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	<title>Kommentare zu: Tagesan bruch</title>
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		<title>Von: Abc</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/248/tagesan-bruch/comment-page-1/#comment-440</link>
		<dc:creator>Abc</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 20:25:43 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde ebenso den Artikel sehr reizend und stilvoll gestaltet; besonders die erkl&#228;rte Pr&#228;tenti&#246;sit&#228;t, die ironisch wieder gebrochen wird um dann doch am Ende fragil da zu stehen und in die Welt zu schauen. Aber welche Welt? Ich finde den Kommentar von Wowik grunds&#228;tzlich verfehlt; sein Missverst&#228;ndnis jedoch soll nun fruchtbar gemacht werden um die Sch&#246;nheit und Idee des Beitrags deutlich zu machen.
Das Missverst&#228;ndnis von Wowik zeigt sich doppelt: Erstens in dem Unverst&#228;ndnis gegen&#252;ber dem Gedanken der Erf&#252;llung, die die L&#252;cke leistet und zweitens in seiner Kritik der Bezugnahme auf den Selbstbezug. Der Kommentar von Wowik &#252;bersieht die Verschiebung der Bedeutung der L&#252;cke, die bei soeren onze stattfindet, verglichen mit der Bedeutung in Wowiks eigener Arbeit „Die Reinkarnation des Gedankens im Kunstwerk.“ Es wundert mich nicht sonderlich, dass diese Verschiebung von Wowik &#252;bersehen wird, denn eben die Verschiebung ist das, was Wowik nicht denken kann. Deshalb versteht er die L&#252;cke bei soeren onze auch nicht, weil diese eben die Verschiebung, der Bruch ist. 
Bevor ich nun erkl&#228;re was Wowik nicht versteht, soeren onze aber schon, muss ich voraus sagen: Meine Kritik an Wowiks gro&#223;e ambitionierte Arbeit, die ich f&#252;r sehr interessant und ergiebig halte, wird davon gepr&#228;gt sein, dass diese Arbeit lang und schwierig ist und ich infolgedessen ihren Inhalt leider ohne die geforderte Gr&#252;ndlichkeit habe behandeln k&#246;nnen. Ich schlage vor, dass Leser der Endlosrekursion, die diese Arbeit intensiver gelesen haben, meine Interpretation korrigieren und demnach meine Kritik verschieben.
Warum meint Wowik, dass die L&#252;cke nicht erf&#252;llen kann? Weil er ihren Ort falsch lokalisiert hat und ihren Status falsch identifiziert hat. Dies h&#228;ngt, glaube ich, wesentlich damit zusammen, dass Wowik auf eine (fundamental-)ontologische Rhetorik und Denkweise rekurriert. Sein Fehler entsteht indem er die L&#252;cke verfestigt und ontologisiert, indem er &#252;bersieht, dass sie ein Bruch ist und nicht „das Nichts.“ Deshalb bezeichnet die L&#252;cke bei soeren onze ein Zwischen, das eine Ver&#228;nderung erfasst. Die L&#252;cke kann nicht in einer Ontologie verstanden werden. Deshalb finden wir die ironische Metaphorik bei soeren onze, die den Tag und die Nacht thematisiert und dabei den (versch&#246;nenden) metaphysischen Gebrauch von dem Aufgang und Untergang kritisiert (man denke hier etwa an den Titel „Untergangsprophet“, den Wowik in irgendeiner Debatte zugeschrieben wurde). Das Problem der Metaphysik ist, dass sie die L&#252;cke voraussetzt ohne es zu erkennen. Wowik erkennt sehr wohl die L&#252;cke, aber nicht ihren Grund. Die L&#252;cke liegt in der Struktur des Zeichens und sie erm&#246;glicht das Zeichen. Deshalb erf&#252;llt sie. Inwiefern? Das Zeichen muss eine kontextunabh&#228;ngige allgemeine Bedeutung haben, damit dieses &#252;berhaupt in verschiedenen Kontexten lesbar ist. D.h. das Zeichen muss wiederholt werden k&#246;nnen und diese Wiederholbarkeit bedeutet eine gewisse Unabh&#228;ngigkeit vom Kontext. Nur diese Wiederholbarkeit ist gleichzeitig eine Andersheit. Durch die Wiederholung des Zeichens in verschiedenen Kontexten verschiebt sich die Bedeutung des Zeichens. Diese Verschiebung ist ein Bruch mit der allgemeinen Bedeutung des Zeichens. Die Wiederholbarkeit, die also notwendig zugleich Bruch beinhaltet, erm&#246;glicht somit zugleich Idealisierung und macht diese unm&#246;glicht. Das ist die L&#252;cke. Es ist die L&#252;cke zwischen Regel und Singularit&#228;t, Begriff und Ereignis. Und dieser Bruch ist notwendige Bedingung der M&#246;glichkeit des Zeichens und in diesem Sinne erf&#252;llt er.  
