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	<title>Kommentare zu: Geschriebene Grauzonen</title>
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		<title>Von: Godzilla3000</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/148/geschriebene-grauzonen/comment-page-1/#comment-323</link>
		<dc:creator>Godzilla3000</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 14:18:31 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin hier nur mal vor einiger Zeit reingesurft und sehe mich veranla&#223;t, etwas hierzu anzumerken: Qualit&#228;t != Quantit&#228;t. Die Motivation von der Zahl der Leser abh&#228;ngig zu machen ist mMn ein Irrweg, da mit zunehmendem Anspruch logischerweise die Zahl der potentiellen Rezipienten abnimmt. Als Beispiel sei das Fernsehen genannt, das sich (leider) an diesen Quoten orientiert. Damit die Qouten steigen, m&#252;ssen mehr Menschen angesprochen werden. Nimmt man den kleinsten gemeinsamen Nenner so bleiben nur die niedrigsten Instinkte &#252;brig. Wenn man diesem Prinzip folgt, entsteht sowas wie das Privatfernsehen, wobei RTL2 besonders hervorzuheben ist. Such es Dir aus: &quot;Ficken ist goil! (10^9 Konsumenten)... &quot;Angela Merkel hat eine neue Frisur&quot;(10^7 K.)...&quot;Datenschutz ist ein wichtiges politisches Thema&quot; (10^5 K.)...&quot;Von Version 2.4 nach 2.6 gab es wesentliche Verbesserungen im Linux-Kernel&quot; (10^3 K.)....Doktorarbeiten aus der Bereich der Spitzentechnologie haben wahrscheinlich weniger als 10 K. weltweit, die sie auch vollst&#228;ndig zu verstehen in der Lage sind. (Anm.: Zahlen willk&#252;rlich gew&#228;hlt)

