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	<title>Kommentare zu: Aufbau und Ziele der Europ&#228;ischen Union – ein Bildungshappen</title>
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		<title>Von: Ernst der Geschichte – Melancholie der Gegenwart &#124; Endlosrekursion</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/133/aufbau-und-ziele-der-europaeischen-union-ein-bildungshappen/comment-page-1/#comment-268</link>
		<dc:creator>Ernst der Geschichte – Melancholie der Gegenwart &#124; Endlosrekursion</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 10:58:28 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Artikel stellt einen Kommentar zu Wowiks &#220;berlegungen &#252;ber Europa [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Artikel stellt einen Kommentar zu Wowiks &#220;berlegungen &#252;ber Europa [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: people in motion</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/133/aufbau-und-ziele-der-europaeischen-union-ein-bildungshappen/comment-page-1/#comment-262</link>
		<dc:creator>people in motion</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 08:47:09 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich das richtig sehe, dann lassen sich aus deinem sprachlich wie immer sehr gelungenen Beitrag zwei Kernpunkte herauslesen: 

Zum einen kritisierst du den Glauben einiger, dass an Demokratie irgendetwas besser ist als an anderen Staatsformen und dass Bef&#252;rworter der Demokratie einen Anspruch auf Verbreitung aus diesem Glauben herleiten. Wir sind schon einige Male an diesen Punkt in unseren Diskussionen gelangt und es tut mir Leid, wenn ich da hier nicht weiter drauf eingehen werde. Es handelt sich dabei n&#228;mlich keineswegs um eine europa-spezifische Fragestellungen, denn die Mitgliedstaaten der EU sind allesamt demokratisch, weswegen ein &#252;bergeordneter Staatenverbund selbstverst&#228;ndlich auch an diese Grundlagen ankn&#252;pft. 

&quot;Die Union beruht auf den Grunds&#228;tzen der Freiheit, der Demokratie, der Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten sowie der Rechtsstaatlichkeit; diese Grunds&#228;tze sind allen Mitgliedstaaten gemeinsam.&quot; (Artikel 6 Abs.1 EU-Vertrag) 

Eine allgemeine Diskussion politischer Systeme f&#252;hrt also vom eigentlichen Thema weg. Viel interessanter w&#228;re die Frage gewesen, ob die europ&#228;ische Gesetzgebung und die verschiedenen Institutionen tats&#228;chlich ausreichend demokratisch legitimiert sind.  

Dein zweiter, und in diesem Zusammenhang interessanter Kritikpunkt, kn&#252;pft an die Unterschiedlichkeit der Kulturen innerhalb der europ&#228;ischen L&#228;nder an.  Doch wenn du von den &quot;V&#246;lker[n] Europas, die von eifrigen Sch&#246;ngeistern unbarmherzig in einen Schmelztiegel geworfen wurden,&quot; schreibst, verkennst du, dass es keineswegs ein Ziel der europ&#228;ischen Integration ist, die unterschiedlichen Kulturen einzuebnen.    

&quot;Die Union achtet die nationale Identit&#228;t ihrer Mitgliedstaaten.&quot; (Artikel 6 Abs. 3 EU-Vertrag) 

Diese Achtung gegen&#252;ber der nationalen Identit&#228;t der Mitgliedstaaten manifestiert sich in zwei entscheidenden Schranken europ&#228;ischer Gesetzgebung:

Zum einen gilt das Subsidiarit&#228;tsprinzip, welches besagt, dass  die EG nur bei kumulativer Erf&#252;llung zweier Voraussetzungen Gebrauch von ihrer Zust&#228;ndigkeit macht: 

1. Die Regelungsziele k&#246;nnen auf Ebene der Mitgliedstaaten nicht ausreichend erreicht werden. 
2. Die Regelungsziele k&#246;nnen besser auf Gemeinschaftsebene erreicht werden. 