Nun bez&#252;glich Wowiks Kritik von soeren onzes Bezugnahme auf den Selbstbezug. Die L&#252;cke ist keine ontologische, sondern diejenige zwischen allgemeinen Aussagen und Praxis. Sie ist also unsere Konstruktion. Wenn auch eine notwendige Konstruktion. Deshalb schreibt soeren onze „Doch was ich auch tue, ich warte auf die L&#252;cke, den Bruch, das Brechen, das kein g&#246;ttlicher K&#252;nstler f&#252;r mich erschuf, sondern immer wieder aufs neue hervorgerufen wird, von mir.“ Die Bezugnahme von soeren onze ist damit zugleich den Bezug auf die Freiheit, die Wowik in seiner ontologischen Redeweise vergisst. Nicht die Kunst ist grundlegend der Ort der Freiheit (der Sch&#246;pfung) sonder die Praxis. Wowik steht deshalb als 
theologisierender &#196;sthetizist dar, wo soeren onze der ethische Dekonstruktor ist. Der Mensch, sagt soeren onze, kann, entgegen der Vorstellung von Wowik, die Welt ver&#228;ndern und nicht nur sein Kunstwerk. Es ist &#252;brigens leider typisch f&#252;r den &#196;sthetizist, dass er (im Gegenteil zum &#196;sthetiker) leider die Kunst auf den Gedanken reduziert, wo doch die Kunst in Wirklichkeit eigenst&#228;ndig ist: L’art pour l’art nicht f&#252;r die L&#252;cke. Sch&#246;n ist die Kunst, nicht Gedanke. 
soeren onzes Bezug auf die Freiheit und die eigene Konstruktion der L&#252;cke muss in den Selbstbezug enden. Der Beitrag steht also stilistisch ungeheuer elegant dar: In ironischer Thematisierung der Metaphysik wandelt er den Gedanken von der L&#252;cke in einen dekonstruktivistischen und letztendlich sehr kantischen Gedanken. Zum Beweis m&#246;ge der Leser das Ende seines Beitrages mit folgender wunderbarer Stelle bei Kant vergleichen:

Zwei Dinge erf&#252;llen das Gem&#252;th mit immer neuer und
zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht,
je &#246;fter und anhaltender sich das Nachdenken damit besch&#228;ftigt:
der bestirnte Himmel &#252;ber mir und das moralische Gesetz in mir.
Beide darf ich nicht als in Dunkelheiten verh&#252;llt,
oder im &#220;berschwenglichen, au&#223;er meinem Gesichtskreise
suchen und blos vermuthen;
ich sehe sie vor mir und verkn&#252;pfe sie unmittelbar
mit dem Bewu&#223;tsein meiner Existenz.

