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	<title>Kommentare zu: Relevanz als Inszenierung</title>
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	<description>Gemeinschaftsblog</description>
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		<title>Von: oxnzeam</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/241/relevanz-als-inszenierung/comment-page-1/#comment-407</link>
		<dc:creator>oxnzeam</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 22:34:16 +0000</pubDate>
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		<description>fein gesprochen, abc, und wenn noch fleisch am knochen gammelt, kann es schon sehr vergn&#252;glich sein, &quot;einen schon dekonstruktiven Text zu dekonstruieren&quot;, da auch der noch meist in konnotationen zuckt, die bis auf ihre semantischen entit&#228;ten abgenagt werden k&#246;nnen. papa derrida muss beim schlachten gar nicht dabei sein, weil wir ja aus der dann erreichten ontologischen  irrelevanz dieser singularit&#228;ten via wittgenstein, chomsky und der restlichen  linguistenfraternit&#228;t  quasi r&#252;ckw&#228;rts konstruktivistisch zu einer erkenntnistheoretischen und gegenwartsbezogenen neugenese von text-sinn kommen wollen ;-)
des machma mal, wenns drau&#223;n regnt und wennma nix anders zum knabbern haben...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>fein gesprochen, abc, und wenn noch fleisch am knochen gammelt, kann es schon sehr vergn&#252;glich sein, &#8220;einen schon dekonstruktiven Text zu dekonstruieren&#8221;, da auch der noch meist in konnotationen zuckt, die bis auf ihre semantischen entit&#228;ten abgenagt werden k&#246;nnen. papa derrida muss beim schlachten gar nicht dabei sein, weil wir ja aus der dann erreichten ontologischen  irrelevanz dieser singularit&#228;ten via wittgenstein, chomsky und der restlichen  linguistenfraternit&#228;t  quasi r&#252;ckw&#228;rts konstruktivistisch zu einer erkenntnistheoretischen und gegenwartsbezogenen neugenese von text-sinn kommen wollen ;-)<br />
des machma mal, wenns drau&#223;n regnt und wennma nix anders zum knabbern haben&#8230;</p>
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		<title>Von: Abc</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/241/relevanz-als-inszenierung/comment-page-1/#comment-406</link>
		<dc:creator>Abc</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 19:09:51 +0000</pubDate>
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		<description>Eine Dekonstruktion meines Textes ist zweifelsohne gefordert und notwendig, zumal er selbst sich als dekonstruktiver Text pr&#228;sentiert, was m.E. an Formulierungen wie „Irrelevanz der Relevanz“ und „Gegenwart durch den Bruch mit Gegenwart“ deutlich wird (und von einem Kenner der Dekonstruktion bestimmt auch als solche erkannt worden sind. Deshalb sehe ich oxnzeams Kommentar auch eher als eine Ironie). Eine dekonstruktive Schrift jedoch beansprucht nicht die Tradition als solche zu verwerfen oder destruieren, sondern im Gegenteil diese ernst zu nehmen, indem sie mit dem eigenen Anspruch der Tradition an sie herangeht und sie dekonstruktiv liest, d.h. sie destabilisiert. Deshalb sind, obzwar die Dekonstruktion selbst nicht dekonstruierbar ist, die Texte derselben es sehr wohl, wenn es auch eine gro&#223;e Herausforderung darstellt einen schon dekonstruktiven Text zu dekonstruieren (auch in diesem Sinne scheint oxnzeam zu ironisieren, indem er eine Dekonstruktion ank&#252;ndigt, ohne jedoch diese zu vollziehen; ist dies vielleicht ein Hinweis auf Derridas Formulierung, dass die Dekonstruktion oder die Gerechtigkeit (nach Derrida dasselbe) immer „im Kommen“ ist?).