Des weiteren gilt der Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeitsgrundsatz: 

1. Die EG/EU darf nicht &#252;ber das zur Erreichung des Regelungsziels erforderliche Ma&#223; hinausgehen.
2. Nationalen Entscheidungen soll soviel Raum wie m&#246;glich gelassen werden. 

Also noch mal zusammengefasst: Es ist nicht Ziel der Europ&#228;ischen Union eine kulturelle Einheit zu schaffen und selbst innerhalb der Ziele wird den nationalen Eigenheiten so weit wie m&#246;glich Rechnung getragen. Wenn von der &quot;Wertegemeinschaft&quot; die Rede ist, dann bezieht sich dies auf die demokratisch, rechtsstaatlichen Grundstrukturen, die den einzelnen Mitgliedstaaten von vornherein gemeinsam waren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich das richtig sehe, dann lassen sich aus deinem sprachlich wie immer sehr gelungenen Beitrag zwei Kernpunkte herauslesen: </p>
<p>Zum einen kritisierst du den Glauben einiger, dass an Demokratie irgendetwas besser ist als an anderen Staatsformen und dass Bef&#252;rworter der Demokratie einen Anspruch auf Verbreitung aus diesem Glauben herleiten. Wir sind schon einige Male an diesen Punkt in unseren Diskussionen gelangt und es tut mir Leid, wenn ich da hier nicht weiter drauf eingehen werde. Es handelt sich dabei n&#228;mlich keineswegs um eine europa-spezifische Fragestellungen, denn die Mitgliedstaaten der EU sind allesamt demokratisch, weswegen ein &#252;bergeordneter Staatenverbund selbstverst&#228;ndlich auch an diese Grundlagen ankn&#252;pft. </p>
<p>&#8220;Die Union beruht auf den Grunds&#228;tzen der Freiheit, der Demokratie, der Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten sowie der Rechtsstaatlichkeit; diese Grunds&#228;tze sind allen Mitgliedstaaten gemeinsam.&#8221; (Artikel 6 Abs.1 EU-Vertrag) </p>
<p>Eine allgemeine Diskussion politischer Systeme f&#252;hrt also vom eigentlichen Thema weg. Viel interessanter w&#228;re die Frage gewesen, ob die europ&#228;ische Gesetzgebung und die verschiedenen Institutionen tats&#228;chlich ausreichend demokratisch legitimiert sind.  </p>
<p>Dein zweiter, und in diesem Zusammenhang interessanter Kritikpunkt, kn&#252;pft an die Unterschiedlichkeit der Kulturen innerhalb der europ&#228;ischen L&#228;nder an.  Doch wenn du von den &#8220;V&#246;lker[n] Europas, die von eifrigen Sch&#246;ngeistern unbarmherzig in einen Schmelztiegel geworfen wurden,&#8221; schreibst, verkennst du, dass es keineswegs ein Ziel der europ&#228;ischen Integration ist, die unterschiedlichen Kulturen einzuebnen.    </p>
<p>&#8220;Die Union achtet die nationale Identit&#228;t ihrer Mitgliedstaaten.&#8221; (Artikel 6 Abs. 3 EU-Vertrag) </p>
<p>Diese Achtung gegen&#252;ber der nationalen Identit&#228;t der Mitgliedstaaten manifestiert sich in zwei entscheidenden Schranken europ&#228;ischer Gesetzgebung:</p>
<p>Zum einen gilt das Subsidiarit&#228;tsprinzip, welches besagt, dass  die EG nur bei kumulativer Erf&#252;llung zweier Voraussetzungen Gebrauch von ihrer Zust&#228;ndigkeit macht: </p>
<p>1. Die Regelungsziele k&#246;nnen auf Ebene der Mitgliedstaaten nicht ausreichend erreicht werden.<br />
2. Die Regelungsziele k&#246;nnen besser auf Gemeinschaftsebene erreicht werden. </p>
<p>Des weiteren gilt der Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeitsgrundsatz: </p>
<p>1. Die EG/EU darf nicht &#252;ber das zur Erreichung des Regelungsziels erforderliche Ma&#223; hinausgehen.<br />
2. Nationalen Entscheidungen soll soviel Raum wie m&#246;glich gelassen werden. </p>
<p>Also noch mal zusammengefasst: Es ist nicht Ziel der Europ&#228;ischen Union eine kulturelle Einheit zu schaffen und selbst innerhalb der Ziele wird den nationalen Eigenheiten so weit wie m&#246;glich Rechnung getragen. Wenn von der &#8220;Wertegemeinschaft&#8221; die Rede ist, dann bezieht sich dies auf die demokratisch, rechtsstaatlichen Grundstrukturen, die den einzelnen Mitgliedstaaten von vornherein gemeinsam waren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wowik</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/133/aufbau-und-ziele-der-europaeischen-union-ein-bildungshappen/comment-page-1/#comment-261</link>
