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	<title>Kommentare zu: Betriebswirtschaftslehre ist eine Ausbildung!</title>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/129/betriebswirtschaftslehre-ist-eine-ausbildung/comment-page-1/#comment-812</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 18:14:33 +0000</pubDate>
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		<description>BWL ist keine Wissenschaft. Als mikro&#246;konomisches Handwerk ist sie legitim und noch akzeptabel. Seit sie sich aber in die Universit&#228;ten geschlichen und gekauft hat und - weil diese nicht alle &quot;Spitzen-Manager&quot; auf einmal ertragen konnte - private Wirtschafts-&quot;Hochschulen&quot; gr&#252;ndete, in der die Nadelstreifen unter sich sind, ist sie zu einer aufgeblasenen, selbstverliebten und anma&#223;enden Pseudo-Wissenschaft pervertiert. Es entstanden neben ungez&#228;hlten grenzdebilen Anglismen u.a. Begriffe wie &quot;Wirtschaftsweisen&quot;, &quot;Exzellenzcluster&quot; und &quot;Akademische Wirtschaftselite&quot;. Man schm&#252;ckt sich mit akademischen Titeln, die man sich untereinander f&#252;r ein paar absurd komplex konstruierte und formulierte Binsenwahrheiten vergibt, wie weiland Orden und Adelstitel. Ich k&#246;nnte auf Anhieb 500 Seiten &#252;ber die Def&#228;kation (f&#252;r BWLer: &#252;ber&#039;s Kacken) schreiben, angereichert mit unz&#228;hligen grotesken Diagrammen und Tabellen. W&#228;re ich BWLer, w&#228;re mir nach meinem &quot;Jodeldiplom&quot; auch die B-Promotion und nicht viel sp&#228;ter wohl auch ein eigener Def&#228;kationsmanagement-Lehrstuhl  sicher. 
Und nicht nur das. Man g&#246;nnt sich in Wirtschaftkreisen (&#252;brigens erst 1968) einen nachgeborenen und Pseudo-Nobelpreis  - zurecht umstrittenen - dessen Vater nicht Alfred Nobel war. Man sieht sich als &quot;Geisteswissenschaftler&quot; (wie oben kommentiert wurde) und ist doch nur &quot;Wirtschaftswissenschaftler&quot; - auch wenn dieser Begriff auch nur selbstherrlicher Euphemismus ist. Der Nutzen der pseudoakademischen BWL dient zumeist nicht dem Wohle der Allgemeinheit, sondern nur Wenigen. Ihre Waren, Produkte und Dienstleistungen werden m&#246;glichst teuer verkauft. Das ist ihr Sinn - ihr Resultat ist deshalb asozial. BWL basiert auf systematisierter Primitivit&#228;t, ihr Instrumentarium st&#246;&#223;t immanent an die Grenzen der Moral, Ethik und Legalit&#228;t (Beispiele: Banken/Versicherungen, R&#252;stungs- und Pharmaindustrie, Energiewirtschaft... Lobbyisten etc.) - ja sie &#252;berschreiten nicht selten diese Grenzen. Ihre politischen Auswirkungen f&#252;hren in der Konsequenz oft zu Konflikten bis hin zu Kriegen (Milit&#228;risch Industrieller Komplex). Die BWL, wie sie oben beschrieben wurde, ist im Grunde nichts, als ein schmutziges Handwerk f&#252;r &quot;clevere&quot; Leute ohne Talente und Gewissen. Sonst w&#228;ren sie klug. Wenn schon BWL, dann braucht sie ein philosophisches (ethisches), ja humanistisches Fundament. Das aber ist mit ihrer Lehre kaum vereinbar - denn es kostet. BWLer an einer Uni...? &#220;berhaupt an einer Hochschule? Obwohl Atheist, sage ich: Es ist Zeit f&#252;r eine erneute &quot;Vertreibung der Wechsler/H&#228;ndler aus dem Tempel&quot; wie es die Bibel in der &quot;Tempelreinigung&quot; beschreibt! Meine Prognose: Das Gegenteil wird eintreten. Warum wohl?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>BWL ist keine Wissenschaft. Als mikro&#246;konomisches Handwerk ist sie legitim und noch akzeptabel. Seit sie sich aber in die Universit&#228;ten geschlichen und gekauft hat und &#8211; weil diese nicht alle &#8220;Spitzen-Manager&#8221; auf einmal ertragen konnte &#8211; private Wirtschafts-&#8221;Hochschulen&#8221; gr&#252;ndete, in der die Nadelstreifen unter sich sind, ist sie zu einer aufgeblasenen, selbstverliebten und anma&#223;enden Pseudo-Wissenschaft pervertiert. Es entstanden neben ungez&#228;hlten grenzdebilen Anglismen u.a. Begriffe wie &#8220;Wirtschaftsweisen&#8221;, &#8220;Exzellenzcluster&#8221; und &#8220;Akademische Wirtschaftselite&#8221;. Man schm&#252;ckt sich mit akademischen Titeln, die man sich untereinander f&#252;r ein paar absurd komplex konstruierte und formulierte Binsenwahrheiten vergibt, wie weiland Orden und Adelstitel. Ich k&#246;nnte auf Anhieb 500 Seiten &#252;ber die Def&#228;kation (f&#252;r BWLer: &#252;ber&#8217;s Kacken) schreiben, angereichert mit unz&#228;hligen grotesken Diagrammen und Tabellen. W&#228;re ich BWLer, w&#228;re mir nach meinem &#8220;Jodeldiplom&#8221; auch die B-Promotion und nicht viel sp&#228;ter wohl auch ein eigener Def&#228;kationsmanagement-Lehrstuhl  sicher.<br />
