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	<title>Kommentare zu: Tausend und eine These &#252;ber das Internet</title>
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		<title>Von: Menachem</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/257/tausend-und-eine-these-ueber-das-internet/comment-page-1/#comment-475</link>
		<dc:creator>Menachem</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Aug 2008 14:22:28 +0000</pubDate>
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		<description>Ich muss dabei an den Spruch denken: &quot;Geld verdirbt nicht den Charakter, es zeigt ihn&quot;. 
&#196;hnlich k&#246;nnte ich mir das in den Kommentaren und auch im Internet vorstellen. Es verdirbt und ver&#228;ndert nichts, es &quot;zeigt&quot; es, gerade, weil auch in der Anoymit&#228;t Schranken und Masken aller Art, sozial, moralisch, gesellschaftlich nicht Rechnung getragen werden muss. Das halte ich f&#252;r ein gutes Ventil.
Was nutzt es uns, werden Kommentare ins Unkenntliche verschn&#246;rkelt, die dann nicht mehr in der Lage sind, die gewollte Botschaft uns erkennen zu lassen.
Ich glaube, es nutzt uns mehr, wenn es auch oft ungewohnt und erst verdaubar werden muss, den Menschen in seiner Nackheit zu sehen.
Kommentare halte ich f&#252;r das Salz in der Suppe, und was ich dar&#252;ber denke, habe ich vor einiger Zeit geschrieben: http://menachem2008.wordpress.com/2008/07/06/kommentare/
Insofern denke ich, das der Kommentar, so wie er war, einen guten Ansto&#223; gegeben hat, n&#228;mlich zu diesem Beitrag, zum weiterdenken. Mehr kann ein Kommentar nicht geben.

Desweiteren wird mittlerweile h&#228;ufig &#252;ber das Gesetz der Anziehung geschrieben. Vieles dabei ist f&#252;r mich Trivialgeschreibsel, dennoch sp&#252;re ich deutlich darin, das das, was du aussendest, nur von bestimmten Empf&#228;ngern richtig empfangen und ggf. dekodiert werden kann. In diesem System k&#246;nnte auch nur dieser wieder in der gleichen Sprache zur&#252;ck kommunizieren. Das dies dann als im Spiegel zu sehende nicht immer sehr angenehm ist, ist nur im ersten Augenblick so. Im Grunde wurde aber die Botschaft ausgesandt, um genau das evtl. zu erhalten, was man sehen m&#246;chte.

So kann ich also z.B. zu dem obigen Kommentar &#252;berhaupts nichts schreiben. Ich empfange nichts., was es zu be- oder verarbeiten gilt. Ein anderer liegt vielleicht genau auf dieser L&#228;nge.

Genug gequatscht. Dennoch ein letztes. Sagen uns viele &quot;wissentschaftlichen&quot; Darstellungen oft nicht nur das, was wir sowie so schon ahnten und es nur nicht glauben wollten/konnten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss dabei an den Spruch denken: &#8220;Geld verdirbt nicht den Charakter, es zeigt ihn&#8221;.<br />
&#196;hnlich k&#246;nnte ich mir das in den Kommentaren und auch im Internet vorstellen. Es verdirbt und ver&#228;ndert nichts, es &#8220;zeigt&#8221; es, gerade, weil auch in der Anoymit&#228;t Schranken und Masken aller Art, sozial, moralisch, gesellschaftlich nicht Rechnung getragen werden muss. Das halte ich f&#252;r ein gutes Ventil.<br />
Was nutzt es uns, werden Kommentare ins Unkenntliche verschn&#246;rkelt, die dann nicht mehr in der Lage sind, die gewollte Botschaft uns erkennen zu lassen.<br />
Ich glaube, es nutzt uns mehr, wenn es auch oft ungewohnt und erst verdaubar werden muss, den Menschen in seiner Nackheit zu sehen.<br />