(Kritik der praktischen Vernunft; Akademie-Ausgabe V, 161f.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde ebenso den Artikel sehr reizend und stilvoll gestaltet; besonders die erkl&#228;rte Pr&#228;tenti&#246;sit&#228;t, die ironisch wieder gebrochen wird um dann doch am Ende fragil da zu stehen und in die Welt zu schauen. Aber welche Welt? Ich finde den Kommentar von Wowik grunds&#228;tzlich verfehlt; sein Missverst&#228;ndnis jedoch soll nun fruchtbar gemacht werden um die Sch&#246;nheit und Idee des Beitrags deutlich zu machen.<br />
Das Missverst&#228;ndnis von Wowik zeigt sich doppelt: Erstens in dem Unverst&#228;ndnis gegen&#252;ber dem Gedanken der Erf&#252;llung, die die L&#252;cke leistet und zweitens in seiner Kritik der Bezugnahme auf den Selbstbezug. Der Kommentar von Wowik &#252;bersieht die Verschiebung der Bedeutung der L&#252;cke, die bei soeren onze stattfindet, verglichen mit der Bedeutung in Wowiks eigener Arbeit „Die Reinkarnation des Gedankens im Kunstwerk.“ Es wundert mich nicht sonderlich, dass diese Verschiebung von Wowik &#252;bersehen wird, denn eben die Verschiebung ist das, was Wowik nicht denken kann. Deshalb versteht er die L&#252;cke bei soeren onze auch nicht, weil diese eben die Verschiebung, der Bruch ist.<br />
Bevor ich nun erkl&#228;re was Wowik nicht versteht, soeren onze aber schon, muss ich voraus sagen: Meine Kritik an Wowiks gro&#223;e ambitionierte Arbeit, die ich f&#252;r sehr interessant und ergiebig halte, wird davon gepr&#228;gt sein, dass diese Arbeit lang und schwierig ist und ich infolgedessen ihren Inhalt leider ohne die geforderte Gr&#252;ndlichkeit habe behandeln k&#246;nnen. Ich schlage vor, dass Leser der Endlosrekursion, die diese Arbeit intensiver gelesen haben, meine Interpretation korrigieren und demnach meine Kritik verschieben.<br />
Warum meint Wowik, dass die L&#252;cke nicht erf&#252;llen kann? Weil er ihren Ort falsch lokalisiert hat und ihren Status falsch identifiziert hat. Dies h&#228;ngt, glaube ich, wesentlich damit zusammen, dass Wowik auf eine (fundamental-)ontologische Rhetorik und Denkweise rekurriert. Sein Fehler entsteht indem er die L&#252;cke verfestigt und ontologisiert, indem er &#252;bersieht, dass sie ein Bruch ist und nicht „das Nichts.“ Deshalb bezeichnet die L&#252;cke bei soeren onze ein Zwischen, das eine Ver&#228;nderung erfasst. Die L&#252;cke kann nicht in einer Ontologie verstanden werden. Deshalb finden wir die ironische Metaphorik bei soeren onze, die den Tag und die Nacht thematisiert und dabei den (versch&#246;nenden) metaphysischen Gebrauch von dem Aufgang und Untergang kritisiert (man denke hier etwa an den Titel „Untergangsprophet“, den Wowik in irgendeiner Debatte zugeschrieben wurde). Das Problem der Metaphysik ist, dass sie die L&#252;cke voraussetzt ohne es zu erkennen. Wowik erkennt sehr wohl die L&#252;cke, aber nicht ihren Grund. Die L&#252;cke liegt in der Struktur des Zeichens und sie erm&#246;glicht das Zeichen. Deshalb erf&#252;llt sie. Inwiefern? Das Zeichen muss eine kontextunabh&#228;ngige allgemeine Bedeutung haben, damit dieses &#252;berhaupt in verschiedenen Kontexten lesbar ist. D.h. das Zeichen muss wiederholt werden k&#246;nnen und diese Wiederholbarkeit bedeutet eine gewisse Unabh&#228;ngigkeit vom Kontext. Nur diese Wiederholbarkeit ist gleichzeitig eine Andersheit. Durch die Wiederholung des Zeichens in verschiedenen Kontexten verschiebt sich die Bedeutung des Zeichens. Diese Verschiebung ist ein Bruch mit der allgemeinen Bedeutung des Zeichens. Die Wiederholbarkeit, die also notwendig zugleich Bruch beinhaltet, erm&#246;glicht somit zugleich Idealisierung und macht diese unm&#246;glicht. Das ist die L&#252;cke. Es ist die L&#252;cke zwischen Regel und Singularit&#228;t, Begriff und Ereignis. Und dieser Bruch ist notwendige Bedingung der M&#246;glichkeit des Zeichens und in diesem Sinne erf&#252;llt er.<br />