Und nicht nur das. Man g&#246;nnt sich in Wirtschaftkreisen (&#252;brigens erst 1968) einen nachgeborenen und Pseudo-Nobelpreis  &#8211; zurecht umstrittenen &#8211; dessen Vater nicht Alfred Nobel war. Man sieht sich als &#8220;Geisteswissenschaftler&#8221; (wie oben kommentiert wurde) und ist doch nur &#8220;Wirtschaftswissenschaftler&#8221; &#8211; auch wenn dieser Begriff auch nur selbstherrlicher Euphemismus ist. Der Nutzen der pseudoakademischen BWL dient zumeist nicht dem Wohle der Allgemeinheit, sondern nur Wenigen. Ihre Waren, Produkte und Dienstleistungen werden m&#246;glichst teuer verkauft. Das ist ihr Sinn &#8211; ihr Resultat ist deshalb asozial. BWL basiert auf systematisierter Primitivit&#228;t, ihr Instrumentarium st&#246;&#223;t immanent an die Grenzen der Moral, Ethik und Legalit&#228;t (Beispiele: Banken/Versicherungen, R&#252;stungs- und Pharmaindustrie, Energiewirtschaft&#8230; Lobbyisten etc.) &#8211; ja sie &#252;berschreiten nicht selten diese Grenzen. Ihre politischen Auswirkungen f&#252;hren in der Konsequenz oft zu Konflikten bis hin zu Kriegen (Milit&#228;risch Industrieller Komplex). Die BWL, wie sie oben beschrieben wurde, ist im Grunde nichts, als ein schmutziges Handwerk f&#252;r &#8220;clevere&#8221; Leute ohne Talente und Gewissen. Sonst w&#228;ren sie klug. Wenn schon BWL, dann braucht sie ein philosophisches (ethisches), ja humanistisches Fundament. Das aber ist mit ihrer Lehre kaum vereinbar &#8211; denn es kostet. BWLer an einer Uni&#8230;? &#220;berhaupt an einer Hochschule? Obwohl Atheist, sage ich: Es ist Zeit f&#252;r eine erneute &#8220;Vertreibung der Wechsler/H&#228;ndler aus dem Tempel&#8221; wie es die Bibel in der &#8220;Tempelreinigung&#8221; beschreibt! Meine Prognose: Das Gegenteil wird eintreten. Warum wohl?</p>
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		<title>Von: Palino</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/129/betriebswirtschaftslehre-ist-eine-ausbildung/comment-page-1/#comment-808</link>
		<dc:creator>Palino</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 21:12:34 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann meinem Vorredner nur applaudieren. 
Ich finde ihren Artikel durchaus interessant, jedoch auch wesentlich zu kurz gegriffen.
So sehe ich ebenfalls, dass man innerhalb der BWL stark differenzieren muss. 

Mein Fachgebiet sind die Kapitalm&#228;rkte und hier wird massiv geforscht. Die Wissenschaft die hier praktiziert wird, ist eine absolut Grundlegende.
F&#252;r Marketing und Personal... mag das nicht gelten. ;)

Es gibt immer solche und solche...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann meinem Vorredner nur applaudieren.<br />
Ich finde ihren Artikel durchaus interessant, jedoch auch wesentlich zu kurz gegriffen.<br />
So sehe ich ebenfalls, dass man innerhalb der BWL stark differenzieren muss. </p>
<p>Mein Fachgebiet sind die Kapitalm&#228;rkte und hier wird massiv geforscht. Die Wissenschaft die hier praktiziert wird, ist eine absolut Grundlegende.<br />
F&#252;r Marketing und Personal&#8230; mag das nicht gelten. ;)</p>
<p>Es gibt immer solche und solche&#8230;</p>
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		<title>Von: Guerrero Galan</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/129/betriebswirtschaftslehre-ist-eine-ausbildung/comment-page-1/#comment-768</link>
		<dc:creator>Guerrero Galan</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 04:00:31 +0000</pubDate>
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		<description>„ironie, stereotyp“ (Wort: zwei, drei) sind schon die ersten Begriffe/Worte die ich auch nach googleunterst&#252;tzten nachgr&#252;beln nicht verstehen kann. Dies betrifft jedoch nicht nur die verwendete Wortwahl, sondern vor allem das was der Autor glaubt zu meinen. 