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Dekonstruktion meines Textes ist zweifelsohne gefordert und notwendig, zumal er selbst sich als dekonstruktiver Text pr&#228;sentiert, was m.E. an Formulierungen wie „Irrelevanz der Relevanz“ und „Gegenwart durch den Bruch mit Gegenwart“ deutlich wird (und von einem Kenner der Dekonstruktion bestimmt auch als solche erkannt worden sind. Deshalb sehe ich oxnzeams Kommentar auch eher als eine Ironie). Eine dekonstruktive Schrift jedoch beansprucht nicht die Tradition als solche zu verwerfen oder destruieren, sondern im Gegenteil diese ernst zu nehmen, indem sie mit dem eigenen Anspruch der Tradition an sie herangeht und sie dekonstruktiv liest, d.h. sie destabilisiert. Deshalb sind, obzwar die Dekonstruktion selbst nicht dekonstruierbar ist, die Texte derselben es sehr wohl, wenn es auch eine gro&#223;e Herausforderung darstellt einen schon dekonstruktiven Text zu dekonstruieren (auch in diesem Sinne scheint oxnzeam zu ironisieren, indem er eine Dekonstruktion ank&#252;ndigt, ohne jedoch diese zu vollziehen; ist dies vielleicht ein Hinweis auf Derridas Formulierung, dass die Dekonstruktion oder die Gerechtigkeit (nach Derrida dasselbe) immer „im Kommen“ ist?).</p>
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		<title>Von: Wowik</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/241/relevanz-als-inszenierung/comment-page-1/#comment-405</link>
		<dc:creator>Wowik</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 10:24:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.endlosrekursion.de/241/relevanz-als-inszenierung/#comment-405</guid>
		<description>Ja genau, zur&#252;ck zum W&#252;rfelbegriff in Sophies Welt.
Wie w&#228;re es wenn du abc`s Texten mal etwas Inhaltliches entgegenstellst und nicht nur abf&#228;llige Kommentare abl&#228;sst die du dir, wenn ich mir die Beitr&#228;ge deiner Homepage ansehe, wahrlich nicht leisten kannst. Wenn du so klug bist lass uns an den Quellen deiner Weisheit teilhaben und &quot;belehre&quot; uns oder ist das Messer der Dekonstruktion vielleicht doch nur ein Plastikl&#246;ffel mit dem sich &quot;philosphischer&quot; Brei besser schl&#252;rfen l&#228;sst? Wurstphilosophie! Mit den dritten Z&#228;hnen des Intellekts muss man bestimmt zu allem &#220;bel noch die Pelle von der Wurst ziehen, wie m&#252;hselig. Ein Leser ohne Biss, ohne Z&#228;hne, ohne den Willen etwas durchzukauen, ein philosphischer Wiederk&#228;uer der glaubt Fertigware w&#252;rde frischer weil &quot;Autorit&#228;ten&quot; der Wissenschaftsgeschichte auf der Konservendose kleben. 
Wie auch immer, bisher wurdest du von abc inhaltlich wie auch rhetorsich &quot;geOWNED&quot;.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja genau, zur&#252;ck zum W&#252;rfelbegriff in Sophies Welt.<br />
Wie w&#228;re es wenn du abc`s Texten mal etwas Inhaltliches entgegenstellst und nicht nur abf&#228;llige Kommentare abl&#228;sst die du dir, wenn ich mir die Beitr&#228;ge deiner Homepage ansehe, wahrlich nicht leisten kannst. Wenn du so klug bist lass uns an den Quellen deiner Weisheit teilhaben und &#8220;belehre&#8221; uns oder ist das Messer der Dekonstruktion vielleicht doch nur ein Plastikl&#246;ffel mit dem sich &#8220;philosphischer&#8221; Brei besser schl&#252;rfen l&#228;sst? Wurstphilosophie! Mit den dritten Z&#228;hnen des Intellekts muss man bestimmt zu allem &#220;bel noch die Pelle von der Wurst ziehen, wie m&#252;hselig. Ein Leser ohne Biss, ohne Z&#228;hne, ohne den Willen etwas durchzukauen, ein philosphischer Wiederk&#228;uer der glaubt Fertigware w&#252;rde frischer weil &#8220;Autorit&#228;ten&#8221; der Wissenschaftsgeschichte auf der Konservendose kleben.<br />