		<dc:creator>Wowik</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 05:16:26 +0000</pubDate>
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		<description>Ich w&#252;rde gerne eine grunds&#228;tzliche Frage stellen: Wozu Europa? 
Europa artet aus, greift um sich und - w&#228;chst. Brauchen wir denn eine „gemeinsame Stimme bei all den Verschiedenheiten? Ich vermute man scheint vor lauter Euphorie zu vergessen, dass es mit einem Vereinten Europa nicht so funktioniert wie mit den Vereinigten Staaten von Amerika. Warum nicht? Weil es in Europa etwas gibt das man Kultur nennt, man befindet sich diesseits des Atlantiks leider nicht in der gl&#252;cklichen Situation einen halben Kontinent f&#252;r sich zu besitzen und darauf sein demokratisches Himmelsreich  errichten zu k&#246;nnen. Die V&#246;lker Europas haben eine tausende Jahre alte Geschichte warum sollte diese nicht fortgeschrieben, sondern vernichtet werden? 
Ein Gespenst geht um in Europa…das Gespenst eines „vereinten Europas“, die Vision eines demokratischen Europas. Die Vereinigung ist das Ende aller Gemeinsamkeit, es wird die gro&#223;e Einsamkeit. Und Ihr, Verbreiter des demokratischen Europas, ihr Ritter des Lichts, was seit ihr mehr als Demokratie-Imperialisten, was seit ihr mehr als Napoleons und Hitlers der Postmoderne? 
Das Projekt vereintes Europa ist zum Scheitern  verurteilt, Europa l&#228;sst sich nicht Unterwerfen, Napoleon hat es gelernt, Hitler hat es gelernt, ihr lernt es sp&#228;testens wenn der F&#246;tus eures demokratischen Himmels in flammen aufgeht, wenn er zur demokratischen H&#246;lle mutiert und sich die V&#246;lker Europas, die von eifrigen Sch&#246;ngeistern unbarmherzig in einen Schmelztiegel geworfen wurden, aus der Schlacke eurer Idee auferstehen und sich notfalls mit dem Messer voneinander trennen. Auf den Ruinen eures Traumes wird man ein neues Europa errichten, ein Europa der Unterschiedlichkeit, der Eigenheit. Doch eines soll die V&#246;lker Verbinden, m&#246;ge das Wort „Demokratie“ aus dem Wortschatz ihrer Sprachen verschwunden sein.
Autorit&#228;t! Von Brest bis nach Minsk und zum Ural! Demokratie kommt, Europa kommt und wer nicht f&#252;r sie ist, ist gegen sie. 
Ich verstehe es nicht. Da haben uns unsere Gro&#223;eltern so viele Mahnmale gebaut und so viele Geschichten erz&#228;hlt und man verf&#228;llt tats&#228;chlich dem gleichen Gr&#246;&#223;enwahn. Demokratie? Ohne mich! Man scheint zu glauben Demokratie sei weniger autorit&#228;r als beispielsweise eine Diktatur, der einzige Unterschied ist die doch die Machtverteilung. Demokratie l&#228;sst den Menschen keine friedliche M&#246;glichkeit sie abzuschaffen. Autorit&#228;t muss dort wie auch hier legitimiert werden. Das w&#228;re doch eine deutlich interessante Frage als in demokratischen Wahn zu verfallen und das gro&#223;europ&#228;ische  Reich zuverk&#252;nden. 
Ich finde es &#252;brigens interessant das gerade aus der demokratischen Ecke ein fehlender R&#252;ckhalt einer europ&#228;ischen Idee in der Bev&#246;lkerung mit einem Mangel an „Einsicht“ erkl&#228;rt wird, welcher nat&#252;rlich schnellstm&#246;glich mit einer erh&#246;hten Dosis prodemokratischer Doktrin kuriert werden muss. Was darf der P&#246;bel denn sehen, was wollt ihr ihm zeigen? Ach ja, nat&#252;rlich, ihr zeigt ihm wie die Dinge „sind“.
Der Rationalist spricht: Warum sich der „Meinung“ einer manipulierbaren Masse oder Mehrheit unterordnen, warum sich von einem Heer aus Abschaum beherrschen lassen, wenn die M&#246;glichkeit besteht sich unter die Alphatiere des deutschen Volkes unterordnen zu k&#246;nnen. Setzt an unsere Spitze die Machtbewusstesten, die Edelsten, die H&#228;rtesten, die Mutigsten, einen Feldherren, ein Leitbild. Warum Volksvertreter wenn wir eine K&#246;nig, einen Kaiser haben k&#246;nnte. 
Die Frage wie Autorit&#228;t legitimiert wird bleibt offen, selbst wenn sie legitimiert wurde ist noch zu kl&#228;ren warum man der Demokratie den Vorzug geben sollte, mir scheint sofern Autorit&#228;t auf der Regierungsebene notwendig ist, und ich halte sie nicht f&#252;r notwendig, ist eine Aristokratie der Demokratie durchaus vorzuziehen.