Von „Angriffen“ auf die“ Brauchbarkeit“ auf die Philosophie habe ich noch nie geh&#246;rt. Eine solche kann ich mir von mir nicht vorstellen – und glaube wenn jemand dieses tut, bet&#228;tigt er sich intellektuell. Dies ist eine Errungenschaft (einiger) Menschen, zu denen ich nicht geh&#246;re.  Man k&#246;nnte ebenso die Brauchbarkeit von Religion oder Kunst und anderen Dingen in Zweifel ziehen. Wer dies tun will, der mache es! -  und hat Spa&#223; dabei, dass er sich in dem Moment in dem er dies tut mit seinem Kontrahenten und Lieblingen besch&#228;ftigt. 
Es dr&#228;ngt sich aber die Frage auf, ob der Autor nicht vielmehr von dem &#246;konomischen Nutzen spricht den die Philosophie hat. Ob diese Frage schon erkenntnisreich beantwortet wurde wei&#223; ich nicht. Ich verstehe auch nicht warum Menschen voraussetzen, dass Philosophie einen &#246;konomischen Nutzen haben muss. Wenn man die Frage stellt was der &#246;konomische Nutzen der Philosophie ist, sollte man sich doch zuerst die Frage stellen ob die Philosophie &#252;berhaupt einen &#246;konomischen Nutzen braucht und haben kann bzw. welche Bedeutung ein solcher Nutzen in diesem Zusammenhang h&#228;tte. Plakativ wollte der Autor vielleicht nur sagen: Philosophie ist doch brotlose Kunst. Es gibt keinen Markt f&#252;r Philosophie. Kosten&#252;berlegungen f&#252;hren dazu, die Philosophie bei der Bildung als ungeliebtes Stiefkind zu behandeln. So sieht wohl die Praxis der Bildungspolitik aus derer die f&#252;r uns dumme  entscheiden.
Der „homo &#246;konomikus“ ist die zentrale Annahme der neoklassischen Theorie. Er ist eine Fiktion und nicht die Beschreibung der Realit&#228;t. Ob die Neoklassik vom Autor abgelehnt wird und wenn ja warum, ist aus seinen Ausf&#252;hrungen nicht ersichtlich. Wenn er so „zu Tode gelangweilt“ war, den homo sociologicus nicht dazu zu nutzen um eine neue &#196;ra der Betriebswirtschaft zu kreieren verzeihe ich ihn.  Wenn der Autor den Sinn von  ““Fachw&#246;rter““ nicht  war haben will bedaure ich ihn.  Es ist ein Ziel von Wissenschaft und Praxis die gleichen Termini zu verwenden. Bei dem Begriffswirrwar was z.B. bei WIWI/BWL so herrscht ist dieses Ziel nicht vollst&#228;ndig erf&#252;llt und bereitet Probleme - Insbesondere bei Mehrsprachlichkeit (Globalisierung;-)). So klug weiter &#252;ber die Verwendung von Fremdw&#246;rtern nachzudenken ist der BWLer nicht – ihm gen&#252;gt das.  Viele Gro&#223;unternehmen sind vor allem auf inl&#228;ndischen M&#228;rkten aktiv und genauso sind viele kleinere Unternehmen multinational ausgerichtet. Die suggerierte These eines Zusammenhangs von Unternehmensgr&#246;&#223;e und erforderlichen Fremdsprachenkenntnissen stellt der Autor auch nur so in den Raum ohne sie zu kommentieren. Wenn er solche Dinge ungefiltert durch Gespr&#228;che von BWLern &#252;bernommen hat, ist ihm das anzulasten.  
MC – Fragen habe ich kaum und auch nur im GS gestellt bekommen. Viele finde ich wirklich ziemlich dumm gestellt. Wenn ich aber Frage: Was ist eine Dividende immer: A: Auszahlung, B: Entnahme, C. Ertrag, usw. kann man aber ganz deutlich erkennen, dass der Pr&#252;fling nicht gen&#252;gend wei&#223; bzw. glaubt Dinge zu wissen die es nicht gibt (wenn er die Frage mit A beantwortet-Sachdividende!).