Tja, entscheide Dich, Futter f&#252;r die Massen oder Spezialit&#228;ten f&#252;r die Feinkosttheke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin hier nur mal vor einiger Zeit reingesurft und sehe mich veranla&#223;t, etwas hierzu anzumerken: Qualit&#228;t != Quantit&#228;t. Die Motivation von der Zahl der Leser abh&#228;ngig zu machen ist mMn ein Irrweg, da mit zunehmendem Anspruch logischerweise die Zahl der potentiellen Rezipienten abnimmt. Als Beispiel sei das Fernsehen genannt, das sich (leider) an diesen Quoten orientiert. Damit die Qouten steigen, m&#252;ssen mehr Menschen angesprochen werden. Nimmt man den kleinsten gemeinsamen Nenner so bleiben nur die niedrigsten Instinkte &#252;brig. Wenn man diesem Prinzip folgt, entsteht sowas wie das Privatfernsehen, wobei RTL2 besonders hervorzuheben ist. Such es Dir aus: &#8220;Ficken ist goil! (10^9 Konsumenten)&#8230; &#8220;Angela Merkel hat eine neue Frisur&#8221;(10^7 K.)&#8230;&#8221;Datenschutz ist ein wichtiges politisches Thema&#8221; (10^5 K.)&#8230;&#8221;Von Version 2.4 nach 2.6 gab es wesentliche Verbesserungen im Linux-Kernel&#8221; (10^3 K.)&#8230;.Doktorarbeiten aus der Bereich der Spitzentechnologie haben wahrscheinlich weniger als 10 K. weltweit, die sie auch vollst&#228;ndig zu verstehen in der Lage sind. (Anm.: Zahlen willk&#252;rlich gew&#228;hlt)</p>
<p>Tja, entscheide Dich, Futter f&#252;r die Massen oder Spezialit&#228;ten f&#252;r die Feinkosttheke.</p>
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		<title>Von: Mort</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/148/geschriebene-grauzonen/comment-page-1/#comment-287</link>
		<dc:creator>Mort</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 19:08:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke, dass die Endlosrekursion relativ geringe Besucherzahlen hat, liegt auch schlicht daran, dass man sie nicht &quot;mal eben zwischendurch konsumieren&quot; kann. Bei vielen anderen Blogs kann man 10x t&#228;glich drauf, schluckt den neuen Info-Happen, gibt evtl. noch &#039;nen Kommentar dazu ab, und fertig. Hier hingegen gibt es relativ selten Updates (also schonmal nix mit 10x t&#228;glich drauf) und dann gibt&#039;s meist einen ziemlichen Brocken zu verdauen. Also l&#228;sst man die ERK eben aus dem Feeder-Reeder drau&#223;en (auf mobilen Ger&#228;ten macht das Lesen so gro&#223;er Beitr&#228;ge dann eh keinen Spa&#223;, und Aktualit&#228;t ist hier meist auch nicht so wichtig) und surft statt dessen alle 1-2 Wochen mal vorbei, wenn man das Hirn f&#252;r aufnahmef&#228;hig genug h&#228;lt.
Oder anders ausgedr&#252;ck: Ich glaube nicht, dass dieses Blog so extrem wenige Leser hat, es wird nur nicht so oft von diesen besucht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, dass die Endlosrekursion relativ geringe Besucherzahlen hat, liegt auch schlicht daran, dass man sie nicht &#8220;mal eben zwischendurch konsumieren&#8221; kann. Bei vielen anderen Blogs kann man 10x t&#228;glich drauf, schluckt den neuen Info-Happen, gibt evtl. noch &#8216;nen Kommentar dazu ab, und fertig. Hier hingegen gibt es relativ selten Updates (also schonmal nix mit 10x t&#228;glich drauf) und dann gibt&#8217;s meist einen ziemlichen Brocken zu verdauen. Also l&#228;sst man die ERK eben aus dem Feeder-Reeder drau&#223;en (auf mobilen Ger&#228;ten macht das Lesen so gro&#223;er Beitr&#228;ge dann eh keinen Spa&#223;, und Aktualit&#228;t ist hier meist auch nicht so wichtig) und surft statt dessen alle 1-2 Wochen mal vorbei, wenn man das Hirn f&#252;r aufnahmef&#228;hig genug h&#228;lt.<br />
Oder anders ausgedr&#252;ck: Ich glaube nicht, dass dieses Blog so extrem wenige Leser hat, es wird nur nicht so oft von diesen besucht.</p>
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		<title>Von: Menachem</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/148/geschriebene-grauzonen/comment-page-1/#comment-286</link>
		<dc:creator>Menachem</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 14:26:27 +0000</pubDate>
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		<description>Als Leser wei&#223; man seltenst, was geht hinter den Beitr&#228;gen vor, welche Ziele, Ambitionen, W&#252;nsche verbergen sich dahinter. Wenn du jetzt aber so den Beitrag schreibst, und ich auch dar&#252;ber selbst reflektiere, so denke ich, das ein blog kein reiner Wissenskonsum sein sollte. Ich denke, in einen blog geh&#246;ren auch pers&#246;nliche Emotionen, die sich mit dem Wissen verbinden, die auch mal agressiv oder provozierend sein d&#252;rfen, damit der Leser zum eigenen Denken auf seiner eigenen emotionalen Ebene angesto&#223;en wird. Daraus k&#246;nnen sich interessante Diskussionen ergeben, wie sie auch hier staat finden, wo man aus den Standpunkten anderer Neues hinzugewinnt. Versuch und Irrtum, gerade im blog und im Internet sind der Experimentierfreudigkeit kaum Grenzen gesetzt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als Leser wei&#223; man seltenst, was geht hinter den Beitr&#228;gen vor, welche Ziele, Ambitionen, W&#252;nsche verbergen sich dahinter. Wenn du jetzt aber so den Beitrag schreibst, und ich auch dar&#252;ber selbst reflektiere, so denke ich, das ein blog kein reiner Wissenskonsum sein sollte. Ich denke, in einen blog geh&#246;ren auch pers&#246;nliche Emotionen, die sich mit dem Wissen verbinden, die auch mal agressiv oder provozierend sein d&#252;rfen, damit der Leser zum eigenen Denken auf seiner eigenen emotionalen Ebene angesto&#223;en wird. Daraus k&#246;nnen sich interessante Diskussionen ergeben, wie sie auch hier staat finden, wo man aus den Standpunkten anderer Neues hinzugewinnt. Versuch und Irrtum, gerade im blog und im Internet sind der Experimentierfreudigkeit kaum Grenzen gesetzt.</p>
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		<title>Von: kho</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/148/geschriebene-grauzonen/comment-page-1/#comment-285</link>
		<dc:creator>kho</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 11:57:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.endlosrekursion.de/148/geschriebene-grauzonen/#comment-285</guid>
		<description>Als langj&#228;hriger Betreiber eines weblogs habe ich mir diese Fragen auch schon gestellt und keine wirklichen, verl&#228;sslichen Antworten gefunden.

Also habe ich meine Einstellungen und Erwartungshaltungen zum weblog und zur selbsternannten oder sogenannten &quot;blogossph&#228;re&quot; &#252;berdacht.  

Die Antwort auf die Frage, warum man ein weblog bef&#252;llt, Zeit und Energie f&#252;r das Recherchieren und Erstellen von Beitr&#228;gen investiert, ist sicher ebenso vielf&#228;ltig wie uneindeutig zu beantworten. 

Ich pers&#246;nlich habe dein weblog abonniert, kommentiere hier nur ab und an. Das hat aber nichts mit Desinteresse zu tun, sondern mit meinem subjektivem Problem von Masse und Wahrnehmung. Ich denke, es ist schlicht unm&#246;glich, alles, was einem t&#228;glich im Feedreader pr&#228;sentiert wird, auch nur ansatzweise mit der verdienten Aufmerksamkeit zu bedenken. Und es auch noch fundiert zu kommentieren. 

Ich habe mich l&#228;ngst damit arrangiert, dass in meinem weblog Kommentare ein eher seltenes Ereignis sind. Nicht zuletzt deshalb, weil ich keinerlei Interesse an irgendwelchem &quot;Geblubber&quot; habe. Wenn zum Beispiel eine Fotografie 10 mal mit &quot;Tolles Bild&quot; kommentiert wird, wozu soll das gut sein? Und Kommentare verpflichten den Autor ja auch immer irgendwie dazu, sich mit dem Geschriebenen auseinander zu setzen und darauf zu antworten, w&#228;re ja auch die Basis eines Dialoges. Das Schielen auf Kommentare nimmt ja auch die seltsamsten Formen an, kommentiere ich bei dir, kommentierst du bei mir... ich empfinde das gelinde gesagt als Schwachsinn.