Der Fall ist eindeutig: Demokratie-Nazis</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich w&#252;rde gerne eine grunds&#228;tzliche Frage stellen: Wozu Europa?<br />
Europa artet aus, greift um sich und &#8211; w&#228;chst. Brauchen wir denn eine „gemeinsame Stimme bei all den Verschiedenheiten? Ich vermute man scheint vor lauter Euphorie zu vergessen, dass es mit einem Vereinten Europa nicht so funktioniert wie mit den Vereinigten Staaten von Amerika. Warum nicht? Weil es in Europa etwas gibt das man Kultur nennt, man befindet sich diesseits des Atlantiks leider nicht in der gl&#252;cklichen Situation einen halben Kontinent f&#252;r sich zu besitzen und darauf sein demokratisches Himmelsreich  errichten zu k&#246;nnen. Die V&#246;lker Europas haben eine tausende Jahre alte Geschichte warum sollte diese nicht fortgeschrieben, sondern vernichtet werden?<br />
Ein Gespenst geht um in Europa…das Gespenst eines „vereinten Europas“, die Vision eines demokratischen Europas. Die Vereinigung ist das Ende aller Gemeinsamkeit, es wird die gro&#223;e Einsamkeit. Und Ihr, Verbreiter des demokratischen Europas, ihr Ritter des Lichts, was seit ihr mehr als Demokratie-Imperialisten, was seit ihr mehr als Napoleons und Hitlers der Postmoderne?<br />
Das Projekt vereintes Europa ist zum Scheitern  verurteilt, Europa l&#228;sst sich nicht Unterwerfen, Napoleon hat es gelernt, Hitler hat es gelernt, ihr lernt es sp&#228;testens wenn der F&#246;tus eures demokratischen Himmels in flammen aufgeht, wenn er zur demokratischen H&#246;lle mutiert und sich die V&#246;lker Europas, die von eifrigen Sch&#246;ngeistern unbarmherzig in einen Schmelztiegel geworfen wurden, aus der Schlacke eurer Idee auferstehen und sich notfalls mit dem Messer voneinander trennen. Auf den Ruinen eures Traumes wird man ein neues Europa errichten, ein Europa der Unterschiedlichkeit, der Eigenheit. Doch eines soll die V&#246;lker Verbinden, m&#246;ge das Wort „Demokratie“ aus dem Wortschatz ihrer Sprachen verschwunden sein.<br />
Autorit&#228;t! Von Brest bis nach Minsk und zum Ural! Demokratie kommt, Europa kommt und wer nicht f&#252;r sie ist, ist gegen sie.<br />
Ich verstehe es nicht. Da haben uns unsere Gro&#223;eltern so viele Mahnmale gebaut und so viele Geschichten erz&#228;hlt und man verf&#228;llt tats&#228;chlich dem gleichen Gr&#246;&#223;enwahn. Demokratie? Ohne mich! Man scheint zu glauben Demokratie sei weniger autorit&#228;r als beispielsweise eine Diktatur, der einzige Unterschied ist die doch die Machtverteilung. Demokratie l&#228;sst den Menschen keine friedliche M&#246;glichkeit sie abzuschaffen. Autorit&#228;t muss dort wie auch hier legitimiert werden. Das w&#228;re doch eine deutlich interessante Frage als in demokratischen Wahn zu verfallen und das gro&#223;europ&#228;ische  Reich zuverk&#252;nden.<br />
Ich finde es &#252;brigens interessant das gerade aus der demokratischen Ecke ein fehlender R&#252;ckhalt einer europ&#228;ischen Idee in der Bev&#246;lkerung mit einem Mangel an „Einsicht“ erkl&#228;rt wird, welcher nat&#252;rlich schnellstm&#246;glich mit einer erh&#246;hten Dosis prodemokratischer Doktrin kuriert werden muss. Was darf der P&#246;bel denn sehen, was wollt ihr ihm zeigen? Ach ja, nat&#252;rlich, ihr zeigt ihm wie die Dinge „sind“.<br />
Der Rationalist spricht: Warum sich der „Meinung“ einer manipulierbaren Masse oder Mehrheit unterordnen, warum sich von einem Heer aus Abschaum beherrschen lassen, wenn die M&#246;glichkeit besteht sich unter die Alphatiere des deutschen Volkes unterordnen zu k&#246;nnen. Setzt an unsere Spitze die Machtbewusstesten, die Edelsten, die H&#228;rtesten, die Mutigsten, einen Feldherren, ein Leitbild. Warum Volksvertreter wenn wir eine K&#246;nig, einen Kaiser haben k&#246;nnte.<br />
Die Frage wie Autorit&#228;t legitimiert wird bleibt offen, selbst wenn sie legitimiert wurde ist noch zu kl&#228;ren warum man der Demokratie den Vorzug geben sollte, mir scheint sofern Autorit&#228;t auf der Regierungsebene notwendig ist, und ich halte sie nicht f&#252;r notwendig, ist eine Aristokratie der Demokratie durchaus vorzuziehen.</p>
<p>Der Fall ist eindeutig: Demokratie-Nazis</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: people in motion</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/133/aufbau-und-ziele-der-europaeischen-union-ein-bildungshappen/comment-page-1/#comment-258</link>
		<dc:creator>people in motion</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 04:48:46 +0000</pubDate>
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		<description>@ Claudia 