Ich pers&#246;nlich m&#246;chte nicht in den Mittelstand und auch nicht in die Gro&#223;unternehmen. Ich m&#246;chte mich nach erfolgreichen Berufsexamen selbstst&#228;ndig machen und bin schon in einem anderen Bereich t&#228;tig - verkaufe Produkte die in Afrika produziert werden. Unternehmerisch bet&#228;tigen sich leider viel zu wenige  Studenten- daf&#252;r sind BWLer zu kritisieren. &#220;brigens hege ich auch durchaus Sympathien f&#252;r die negativen Meinungsbilder &#252;ber BWLer die hier und auch anderswo kursieren. Meine eigenen Erfahrungen haben mir den Eindruck vermittelt, dass es vielen einfach an sozialer Kompetenz und/oder Moral mangelt. „Der Nutzen ist Geld“? lieber: was nutzt Geld oder ist es schlau nur eine monet&#228;re Dimension des Nutzens zu verwenden, wann und warum ist es erforderlich den Nutzen zu quantifizieren. Wenn der Autor sagt er m&#246;chte „den Nutzen in der wissenschaftlichen Betriebswirtschaftslehre untersuchen“ dann bitte ich diesen fremdwortaversen Menschen zun&#228;chst zu erkl&#228;ren was er damit meint. Die Frage OB die Betriebswirtschaft eine Wissenschaft ist, ist umstritten und dies ist auch Thema an der Uni. Ich bin &#252;brigens beim gegoogele der W&#246;rter- Betriebswirtschaft keine Wissenschaft- auf diese Seite gesto&#223;en weil ich erhoffte schnell etwas &#252;ber diese Frage zu finden. Das Thema wird hier leider nicht diskutiert. Der Autor h&#228;tte dies auch recherchieren sollen bevor er zu dieser Frage minimales Wissen und seine unbegr&#252;ndete Meinung kundtut.
Wenn der Autor „feststellt“, dass die BWL einen ungeliebten „Stiefbruder“ hat,  dann w&#252;rde ich gerne Wissen auf was diese hierarchische Erkenntnis basiert. Wer die VWL/WiWi nicht verstanden hat wird auch kein erfolgreicher Betriebswirt werden k&#246;nnen da die Verzahnungen einfach zu gro&#223; sind. H&#228;tte er sich mal angeschaut wie gro&#223; die Schnittmenge der Pflichtveranstaltung dieser Studieng&#228;nge sind, w&#252;rde er wohl auch gar keine plumpe hierarchische Unterteilung und Klassifizierung in vornehmen. Viele m&#246;gen das Unverst&#228;ndliche z.B. eines Keynes einfach nicht und sind auch nur ansatzweise in der Lage ihn zu verstehen. 
Wenn er wohl ironisch (ironisch versteht er wohl aus &#220;bertreibung) den BWLer mit dem homo &#246;konomicus“ gleichsetzt der sich „rational“ verh&#228;lt und anmerkt „So jedenfalls die Theorie“ dann bitte ich ihn doch einmal zu erl&#228;utern wie die BWL ein Modell aufstellen soll indem sich Menschen irrational verhalten bzw. wie ein Modell mit einer solchen Pr&#228;misse aussehen soll und vor allem die Erkenntnis zu der es uns f&#252;hrt. 
Das wohl mathelastigste Fach in der BWL ist die Finanzwirtschaft- die K&#246;nigin der Wirtschaft. Ich schaffe es nicht dort wirklich etwas zu verstehen. Wenn der Autor nur auf den mathematisch total unbegabten Marketing-/Personaldummi (der meinen Wirtschaftslehre LK mit der &#196;u&#223;erung –langweilig- kommentierte und sp&#228;ter auch Wirtschaft studiert) abstellt ist es seinen eigenes Versagen.
„Vor allem wird hier das Modell noch nicht als Wirklichkeit verkauft“ ist eine superdreist gegen&#252;ber den Lehrkr&#228;ften. Wenn der Autor nicht verstanden hat das die WIWI/BWL nicht den Anspruch hat, die Realit&#228;t abzubilden (sie ist dazu viele zu komplex) und auch die realit&#228;tsn&#228;he von Pr&#228;missen (von Modellen) weniger wichtig ist als die Frage ob die Aussagen (von Modellen) zur  Realit&#228;t „passen“(hervorg. durch Verfasser) dann sollte er anfangen aufzuh&#246;ren mit dieser -weit verbreiteten und definitiv falschen- Denkweise &#252;ber Modelle. Ebenso definitiv falsch ist die (wohl) suggerierte Einsch&#228;tzung Betriebswirtschaft er = Manager.