Ich werde also hier weiterlesen, ab und an denken, meine G&#252;te, ein guter, wenngleich f&#252;r meine Feed-Wahrnehmung ein bisschen zu langer Text und das ein oder andere auch hinterlassen. Auch wenn es deine Erwartungen vielleicht nicht in G&#228;nze erf&#252;llen mag.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als langj&#228;hriger Betreiber eines weblogs habe ich mir diese Fragen auch schon gestellt und keine wirklichen, verl&#228;sslichen Antworten gefunden.</p>
<p>Also habe ich meine Einstellungen und Erwartungshaltungen zum weblog und zur selbsternannten oder sogenannten &#8220;blogossph&#228;re&#8221; &#252;berdacht.  </p>
<p>Die Antwort auf die Frage, warum man ein weblog bef&#252;llt, Zeit und Energie f&#252;r das Recherchieren und Erstellen von Beitr&#228;gen investiert, ist sicher ebenso vielf&#228;ltig wie uneindeutig zu beantworten. </p>
<p>Ich pers&#246;nlich habe dein weblog abonniert, kommentiere hier nur ab und an. Das hat aber nichts mit Desinteresse zu tun, sondern mit meinem subjektivem Problem von Masse und Wahrnehmung. Ich denke, es ist schlicht unm&#246;glich, alles, was einem t&#228;glich im Feedreader pr&#228;sentiert wird, auch nur ansatzweise mit der verdienten Aufmerksamkeit zu bedenken. Und es auch noch fundiert zu kommentieren. </p>
<p>Ich habe mich l&#228;ngst damit arrangiert, dass in meinem weblog Kommentare ein eher seltenes Ereignis sind. Nicht zuletzt deshalb, weil ich keinerlei Interesse an irgendwelchem &#8220;Geblubber&#8221; habe. Wenn zum Beispiel eine Fotografie 10 mal mit &#8220;Tolles Bild&#8221; kommentiert wird, wozu soll das gut sein? Und Kommentare verpflichten den Autor ja auch immer irgendwie dazu, sich mit dem Geschriebenen auseinander zu setzen und darauf zu antworten, w&#228;re ja auch die Basis eines Dialoges. Das Schielen auf Kommentare nimmt ja auch die seltsamsten Formen an, kommentiere ich bei dir, kommentierst du bei mir&#8230; ich empfinde das gelinde gesagt als Schwachsinn.</p>
<p>Ich werde also hier weiterlesen, ab und an denken, meine G&#252;te, ein guter, wenngleich f&#252;r meine Feed-Wahrnehmung ein bisschen zu langer Text und das ein oder andere auch hinterlassen. Auch wenn es deine Erwartungen vielleicht nicht in G&#228;nze erf&#252;llen mag.</p>
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		<title>Von: katha</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/148/geschriebene-grauzonen/comment-page-1/#comment-284</link>
		<dc:creator>katha</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 06:00:08 +0000</pubDate>
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		<description>Ich verstehe dich. Auch ich habe manchmal das Gef&#252;hl nur f&#252;r mich zu schreiben und dass niemand meinen Blog liest oder kommentiert. Das ist manchmal unmotivierend und ich frage mich nach dem Sinn des Ganzen. Doch geht es wirklich darum?
G&#228;be es kein Internet und keine Blogs, was w&#252;rden wir (du, ich und all die anderen Blogger) machen? Ich bin sicher, wir w&#252;rden trotzdem schreiben: Tageb&#252;cher, Briefe, Artikel. Oder glaubst du, dass du das Schreiben aufgeben rw&#252;rdest? Das Denken in schriftlicher Form? Ich denke kaum.

Die Endlosrekursion ist qualitatvi hochwertig, inhaltlich wie optisch. Mein Rat: Warte ab. Setz deine Erwartungen runter, denn Qualit&#228;t setzt sich durch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe dich. Auch ich habe manchmal das Gef&#252;hl nur f&#252;r mich zu schreiben und dass niemand meinen Blog liest oder kommentiert. Das ist manchmal unmotivierend und ich frage mich nach dem Sinn des Ganzen. Doch geht es wirklich darum?<br />
G&#228;be es kein Internet und keine Blogs, was w&#252;rden wir (du, ich und all die anderen Blogger) machen? Ich bin sicher, wir w&#252;rden trotzdem schreiben: Tageb&#252;cher, Briefe, Artikel. Oder glaubst du, dass du das Schreiben aufgeben rw&#252;rdest? Das Denken in schriftlicher Form? Ich denke kaum.</p>
<p>Die Endlosrekursion ist qualitatvi hochwertig, inhaltlich wie optisch. Mein Rat: Warte ab. Setz deine Erwartungen runter, denn Qualit&#228;t setzt sich durch.</p>
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