;hnlich. Da kann man dran zeigen, wie Logik und sprachliche Argumentation falsch und richtig zu nutzen sind - und &#228;hnliche &quot;Argumentationen&quot; finden sich ja schon auch mal im Alltag, wenn auch nicht zum Thema &quot;Gott&quot;. 

Menachems Kritik geht hier fehl, denn es geht ja dann nicht darum, Gott zu suchen und zu beweisen, sondern historische Herangehensweisen an die Frage aufzuzeigen - f&#252;r ein Philosophiestudium gar nicht so falsch, schlie&#223;lich waren Philosophie und Theologie  nicht immer so getrennt wie heute. 

Demotivierend an so einer Aufgabe w&#228;re f&#252;r mich, wenn sie so beschr&#228;nkt auf die alten Ideen bleibt und heutige Sichtweisen gar nicht thematisiert werden. Es geht in diesen &quot;Beweisen&quot; ja z.B. immer um eine ganz bestimmte Art Gott - n&#228;mlich den, den wir als Christengott bzw. Gott der abrahamitischen Religionen kennen. In Zeiten der Globalisierung werden aber auch &quot;die Massen&quot; mit ganz anderen Gottesvorstellungen konfrontiert (etwa das Brahman des Hinduismus, die &quot;Buddhanatur&quot; im Buddhismus) und in gewisser Weise auch die transpersonalen Ebenen im System Ken Wilbers. Hinzu k&#228;me die Hirnforschung, die zur Zeit von &quot;religi&#246;sen Regionen&quot; im Gehirn spricht. Wozu dann wieder - will man die Kehre zu den Gottesbeweisen machen - Hoimar von Ditfurths Aussage passt, wonach das Auge auf das Licht r&#252;ckschlie&#223;en lasse, warum nicht also auch der Glaube so vieler Menschen auf etwas G&#246;ttliches? 

Leider will man in den akademischen Studien die Dinge aber lieber recht trocken und langweilig aufbereitet haben. Da hilft dann nur arbeitssparendes Copy &amp; Paste und ein bisschen umformulieren. Du schaffst das schon! :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich finde schon, dass die Darstellung dieser Gottesbeweise und ihrer &#8220;Schwachstellen&#8221; lehrreich f&#252;rs allgemeine Argumentieren sein kann. Zum Beispiel gibt es doch diesen Gottesbeweis (Name vergessen&#8230;), bei dem aus der Allmacht Gottes auf seine Existenz geschlossen wird, denn &#8220;w&#228;re er nicht existent, w&#228;r er nicht allm&#228;chtig&#8221;&#8230; oder so &#228;hnlich. Da kann man dran zeigen, wie Logik und sprachliche Argumentation falsch und richtig zu nutzen sind &#8211; und &#228;hnliche &#8220;Argumentationen&#8221; finden sich ja schon auch mal im Alltag, wenn auch nicht zum Thema &#8220;Gott&#8221;. </p>
<p>Menachems Kritik geht hier fehl, denn es geht ja dann nicht darum, Gott zu suchen und zu beweisen, sondern historische Herangehensweisen an die Frage aufzuzeigen &#8211; f&#252;r ein Philosophiestudium gar nicht so falsch, schlie&#223;lich waren Philosophie und Theologie  nicht immer so getrennt wie heute. </p>
<p>Demotivierend an so einer Aufgabe w&#228;re f&#252;r mich, wenn sie so beschr&#228;nkt auf die alten Ideen bleibt und heutige Sichtweisen gar nicht thematisiert werden. Es geht in diesen &#8220;Beweisen&#8221; ja z.B. immer um eine ganz bestimmte Art Gott &#8211; n&#228;mlich den, den wir als Christengott bzw. Gott der abrahamitischen Religionen kennen. In Zeiten der Globalisierung werden aber auch &#8220;die Massen&#8221; mit ganz anderen Gottesvorstellungen konfrontiert (etwa das Brahman des Hinduismus, die &#8220;Buddhanatur&#8221; im Buddhismus) und in gewisser Weise auch die transpersonalen Ebenen im System Ken Wilbers. Hinzu k&#228;me die Hirnforschung, die zur Zeit von &#8220;religi&#246;sen Regionen&#8221; im Gehirn spricht. Wozu dann wieder &#8211; will man die Kehre zu den Gottesbeweisen machen &#8211; Hoimar von Ditfurths Aussage passt, wonach das Auge auf das Licht r&#252;ckschlie&#223;en lasse, warum nicht also auch der Glaube so vieler Menschen auf etwas G&#246;ttliches? </p>
<p>Leider will man in den akademischen Studien die Dinge aber lieber recht trocken und langweilig aufbereitet haben. Da hilft dann nur arbeitssparendes Copy &amp; Paste und ein bisschen umformulieren. Du schaffst das schon! :-)</p>
]]></content:encoded>
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