Ich halte den Autor f&#252;r nicht qualifiziert genug um zu beurteilen wie man Wirtschaft lehren sollte, dazu sollte er sie erst einmal verstehen. Im Studium sind viele Lehrbeauftragte Praktiker (und gleichzeitig Wissenschaftler die es verstehen die Praxis in die Wissenschaft einzuordnen und umgekehrt). Sie sind sehr erfolgreiche ““Manager““(sie sind keine Manager!) und ich denke nicht, dass es sich die Uni leisten kann diesen Menschen auch noch R&#228;ume abzuverlangen. Wenn man mal in die Betriebe schaut sieht man wie gro&#223; das Interesse der meisten Menschen ist einem etwas zu erkl&#228;ren. Die Bildung sollte sich gl&#252;cklich sch&#228;tzen, dass es Leute gibt, die Einkommensmillion&#228;re sind und die ihre sp&#228;rliche Freizeit an der Uni verbringen um sich sozial zu bet&#228;tigen. Es geht im Studium der BWL schlicht und einfach darum Grundlagen f&#252;r die sp&#228;tere Arbeit zu schaffen, da es f&#252;r die meisten Menschen notwendig ist Geld zu verdienen. Wer sich wissenschaftlich bet&#228;tigen will der wird dies sowieso schon w&#228;hrend des Studiums tun- sp&#228;testens im Hauptstudium (wenn er dazu in der Lage ist). An der Uni gen&#252;gt es aber stumpf Folien auswendig zu lernen um viele Klausuren mit 1 zu bestehen. Die Praxis sieht schwerer aus als die Uni, dort sind die Aufgaben anspruchsvoll und es werden schlicht und einfach Ergebnisse erwartet. Wer auf der Arbeit weit kommen will wird nicht darum herumkommen sich geistig zu bet&#228;tigen. Es finden sich bei der Lehre der Wirtschaft viele Kritikpunkte die ich hier aber nicht auff&#252;hren kann da ich kein Bildungsexperte bin. Ich frage mich was wollte uns der Autor sagen: Wenn auf Uni Wissenschaft draufsteht muss auch Wissenschaft drin sein? „Reine“ Uni hat f&#252;r die BWL-Praxis keinen Wert und wird deshalb auch nicht wirklich gef&#246;rdert?  Gut dann macht Ausbildungsschulen f&#252;r BWLer kombiniert mit Praxis und lass nur noch diejenigen BWLer im elit&#228;ren Schein der Uni sonnen die die Frage beantworten k&#246;nnen OB die Betriebswirtschaftslehre eine Wissenschaft ist. Ich habe damit kein Problem nicht sagen zu k&#246;nnen ich war an einer Uni. &#220;brigens d&#252;rfte dann viele von denen die sich hier verewigt haben nicht als BWLer an die Uni. Denn die meisten Kommentatoren waren nicht weniger plump als der Autor. Die „Maslowsche Bed&#252;rfnisspyramide“ ist empirisch anhand von Verbrechern hergeleitet worden und wurde nicht einfach mal so theoretisch in den Raum gestellt. Ich sehe die Br&#252;cke zu Descartes nicht auch wenn sie sehr gro&#223; sein muss- so glaube ich zumindest. Plump sind auch andere die einfach Beifall klatschen oder sagen das sie geh&#246;rt haben andere meinen BWL sei keine Wissenschaft- so nimmt das ganze einen Abstimmungscharakter an- in unserer auch so tollen Demokratie glauben wohl viele sogar Fragen mit Abstimmungen beantworten zu k&#246;nnen(Dieter Bohlen l&#228;sst gr&#252;&#223;en). Es geht hier doch darum Kritik zu &#228;u&#223;ern, auch wenn sie lediglich darin bestehen kann das hier viele &#252;ber Dinge sprechen von denen sie keine Ahnung haben und auch nicht bereit sind sich in Vorfeld mit Fragen zu besch&#228;ftigen, bevor sie &#196;u&#223;erungen von sich (geben Erst - denken dann Reden!).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>„ironie, stereotyp“ (Wort: zwei, drei) sind schon die ersten Begriffe/Worte die ich auch nach googleunterst&#252;tzten nachgr&#252;beln nicht verstehen kann. Dies betrifft jedoch nicht nur die verwendete Wortwahl, sondern vor allem das was der Autor glaubt zu meinen.<br />
Von „Angriffen“ auf die“ Brauchbarkeit“ auf die Philosophie habe ich noch nie geh&#246;rt. Eine solche kann ich mir von mir nicht vorstellen – und glaube wenn jemand dieses tut, bet&#228;tigt er sich intellektuell. Dies ist eine Errungenschaft (einiger) Menschen, zu denen ich nicht geh&#246;re.  Man k&#246;nnte ebenso die Brauchbarkeit von Religion oder Kunst und anderen Dingen in Zweifel ziehen. Wer dies tun will, der mache es! &#8211;  und hat Spa&#223; dabei, dass er sich in dem Moment in dem er dies tut mit seinem Kontrahenten und Lieblingen besch&#228;ftigt.<br />