Kommentare halte ich f&#252;r das Salz in der Suppe, und was ich dar&#252;ber denke, habe ich vor einiger Zeit geschrieben: <a href="http://menachem2008.wordpress.com/2008/07/06/kommentare/" rel="nofollow"></a><a href='http://menachem2008.wordpress.com/2008/07/06/kommentare/'>http://menachem2008.wordpress......ommentare/</a><br />
Insofern denke ich, das der Kommentar, so wie er war, einen guten Ansto&#223; gegeben hat, n&#228;mlich zu diesem Beitrag, zum weiterdenken. Mehr kann ein Kommentar nicht geben.</p>
<p>Desweiteren wird mittlerweile h&#228;ufig &#252;ber das Gesetz der Anziehung geschrieben. Vieles dabei ist f&#252;r mich Trivialgeschreibsel, dennoch sp&#252;re ich deutlich darin, das das, was du aussendest, nur von bestimmten Empf&#228;ngern richtig empfangen und ggf. dekodiert werden kann. In diesem System k&#246;nnte auch nur dieser wieder in der gleichen Sprache zur&#252;ck kommunizieren. Das dies dann als im Spiegel zu sehende nicht immer sehr angenehm ist, ist nur im ersten Augenblick so. Im Grunde wurde aber die Botschaft ausgesandt, um genau das evtl. zu erhalten, was man sehen m&#246;chte.</p>
<p>So kann ich also z.B. zu dem obigen Kommentar &#252;berhaupts nichts schreiben. Ich empfange nichts., was es zu be- oder verarbeiten gilt. Ein anderer liegt vielleicht genau auf dieser L&#228;nge.</p>
<p>Genug gequatscht. Dennoch ein letztes. Sagen uns viele &#8220;wissentschaftlichen&#8221; Darstellungen oft nicht nur das, was wir sowie so schon ahnten und es nur nicht glauben wollten/konnten?</p>
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		<title>Von: Abc</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/257/tausend-und-eine-these-ueber-das-internet/comment-page-1/#comment-474</link>
		<dc:creator>Abc</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 14:08:56 +0000</pubDate>
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		<description>Wichtig f&#252;r diese &#220;berlegungen ist die Frage, was wir am Internet untersuchen sollen. Unmittelbar trivial klingt diese Einsicht, nur, sie benennt ein Problemkomplex, das nicht untersch&#228;tzt werden sollte. Womit untersuchen wir diesen Gegenstand, mit welchen theoretischen Mitteln und mit welchen Fragen. Wieder klingt dies trivial, aber nein, es ist eine der schwierigsten Fragen, die sich stellen k&#246;nnen. Sie f&#228;ngt bei der Herausforderung unserer allt&#228;glichen Vorstellung vom Internet an: Ist das Internet haupts&#228;chlich ein Medium? Ist es wirklich grunds&#228;tzlich ein Kommunikationsmittel? Treffen diese Bestimmungen zu? Der wissenschaftliche Preis geht an denjenigen, der zu formulieren versteht, was das Internet im Unterschied zu Medien und Kommunikationsmitteln ist. Ich glaube, dass f&#252;r eine ernsthafte wissenschaftliche Untersuchung des Internets ein Spezifikum notwendig ist, also ein Theorem, das das Internet als etwas Neuartiges bestimmen kann. Das Gemeinsame an den tausend und einer These &#252;ber das Internet ist, soweit ich diese Thesen kenne, dass sie alle auf vergangene Theorien und Formulierungen zur&#252;ckgehen – sie geben uns keine M&#246;glichkeit Internetformationen produktiv zu behandeln, weil sie das Spezifische am Internet nicht bennen k&#246;nnen. Dies fordert unsere theoretische Kreativit&#228;t heraus; das Spezifikum wird ein Konstrukt sein, das wir uns machen m&#252;ssen um wissenschaftliche Redeweisen &#252;ber Internet zu erm&#246;glichen. Wir m&#252;ssen eine Perspektive auf das Internet erfinden, die uns erlaubt neue Erkenntnisse zu fabrizieren, die uns genau das erm&#246;glichen, was du