Kann deine Kritik an dem Artikel sehr gut nachvollziehen. Er ist wirklich nicht allzu spannend geschrieben. Meine Besch&#228;ftigung mit dem Europarecht ist aber auch noch nicht an ihrem Ende. Vielleicht schreibe ich also noch den ein oder anderen Artikel und werde mir dann M&#252;he geben etwas mehr &quot;Action&quot; reinzubringen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Claudia </p>
<p>Kann deine Kritik an dem Artikel sehr gut nachvollziehen. Er ist wirklich nicht allzu spannend geschrieben. Meine Besch&#228;ftigung mit dem Europarecht ist aber auch noch nicht an ihrem Ende. Vielleicht schreibe ich also noch den ein oder anderen Artikel und werde mir dann M&#252;he geben etwas mehr &#8220;Action&#8221; reinzubringen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Claudia</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/133/aufbau-und-ziele-der-europaeischen-union-ein-bildungshappen/comment-page-1/#comment-257</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 22:09:04 +0000</pubDate>
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		<description>Nun bin ich ja wirklich Europa-Fan und begr&#252;&#223;e es, wenn mehr dar&#252;ber berichtet wird! Allerdings wirkt schon die &#220;berschrift und der erste Absatz dieses Textes derart langweilig und anstrengend, dass es vom weiter lesen nicht verf&#252;hrt, sondern eher abschreckt!  Das l&#228;sst Assoziationen an elend viele Akten, wirre Gesetze, lange Antragswege aufkommen - wie schade! Eine gute Idee w&#228;re, EUROPA mal SPANNEND r&#252;ber zu bringen, entlang an aktuellen Streitfragen die Geschichte einflie&#223;en zu lassen - weniger aneinander gereihte Substantive, mehr Verben, mehr Action! :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun bin ich ja wirklich Europa-Fan und begr&#252;&#223;e es, wenn mehr dar&#252;ber berichtet wird! Allerdings wirkt schon die &#220;berschrift und der erste Absatz dieses Textes derart langweilig und anstrengend, dass es vom weiter lesen nicht verf&#252;hrt, sondern eher abschreckt!  Das l&#228;sst Assoziationen an elend viele Akten, wirre Gesetze, lange Antragswege aufkommen &#8211; wie schade! Eine gute Idee w&#228;re, EUROPA mal SPANNEND r&#252;ber zu bringen, entlang an aktuellen Streitfragen die Geschichte einflie&#223;en zu lassen &#8211; weniger aneinander gereihte Substantive, mehr Verben, mehr Action! :-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: people in motion</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/133/aufbau-und-ziele-der-europaeischen-union-ein-bildungshappen/comment-page-1/#comment-253</link>
		<dc:creator>people in motion</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 00:21:20 +0000</pubDate>
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		<description>Bez&#252;glich des Skeptizismus der Bev&#246;lkerung gegen&#252;ber dem &quot;Br&#252;sseler Treiben&quot;, kann ich dir nur recht geben. &#220;brigens ist der in Gro&#223;britannien deutlich st&#228;rker ausgepr&#228;gt als zum Beispiel in Deutschland. Aus der Sicht der Engl&#228;nder akzeptieren wir Deutschen alles was aus Br&#252;ssel kommt, als sei es ein Fatalismus. Aber ich will mich nicht &#252;ber das Verh&#228;ltnis der Briten zur EU auslassen, denn das w&#252;rde hier den Rahmen sprengen. Ich m&#246;chte vielmehr auf folgenden Aspekt eingehen:  