Es dr&#228;ngt sich aber die Frage auf, ob der Autor nicht vielmehr von dem &#246;konomischen Nutzen spricht den die Philosophie hat. Ob diese Frage schon erkenntnisreich beantwortet wurde wei&#223; ich nicht. Ich verstehe auch nicht warum Menschen voraussetzen, dass Philosophie einen &#246;konomischen Nutzen haben muss. Wenn man die Frage stellt was der &#246;konomische Nutzen der Philosophie ist, sollte man sich doch zuerst die Frage stellen ob die Philosophie &#252;berhaupt einen &#246;konomischen Nutzen braucht und haben kann bzw. welche Bedeutung ein solcher Nutzen in diesem Zusammenhang h&#228;tte. Plakativ wollte der Autor vielleicht nur sagen: Philosophie ist doch brotlose Kunst. Es gibt keinen Markt f&#252;r Philosophie. Kosten&#252;berlegungen f&#252;hren dazu, die Philosophie bei der Bildung als ungeliebtes Stiefkind zu behandeln. So sieht wohl die Praxis der Bildungspolitik aus derer die f&#252;r uns dumme  entscheiden.<br />
Der „homo &#246;konomikus“ ist die zentrale Annahme der neoklassischen Theorie. Er ist eine Fiktion und nicht die Beschreibung der Realit&#228;t. Ob die Neoklassik vom Autor abgelehnt wird und wenn ja warum, ist aus seinen Ausf&#252;hrungen nicht ersichtlich. Wenn er so „zu Tode gelangweilt“ war, den homo sociologicus nicht dazu zu nutzen um eine neue &#196;ra der Betriebswirtschaft zu kreieren verzeihe ich ihn.  Wenn der Autor den Sinn von  ““Fachw&#246;rter““ nicht  war haben will bedaure ich ihn.  Es ist ein Ziel von Wissenschaft und Praxis die gleichen Termini zu verwenden. Bei dem Begriffswirrwar was z.B. bei WIWI/BWL so herrscht ist dieses Ziel nicht vollst&#228;ndig erf&#252;llt und bereitet Probleme &#8211; Insbesondere bei Mehrsprachlichkeit (Globalisierung;-)). So klug weiter &#252;ber die Verwendung von Fremdw&#246;rtern nachzudenken ist der BWLer nicht – ihm gen&#252;gt das.  Viele Gro&#223;unternehmen sind vor allem auf inl&#228;ndischen M&#228;rkten aktiv und genauso sind viele kleinere Unternehmen multinational ausgerichtet. Die suggerierte These eines Zusammenhangs von Unternehmensgr&#246;&#223;e und erforderlichen Fremdsprachenkenntnissen stellt der Autor auch nur so in den Raum ohne sie zu kommentieren. Wenn er solche Dinge ungefiltert durch Gespr&#228;che von BWLern &#252;bernommen hat, ist ihm das anzulasten.<br />
MC – Fragen habe ich kaum und auch nur im GS gestellt bekommen. Viele finde ich wirklich ziemlich dumm gestellt. Wenn ich aber Frage: Was ist eine Dividende immer: A: Auszahlung, B: Entnahme, C. Ertrag, usw. kann man aber ganz deutlich erkennen, dass der Pr&#252;fling nicht gen&#252;gend wei&#223; bzw. glaubt Dinge zu wissen die es nicht gibt (wenn er die Frage mit A beantwortet-Sachdividende!).<br />
Ich pers&#246;nlich m&#246;chte nicht in den Mittelstand und auch nicht in die Gro&#223;unternehmen. Ich m&#246;chte mich nach erfolgreichen Berufsexamen selbstst&#228;ndig machen und bin schon in einem anderen Bereich t&#228;tig &#8211; verkaufe Produkte die in Afrika produziert werden. Unternehmerisch bet&#228;tigen sich leider viel zu wenige  Studenten- daf&#252;r sind BWLer zu kritisieren. &#220;brigens hege ich auch durchaus Sympathien f&#252;r die negativen Meinungsbilder &#252;ber BWLer die hier und auch anderswo kursieren. Meine eigenen Erfahrungen haben mir den Eindruck vermittelt, dass es vielen einfach an sozialer Kompetenz und/oder Moral mangelt. „Der Nutzen ist Geld“? lieber: was nutzt Geld oder ist es schlau nur eine monet&#228;re Dimension des Nutzens zu verwenden, wann und warum ist es erforderlich den Nutzen zu quantifizieren. Wenn der Autor sagt er m&#246;chte „den Nutzen in der wissenschaftlichen Betriebswirtschaftslehre untersuchen“ dann bitte ich diesen fremdwortaversen Menschen zun&#228;chst zu erkl&#228;ren was er damit meint. Die Frage OB die Betriebswirtschaft eine Wissenschaft ist, ist umstritten und dies ist auch Thema an der Uni. Ich bin &#252;brigens beim gegoogele der W&#246;rter- Betriebswirtschaft keine Wissenschaft- auf diese Seite gesto&#223;en weil ich erhoffte schnell etwas &#252;ber diese Frage zu finden. Das Thema wird hier leider nicht diskutiert. Der Autor h&#228;tte dies auch recherchieren sollen bevor er zu dieser Frage minimales Wissen und seine unbegr&#252;ndete Meinung kundtut.<br />
Wenn der Autor „feststellt“, dass die BWL einen ungeliebten „Stiefbruder“ hat,  dann w&#252;rde ich gerne Wissen auf was diese hierarchische Erkenntnis basiert. Wer die VWL/WiWi nicht verstanden hat wird auch kein erfolgreicher Betriebswirt werden k&#246;nnen da die Verzahnungen einfach zu gro&#223; sind. H&#228;tte er sich mal angeschaut wie gro&#223; die Schnittmenge der Pflichtveranstaltung dieser Studieng&#228;nge sind, w&#252;rde er wohl auch gar keine plumpe hierarchische Unterteilung und Klassifizierung in vornehmen. Viele m&#246;gen das Unverst&#228;ndliche z.B. eines Keynes einfach nicht und sind auch nur ansatzweise in der Lage ihn zu verstehen.<br />