Wie auch immer, bisher wurdest du von abc inhaltlich wie auch rhetorsich &#8220;geOWNED&#8221;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: oxnzeam</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/241/relevanz-als-inszenierung/comment-page-1/#comment-404</link>
		<dc:creator>oxnzeam</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2008 21:54:23 +0000</pubDate>
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		<description>na, dann lass ich heut mal fr&#252;hjahrslaunig am&#252;siert meine messerchen der dekonstruktion stecken und diese rhetorischen hei&#223;luftballons unaufgeschlitzt ins wolkige entschweben...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>na, dann lass ich heut mal fr&#252;hjahrslaunig am&#252;siert meine messerchen der dekonstruktion stecken und diese rhetorischen hei&#223;luftballons unaufgeschlitzt ins wolkige entschweben&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: soeren onez</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/241/relevanz-als-inszenierung/comment-page-1/#comment-402</link>
		<dc:creator>soeren onez</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2008 11:50:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.endlosrekursion.de/241/relevanz-als-inszenierung/#comment-402</guid>
		<description>Dieser und dein vorhergehender Artikel best&#228;tigen doch einwandfrei deine hier vorgebrachte These, dass Relevanz nicht mit einer ontologischen Wichtigkeit verwechselt werden sollte. Wer w&#252;rde bestreiten k&#246;nnen, ohne sich selbst mindestens in einen performativen Widerspruch zu setzen, dass die Frage nach der Autonomie der Person eine wichtige ist. Aber darum geht es vordergr&#252;ndig nicht, wenn du hier, wir hier Artikel ver&#246;ffentlichen. Relevanz wird durch Kommentare und Leser konstituiert, stellt man seine Gedanken und sein Geschreibsel einer &#214;ffentlichkeit zu Verf&#252;gung. Dann geht es um die Form und den Inhalt, den man auseinander halten muss, auch wenn das hermeneutisch durchaus zweifelhaft zu handhaben ist. Aber es ist wichtig, um als Autor an sich arbeiten zu k&#246;nnen, ob man inhaltlich kritisiert wird oder ob dem Leser die Form des Ver&#246;ffentlichens nicht gef&#228;llt. Nur so kann man reagieren, sich verhalten.

Wer Seminararbeiten generell Relevanz abspricht, macht den Fehler, eigenes Interesse zu verallgemeinern. Gef&#228;llt es einem nicht, gef&#228;llt es anderen vielleicht. Auch bei der Form ist es schwierig zu verallgemeinern. Manche m&#246;gen, was und wie wir es hier tun, manche nicht. Daraus l&#228;sst sich Relevanz nicht ableiten, weil die Intention nicht bekannt ist. 

Aber genau diese bekannt zu machen war schon Thema einiger Artikel hier auf der Endlosrekursion, denn nat&#252;rlich kann dar&#252;ber eine Debatte gef&#252;hrt werden. Ich pers&#246;nlich halte diese Debatte f&#252;r wichtig. Einige Kommentatoren nicht. Masse schafft vielleicht Relevanz, aber Wichtigkeit ist doch mehr (oder weniger) als ein Mehrheitsvotum.

&quot;Was sollen wir tun?&quot; l&#228;sst sich nicht auch ganz funktional fragen und seine Leser in diese Frage mit einzubeziehen, stelle ich hier einfach als die Errungenschaft der personalisierten Medien dar. Wir k&#246;nnen uns dar&#252;ber unterhalten, was relevant ist und m&#252;ssen es nicht mehr vorgegeben durch Seminarpl&#228;ne, Nachrichten und Presseerzeugnisse einfach nur annehmen. Wem diese Konzeption nicht gef&#228;llt, sei weiterhin auf traditionelle Medien verwiesen, es ist niemand gezwungen am Mitmach-Web teilzunehmen. Aber Web 2.0 hei&#223;t f&#252;r mich nicht, dass mir die Masse diktiert, was und wie ich es zu tun habe. Ich mache mit und schaffe, ver&#228;ndere, gebe etwas, was ver&#228;ndert wird, weiter geschaffen wird. 