&quot;denn sie zielt auf die Akzeptanz der europ&#228;ischen Bev&#246;lkerung ab, die... allein bei irgendwelchen Normierungen und zum Teil abstrus anmutenden Gesetzen betroffen&quot; ist    

So ganz stimmt das n&#228;mlich nicht. Ein Beispiel f&#252;r konkret sp&#252;rbare Auswirkungen der Europ&#228;ischen Union auf den einzelnen B&#252;rger hast du selber genannt: der Euro. Dar&#252;ber hinaus muss noch das Schengener Abkommen von 1995 genannt werden, dass die Kontrollen des grenz&#252;berschreitenden Personenverkehrs abgeschafft hat und ja erst k&#252;rzlich auch auf einige osteurop&#228;ische Staaten ausgedehnt wurde. Des weiteren erm&#246;glicht die europ&#228;ische Integration jedem einzelnen die Freiheit innerhalb der EU umzuziehen oder woanders einen Job anzunehmen. Das, finde ich, ist ein sehr attraktives Angebot. Auch noch zu nennen w&#228;re der Europ&#228;ische Gerichtshof f&#252;r Menschenrechte (EGMR), der auf Basis der Europ&#228;ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) eine weitere Instanz in Sachen Grundrechtsschutz darstellt.
Fast h&#228;tte ich es vergessen: die Europapolitik ist auch um einen hohen Standard im Verbraucherschutzrecht bem&#252;ht. So richtig angekommen ist da bei jedem Einzelnen allerdings noch nicht. 