Wenn er wohl ironisch (ironisch versteht er wohl aus &#220;bertreibung) den BWLer mit dem homo &#246;konomicus“ gleichsetzt der sich „rational“ verh&#228;lt und anmerkt „So jedenfalls die Theorie“ dann bitte ich ihn doch einmal zu erl&#228;utern wie die BWL ein Modell aufstellen soll indem sich Menschen irrational verhalten bzw. wie ein Modell mit einer solchen Pr&#228;misse aussehen soll und vor allem die Erkenntnis zu der es uns f&#252;hrt.<br />
Das wohl mathelastigste Fach in der BWL ist die Finanzwirtschaft- die K&#246;nigin der Wirtschaft. Ich schaffe es nicht dort wirklich etwas zu verstehen. Wenn der Autor nur auf den mathematisch total unbegabten Marketing-/Personaldummi (der meinen Wirtschaftslehre LK mit der &#196;u&#223;erung –langweilig- kommentierte und sp&#228;ter auch Wirtschaft studiert) abstellt ist es seinen eigenes Versagen.<br />
„Vor allem wird hier das Modell noch nicht als Wirklichkeit verkauft“ ist eine superdreist gegen&#252;ber den Lehrkr&#228;ften. Wenn der Autor nicht verstanden hat das die WIWI/BWL nicht den Anspruch hat, die Realit&#228;t abzubilden (sie ist dazu viele zu komplex) und auch die realit&#228;tsn&#228;he von Pr&#228;missen (von Modellen) weniger wichtig ist als die Frage ob die Aussagen (von Modellen) zur  Realit&#228;t „passen“(hervorg. durch Verfasser) dann sollte er anfangen aufzuh&#246;ren mit dieser -weit verbreiteten und definitiv falschen- Denkweise &#252;ber Modelle. Ebenso definitiv falsch ist die (wohl) suggerierte Einsch&#228;tzung Betriebswirtschaft er = Manager.<br />
Ich halte den Autor f&#252;r nicht qualifiziert genug um zu beurteilen wie man Wirtschaft lehren sollte, dazu sollte er sie erst einmal verstehen. Im Studium sind viele Lehrbeauftragte Praktiker (und gleichzeitig Wissenschaftler die es verstehen die Praxis in die Wissenschaft einzuordnen und umgekehrt). Sie sind sehr erfolgreiche ““Manager““(sie sind keine Manager!) und ich denke nicht, dass es sich die Uni leisten kann diesen Menschen auch noch R&#228;ume abzuverlangen. Wenn man mal in die Betriebe schaut sieht man wie gro&#223; das Interesse der meisten Menschen ist einem etwas zu erkl&#228;ren. Die Bildung sollte sich gl&#252;cklich sch&#228;tzen, dass es Leute gibt, die Einkommensmillion&#228;re sind und die ihre sp&#228;rliche Freizeit an der Uni verbringen um sich sozial zu bet&#228;tigen. Es geht im Studium der BWL schlicht und einfach darum Grundlagen f&#252;r die sp&#228;tere Arbeit zu schaffen, da es f&#252;r die meisten Menschen notwendig ist Geld zu verdienen. Wer sich wissenschaftlich bet&#228;tigen will der wird dies sowieso schon w&#228;hrend des Studiums tun- sp&#228;testens im Hauptstudium (wenn er dazu in der Lage ist). An der Uni gen&#252;gt es aber stumpf Folien auswendig zu lernen um viele Klausuren mit 1 zu bestehen. Die Praxis sieht schwerer aus als die Uni, dort sind die Aufgaben anspruchsvoll und es werden schlicht und einfach Ergebnisse erwartet. Wer auf der Arbeit weit kommen will wird nicht darum herumkommen sich geistig zu bet&#228;tigen. Es finden sich bei der Lehre der Wirtschaft viele Kritikpunkte die ich hier aber nicht auff&#252;hren kann da ich kein Bildungsexperte bin. Ich frage mich was wollte uns der Autor sagen: Wenn auf Uni Wissenschaft draufsteht muss auch Wissenschaft drin sein? „Reine“ Uni hat f&#252;r die BWL-Praxis keinen Wert und wird deshalb auch nicht wirklich gef&#246;rdert?  Gut dann macht Ausbildungsschulen f&#252;r BWLer kombiniert mit Praxis und lass nur noch diejenigen BWLer im elit&#228;ren Schein der Uni sonnen die die Frage beantworten k&#246;nnen OB die Betriebswirtschaftslehre eine Wissenschaft ist. Ich habe damit kein Problem nicht sagen zu k&#246;nnen ich war an einer Uni. &#220;brigens d&#252;rfte dann viele von denen die sich hier verewigt haben nicht als BWLer an die Uni. Denn die meisten Kommentatoren waren nicht weniger plump als der Autor. Die „Maslowsche Bed&#252;rfnisspyramide“ ist empirisch anhand von Verbrechern hergeleitet worden und wurde nicht einfach mal so theoretisch in den Raum gestellt. Ich sehe die Br&#252;cke zu Descartes nicht auch wenn sie sehr gro&#223; sein muss- so glaube ich zumindest. Plump sind auch andere die einfach Beifall klatschen oder sagen das sie geh&#246;rt haben andere meinen BWL sei keine Wissenschaft- so nimmt das ganze einen Abstimmungscharakter an- in unserer auch so tollen Demokratie glauben wohl viele sogar Fragen mit Abstimmungen beantworten zu k&#246;nnen(Dieter Bohlen l&#228;sst gr&#252;&#223;en). Es geht hier doch darum Kritik zu &#228;u&#223;ern, auch wenn sie lediglich darin bestehen kann das hier viele &#252;ber Dinge sprechen von denen sie keine Ahnung haben und auch nicht bereit sind sich in Vorfeld mit Fragen zu besch&#228;ftigen, bevor sie &#196;u&#223;erungen von sich (geben Erst &#8211; denken dann Reden!).