Nun bez&#252;glich Wowiks Kritik von soeren onzes Bezugnahme auf den Selbstbezug. Die L&#252;cke ist keine ontologische, sondern diejenige zwischen allgemeinen Aussagen und Praxis. Sie ist also unsere Konstruktion. Wenn auch eine notwendige Konstruktion. Deshalb schreibt soeren onze „Doch was ich auch tue, ich warte auf die L&#252;cke, den Bruch, das Brechen, das kein g&#246;ttlicher K&#252;nstler f&#252;r mich erschuf, sondern immer wieder aufs neue hervorgerufen wird, von mir.“ Die Bezugnahme von soeren onze ist damit zugleich den Bezug auf die Freiheit, die Wowik in seiner ontologischen Redeweise vergisst. Nicht die Kunst ist grundlegend der Ort der Freiheit (der Sch&#246;pfung) sonder die Praxis. Wowik steht deshalb als<br />
theologisierender &#196;sthetizist dar, wo soeren onze der ethische Dekonstruktor ist. Der Mensch, sagt soeren onze, kann, entgegen der Vorstellung von Wowik, die Welt ver&#228;ndern und nicht nur sein Kunstwerk. Es ist &#252;brigens leider typisch f&#252;r den &#196;sthetizist, dass er (im Gegenteil zum &#196;sthetiker) leider die Kunst auf den Gedanken reduziert, wo doch die Kunst in Wirklichkeit eigenst&#228;ndig ist: L’art pour l’art nicht f&#252;r die L&#252;cke. Sch&#246;n ist die Kunst, nicht Gedanke.<br />
soeren onzes Bezug auf die Freiheit und die eigene Konstruktion der L&#252;cke muss in den Selbstbezug enden. Der Beitrag steht also stilistisch ungeheuer elegant dar: In ironischer Thematisierung der Metaphysik wandelt er den Gedanken von der L&#252;cke in einen dekonstruktivistischen und letztendlich sehr kantischen Gedanken. Zum Beweis m&#246;ge der Leser das Ende seines Beitrages mit folgender wunderbarer Stelle bei Kant vergleichen:</p>
<p>Zwei Dinge erf&#252;llen das Gem&#252;th mit immer neuer und<br />
zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht,<br />
je &#246;fter und anhaltender sich das Nachdenken damit besch&#228;ftigt:<br />
der bestirnte Himmel &#252;ber mir und das moralische Gesetz in mir.<br />
Beide darf ich nicht als in Dunkelheiten verh&#252;llt,<br />
oder im &#220;berschwenglichen, au&#223;er meinem Gesichtskreise<br />
suchen und blos vermuthen;<br />
ich sehe sie vor mir und verkn&#252;pfe sie unmittelbar<br />
mit dem Bewu&#223;tsein meiner Existenz.</p>
<p>(Kritik der praktischen Vernunft; Akademie-Ausgabe V, 161f.)</p>
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	<item>
		<title>Von: Wowik</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/248/tagesan-bruch/comment-page-1/#comment-439</link>
		<dc:creator>Wowik</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 13:25:55 +0000</pubDate>
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		<description>Meiner Ansicht nach einer deiner besten Artikel (neben &quot;Betriebswirtschaftlehre ist eine Ausbildung&quot; versteht sich) und das meine ich nicht nur weil er sich auf meine Hausarbeit bezieht. Der Gedanke, dass eine L&#252;cke erf&#252;llen k&#246;nnte bleibt mir jedoch fremd. 