Feste Zuweisungen, was denn jetzt wichtig ist, br&#246;ckeln dahin und werden ersetzt durch Dynamik. Relevanz schaffen wir durch Partizipation und genau dort sehe ich die Endlosrekursion. Eine Plattform, die auch Inhalte aufnimmt, die im Massenhype nicht vorkommen. Vernetzung ist wichtig und sicher unser gr&#246;&#223;tes Defizit, aber uns Relevanz abzusprechen, verfehlt sicherlich sowohl Form, als auch Inhalt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser und dein vorhergehender Artikel best&#228;tigen doch einwandfrei deine hier vorgebrachte These, dass Relevanz nicht mit einer ontologischen Wichtigkeit verwechselt werden sollte. Wer w&#252;rde bestreiten k&#246;nnen, ohne sich selbst mindestens in einen performativen Widerspruch zu setzen, dass die Frage nach der Autonomie der Person eine wichtige ist. Aber darum geht es vordergr&#252;ndig nicht, wenn du hier, wir hier Artikel ver&#246;ffentlichen. Relevanz wird durch Kommentare und Leser konstituiert, stellt man seine Gedanken und sein Geschreibsel einer &#214;ffentlichkeit zu Verf&#252;gung. Dann geht es um die Form und den Inhalt, den man auseinander halten muss, auch wenn das hermeneutisch durchaus zweifelhaft zu handhaben ist. Aber es ist wichtig, um als Autor an sich arbeiten zu k&#246;nnen, ob man inhaltlich kritisiert wird oder ob dem Leser die Form des Ver&#246;ffentlichens nicht gef&#228;llt. Nur so kann man reagieren, sich verhalten.</p>
<p>Wer Seminararbeiten generell Relevanz abspricht, macht den Fehler, eigenes Interesse zu verallgemeinern. Gef&#228;llt es einem nicht, gef&#228;llt es anderen vielleicht. Auch bei der Form ist es schwierig zu verallgemeinern. Manche m&#246;gen, was und wie wir es hier tun, manche nicht. Daraus l&#228;sst sich Relevanz nicht ableiten, weil die Intention nicht bekannt ist. </p>
<p>Aber genau diese bekannt zu machen war schon Thema einiger Artikel hier auf der Endlosrekursion, denn nat&#252;rlich kann dar&#252;ber eine Debatte gef&#252;hrt werden. Ich pers&#246;nlich halte diese Debatte f&#252;r wichtig. Einige Kommentatoren nicht. Masse schafft vielleicht Relevanz, aber Wichtigkeit ist doch mehr (oder weniger) als ein Mehrheitsvotum.</p>
<p>&#8220;Was sollen wir tun?&#8221; l&#228;sst sich nicht auch ganz funktional fragen und seine Leser in diese Frage mit einzubeziehen, stelle ich hier einfach als die Errungenschaft der personalisierten Medien dar. Wir k&#246;nnen uns dar&#252;ber unterhalten, was relevant ist und m&#252;ssen es nicht mehr vorgegeben durch Seminarpl&#228;ne, Nachrichten und Presseerzeugnisse einfach nur annehmen. Wem diese Konzeption nicht gef&#228;llt, sei weiterhin auf traditionelle Medien verwiesen, es ist niemand gezwungen am Mitmach-Web teilzunehmen. Aber Web 2.0 hei&#223;t f&#252;r mich nicht, dass mir die Masse diktiert, was und wie ich es zu tun habe. Ich mache mit und schaffe, ver&#228;ndere, gebe etwas, was ver&#228;ndert wird, weiter geschaffen wird. </p>
<p>Feste Zuweisungen, was denn jetzt wichtig ist, br&#246;ckeln dahin und werden ersetzt durch Dynamik. Relevanz schaffen wir durch Partizipation und genau dort sehe ich die Endlosrekursion. Eine Plattform, die auch Inhalte aufnimmt, die im Massenhype nicht vorkommen. Vernetzung ist wichtig und sicher unser gr&#246;&#223;tes Defizit, aber uns Relevanz abzusprechen, verfehlt sicherlich sowohl Form, als auch Inhalt.</p>
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