Du schreibst zum Schluss: 

&quot;Es wird noch ein weiter Gang bis zu einem wirklichen F&#246;deralen Staat Europa.&quot;

Absolut. In erster Linie sehen sich die Menschen nicht der EU, sondern eindeutig ihrer Nationalit&#228;t zugeh&#246;rig. Es gibt kaum gemeinsame &#246;ffentliche Diskurse auf europ&#228;ischer Ebene, die Sprache stellt immer noch eine Barriere dar und m&#246;gliche gemeinsame Identifikationsfiguren auf Europapolitischer Ebene gibt es im Grunde auch nicht. Zusammengefasst k&#246;nnte man sagen: Es gibt keine Europ&#228;ische B&#252;rgerschaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bez&#252;glich des Skeptizismus der Bev&#246;lkerung gegen&#252;ber dem &#8220;Br&#252;sseler Treiben&#8221;, kann ich dir nur recht geben. &#220;brigens ist der in Gro&#223;britannien deutlich st&#228;rker ausgepr&#228;gt als zum Beispiel in Deutschland. Aus der Sicht der Engl&#228;nder akzeptieren wir Deutschen alles was aus Br&#252;ssel kommt, als sei es ein Fatalismus. Aber ich will mich nicht &#252;ber das Verh&#228;ltnis der Briten zur EU auslassen, denn das w&#252;rde hier den Rahmen sprengen. Ich m&#246;chte vielmehr auf folgenden Aspekt eingehen:  </p>
<p>&#8220;denn sie zielt auf die Akzeptanz der europ&#228;ischen Bev&#246;lkerung ab, die&#8230; allein bei irgendwelchen Normierungen und zum Teil abstrus anmutenden Gesetzen betroffen&#8221; ist    </p>
<p>So ganz stimmt das n&#228;mlich nicht. Ein Beispiel f&#252;r konkret sp&#252;rbare Auswirkungen der Europ&#228;ischen Union auf den einzelnen B&#252;rger hast du selber genannt: der Euro. Dar&#252;ber hinaus muss noch das Schengener Abkommen von 1995 genannt werden, dass die Kontrollen des grenz&#252;berschreitenden Personenverkehrs abgeschafft hat und ja erst k&#252;rzlich auch auf einige osteurop&#228;ische Staaten ausgedehnt wurde. Des weiteren erm&#246;glicht die europ&#228;ische Integration jedem einzelnen die Freiheit innerhalb der EU umzuziehen oder woanders einen Job anzunehmen. Das, finde ich, ist ein sehr attraktives Angebot. Auch noch zu nennen w&#228;re der Europ&#228;ische Gerichtshof f&#252;r Menschenrechte (EGMR), der auf Basis der Europ&#228;ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) eine weitere Instanz in Sachen Grundrechtsschutz darstellt.<br />
Fast h&#228;tte ich es vergessen: die Europapolitik ist auch um einen hohen Standard im Verbraucherschutzrecht bem&#252;ht. So richtig angekommen ist da bei jedem Einzelnen allerdings noch nicht. </p>
<p>Du schreibst zum Schluss: </p>
<p>&#8220;Es wird noch ein weiter Gang bis zu einem wirklichen F&#246;deralen Staat Europa.&#8221;</p>
<p>Absolut. In erster Linie sehen sich die Menschen nicht der EU, sondern eindeutig ihrer Nationalit&#228;t zugeh&#246;rig. Es gibt kaum gemeinsame &#246;ffentliche Diskurse auf europ&#228;ischer Ebene, die Sprache stellt immer noch eine Barriere dar und m&#246;gliche gemeinsame Identifikationsfiguren auf Europapolitischer Ebene gibt es im Grunde auch nicht. Zusammengefasst k&#246;nnte man sagen: Es gibt keine Europ&#228;ische B&#252;rgerschaft.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: soeren onez</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/133/aufbau-und-ziele-der-europaeischen-union-ein-bildungshappen/comment-page-1/#comment-251</link>
		<dc:creator>soeren onez</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 21:47:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.endlosrekursion.de/133/aufbau-und-ziele-der-europaeischen-union-ein-bildungshappen/#comment-251</guid>
		<description>Ich halte deine letzte Frage nach der Transparenz f&#252;r eine enorm wichtige Frage, denn sie zielt auf die Akzeptanz der europ&#228;ischen Bev&#246;lkerung ab, die noch immer sehr skeptisch dem Br&#252;sseler Treiben zusieht und einzig und allein bei irgendwelchen Normierungen und zum Teil abstrus anmutenden Gesetzen betroffen. 