Abschlie&#223;end h&#228;tte ich dann doch noch einen Kritikpunkt den ich loswerden m&#246;chte: Du betonst am Ende des Artikels den Selbstbezug, die Privatheit des von dir Geschriebenen, wobei nicht der Selbstbezug st&#246;rend ist, sondern die Betonung dieses Selbstbezuges unn&#246;tig erscheint. Man kann den Artikel ja durchaus als ein literarischen Denkspaziergang durch das pers&#246;nliche Kunstverst&#228;ndnis verstehen, der sich, trotz seiner Privatheit, nicht in unverst&#228;ndlichen Phrasen verirrt, sondern sich stets an allgemeinverst&#228;ndlicher Metaphorik orientiert. Der Hinweis dass es sich dabei &quot;nur&quot; um eine pers&#246;nliche und mithin subjektive Betrachtung von Kunst handelt, r&#252;ckt den Artikel in ein Licht, in welchem er sich mehr als ein Tagebucheintrag zeigt, anstatt sich dem Publikum als ein literarisch formulierter Gedankengang zum Thema Kunst  darzustellen. Der Selbstbezug verunsichert den Leser, denn es klingt f&#252;r ihn wie ein Zweifel an der Selbsts&#228;ndigkeit des Artikels, der, so d&#252;nkt mich, ganz unangebracht ist, da ich dem Text ohne &#220;bertreibung attestieren w&#252;rde, dass er gut f&#252;r sich allein stehen kann ohne dass der Autor sich von ihm und in ihm distanzieren m&#252;sste.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meiner Ansicht nach einer deiner besten Artikel (neben &#8220;Betriebswirtschaftlehre ist eine Ausbildung&#8221; versteht sich) und das meine ich nicht nur weil er sich auf meine Hausarbeit bezieht. Der Gedanke, dass eine L&#252;cke erf&#252;llen k&#246;nnte bleibt mir jedoch fremd.<br />
Abschlie&#223;end h&#228;tte ich dann doch noch einen Kritikpunkt den ich loswerden m&#246;chte: Du betonst am Ende des Artikels den Selbstbezug, die Privatheit des von dir Geschriebenen, wobei nicht der Selbstbezug st&#246;rend ist, sondern die Betonung dieses Selbstbezuges unn&#246;tig erscheint. Man kann den Artikel ja durchaus als ein literarischen Denkspaziergang durch das pers&#246;nliche Kunstverst&#228;ndnis verstehen, der sich, trotz seiner Privatheit, nicht in unverst&#228;ndlichen Phrasen verirrt, sondern sich stets an allgemeinverst&#228;ndlicher Metaphorik orientiert. Der Hinweis dass es sich dabei &#8220;nur&#8221; um eine pers&#246;nliche und mithin subjektive Betrachtung von Kunst handelt, r&#252;ckt den Artikel in ein Licht, in welchem er sich mehr als ein Tagebucheintrag zeigt, anstatt sich dem Publikum als ein literarisch formulierter Gedankengang zum Thema Kunst  darzustellen. Der Selbstbezug verunsichert den Leser, denn es klingt f&#252;r ihn wie ein Zweifel an der Selbsts&#228;ndigkeit des Artikels, der, so d&#252;nkt mich, ganz unangebracht ist, da ich dem Text ohne &#220;bertreibung attestieren w&#252;rde, dass er gut f&#252;r sich allein stehen kann ohne dass der Autor sich von ihm und in ihm distanzieren m&#252;sste.</p>
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		<title>Von: Vermischte Gedanken :: onezblog</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/248/tagesan-bruch/comment-page-1/#comment-438</link>
		<dc:creator>Vermischte Gedanken :: onezblog</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 09:31:25 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Kunst zu schreiben ist immer noch das schwierigste und ich wei&#223; mit Beendigung des Textes nicht, ob irgendjemand [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Kunst zu schreiben ist immer noch das schwierigste und ich wei&#223; mit Beendigung des Textes nicht, ob irgendjemand [...]</p>
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