forderst: die wechselseitigen Ver&#228;nderungen zwischen Internet und Gesellschaft zu bestimmen. Das Spezifikum des Internets muss eine Bestimmung der Form dieser Wechselwirkung sein. Diese Form ist nicht &#246;konomisch, sie ist auch nicht demokratisch – wir brauchen eine Formulierung, die uns etwas anderes sagen kann, wir brauchen einen Begriff des Internetzlichen. Was ist das, das Internetzliche? Was kann es, was macht es, warum ist es eben nicht einfach ein Medium oder Kommunikationsmittel? Zu diesen Fragen ist wahrscheinlich eine gemischte Analyse von Technik, Sprache, Verhalten und Denken notwendig. Man m&#252;sste sozusagen der &#220;bergang (wovon?) zum Internet als Paradigmewechsel verstehen und dabei untersuchen, was f&#252;r ein Paradigma das Internet darstellt: Welche Konventionen l&#228;sst es entstehen und welche bricht es auf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wichtig f&#252;r diese &#220;berlegungen ist die Frage, was wir am Internet untersuchen sollen. Unmittelbar trivial klingt diese Einsicht, nur, sie benennt ein Problemkomplex, das nicht untersch&#228;tzt werden sollte. Womit untersuchen wir diesen Gegenstand, mit welchen theoretischen Mitteln und mit welchen Fragen. Wieder klingt dies trivial, aber nein, es ist eine der schwierigsten Fragen, die sich stellen k&#246;nnen. Sie f&#228;ngt bei der Herausforderung unserer allt&#228;glichen Vorstellung vom Internet an: Ist das Internet haupts&#228;chlich ein Medium? Ist es wirklich grunds&#228;tzlich ein Kommunikationsmittel? Treffen diese Bestimmungen zu? Der wissenschaftliche Preis geht an denjenigen, der zu formulieren versteht, was das Internet im Unterschied zu Medien und Kommunikationsmitteln ist. Ich glaube, dass f&#252;r eine ernsthafte wissenschaftliche Untersuchung des Internets ein Spezifikum notwendig ist, also ein Theorem, das das Internet als etwas Neuartiges bestimmen kann. Das Gemeinsame an den tausend und einer These &#252;ber das Internet ist, soweit ich diese Thesen kenne, dass sie alle auf vergangene Theorien und Formulierungen zur&#252;ckgehen – sie geben uns keine M&#246;glichkeit Internetformationen produktiv zu behandeln, weil sie das Spezifische am Internet nicht bennen k&#246;nnen. Dies fordert unsere theoretische Kreativit&#228;t heraus; das Spezifikum wird ein Konstrukt sein, das wir uns machen m&#252;ssen um wissenschaftliche Redeweisen &#252;ber Internet zu erm&#246;glichen. Wir m&#252;ssen eine Perspektive auf das Internet erfinden, die uns erlaubt neue Erkenntnisse zu fabrizieren, die uns genau das erm&#246;glichen, was du forderst: die wechselseitigen Ver&#228;nderungen zwischen Internet und Gesellschaft zu bestimmen. Das Spezifikum des Internets muss eine Bestimmung der Form dieser Wechselwirkung sein. Diese Form ist nicht &#246;konomisch, sie ist auch nicht demokratisch – wir brauchen eine Formulierung, die uns etwas anderes sagen kann, wir brauchen einen Begriff des Internetzlichen. Was ist das, das Internetzliche? Was kann es, was macht es, warum ist es eben nicht einfach ein Medium oder Kommunikationsmittel? Zu diesen Fragen ist wahrscheinlich eine gemischte Analyse von Technik, Sprache, Verhalten und Denken notwendig. Man m&#252;sste sozusagen der &#220;bergang (wovon?) zum Internet als Paradigmewechsel verstehen und dabei untersuchen, was f&#252;r ein Paradigma das Internet darstellt: Welche Konventionen l&#228;sst es entstehen und welche bricht es auf.</p>
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