Als Beispiel dient mir jetzt das wohl aus Br&#252;ssel kommende Vorratsdatenspeicherungsgesetz. Initiiert wohl in Gro&#223;britannien und da fragt man sich doch, ob man mit diesen Sicherheitsfanatikern und zu jedem amerikanischen Krieg aufgelegten, aber den Euro immer noch nicht eingef&#252;hrt habenden Leuten einen Staat bilden m&#246;chte. 

Nicht, dass ich dies denken w&#252;rde, Sicherheitsfetischisten und Kriegstreiber hat Deutschland genug und letztendlich k&#246;nnen die nur so weit gehen, wie ihnen die demokratische Mehrheit dies gew&#228;hrt und ein geeintes Europa, zusammengefasst in einem Staat, w&#228;re ein historischer Tag. Es w&#252;rde zeigen, dass selbst V&#246;lker, die tausend Jahre in Inzest und Krieg miteinander verwoben waren, sich, trotz enormer Werteausschl&#228;ge in alle Richtungen, auf einem demokratischen Weg begeben k&#246;nnen. 

Um dies allerdings zu realisieren braucht es mehr als Marketingma&#223;nahmen ala &quot;Du bist Europa&quot;. Es wird noch ein weiter Gang bis zu einem wirklichen F&#246;deralen Staat Europa.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich halte deine letzte Frage nach der Transparenz f&#252;r eine enorm wichtige Frage, denn sie zielt auf die Akzeptanz der europ&#228;ischen Bev&#246;lkerung ab, die noch immer sehr skeptisch dem Br&#252;sseler Treiben zusieht und einzig und allein bei irgendwelchen Normierungen und zum Teil abstrus anmutenden Gesetzen betroffen. </p>
<p>Als Beispiel dient mir jetzt das wohl aus Br&#252;ssel kommende Vorratsdatenspeicherungsgesetz. Initiiert wohl in Gro&#223;britannien und da fragt man sich doch, ob man mit diesen Sicherheitsfanatikern und zu jedem amerikanischen Krieg aufgelegten, aber den Euro immer noch nicht eingef&#252;hrt habenden Leuten einen Staat bilden m&#246;chte. </p>
<p>Nicht, dass ich dies denken w&#252;rde, Sicherheitsfetischisten und Kriegstreiber hat Deutschland genug und letztendlich k&#246;nnen die nur so weit gehen, wie ihnen die demokratische Mehrheit dies gew&#228;hrt und ein geeintes Europa, zusammengefasst in einem Staat, w&#228;re ein historischer Tag. Es w&#252;rde zeigen, dass selbst V&#246;lker, die tausend Jahre in Inzest und Krieg miteinander verwoben waren, sich, trotz enormer Werteausschl&#228;ge in alle Richtungen, auf einem demokratischen Weg begeben k&#246;nnen. </p>
<p>Um dies allerdings zu realisieren braucht es mehr als Marketingma&#223;nahmen ala &#8220;Du bist Europa&#8221;. Es wird noch ein weiter Gang bis zu einem wirklichen F&#246;deralen Staat Europa.</p>
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