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Musatpah</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/129/betriebswirtschaftslehre-ist-eine-ausbildung/comment-page-1/#comment-545</link>
		<dc:creator>Musatpah</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 22:51:57 +0000</pubDate>
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		<description>warum wollte viele jugendliche in deutschland studieren ??</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>warum wollte viele jugendliche in deutschland studieren ??</p>
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	<item>
		<title>Von: Musatpah</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/129/betriebswirtschaftslehre-ist-eine-ausbildung/comment-page-1/#comment-544</link>
		<dc:creator>Musatpah</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 21:37:46 +0000</pubDate>
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		<description>ich mochte mein studium in deutschland fortzusetzen ich will bwl studieren ich brauche einige information uber dieser fach und was kann man mit einer ausbildung in bwl machen ?? bite antwort mir gleich</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich mochte mein studium in deutschland fortzusetzen ich will bwl studieren ich brauche einige information uber dieser fach und was kann man mit einer ausbildung in bwl machen ?? bite antwort mir gleich</p>
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		<title>Von: Martin K.</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/129/betriebswirtschaftslehre-ist-eine-ausbildung/comment-page-1/#comment-510</link>
		<dc:creator>Martin K.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 18:57:24 +0000</pubDate>
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		<description>Ich studiere ebenfalls BWL und mir ist die herablassende Einstellung diesem Fach gegen&#252;ber schon aus ein paar anderen Foren/Blogs bekannt. Zun&#228;chst einmal mu&#223; ich eins anmerken: Mike Brown hat mit seiner letzten Bemerkung absolut Recht. Nicht der Inhalt einer Disziplin macht sie zur Wissenschaft sondern eher die Art und Weise wie man diese Disziplin betreibt. Es gibt Hobby-BWLer und solche, die sich durch hervorragende Leistungen und Arbeiten im wissenschaftlichen Bereich ausgezeichnet haben und daf&#252;r z.B. mit dem Nobel-Preis belohnt wurden. 
Darauf basierend m&#246;chte ich selbst ein wenig provokativ werden und deinem Artikel jegliche Aussagekraft und Relevanz absprechen. Ich empfinde die Frage ob ein Fach oder eine Disziplin als Wissenschaft bezeichnet werden kann als total banal und wirklich nur als Materie f&#252;r ein Gespr&#228;ch bei einer lustigen Runde und einem gemeinsamen Bierchen. 
Widersprechen m&#246;chte ich Mike in der Behauptung, ein Unternehmen sei mit einem &quot;Hausverstand&quot; f&#252;hrbar. Viele Manager die nur &#252;ber &quot;Hausverstand&quot; verf&#252;gen m&#252;ssen leider zu oft auf externe Unternehmensberatungen zur&#252;ckgreifen, deren Dienstleistungen sehr kostspielig sind, weil sie ihr Unternehmen durch Unwissen heruntergewirtschaftet haben. Oder nehmen wir mal die Debatte um unf&#228;hige Top-Manager. Fakt ist viele Top-Manager verf&#252;gen &#252;ber kein betriebswirtschaftliches Studium und st&#252;tzen ihre Position auf Kontakte und langj&#228;hrige Erfahrung. Manchmal kommt aber der Punkt, wo der einfache Dreisatz beim treffen einer unternehmensrelevanten Entscheidung nicht mehr ausreicht, vorallem in der heutigen Wirtschaft, die global funktioniert. Die Komplexit&#228;t steigt &#252;berproportional mit der Gr&#246;&#223;e des Unternehmens und wenn dieses auch noch multi-national vernetzt ist reicht eine Milchm&#228;dchen- Rechnung bei weitem nicht aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich studiere ebenfalls BWL und mir ist die herablassende Einstellung diesem Fach gegen&#252;ber schon aus ein paar anderen Foren/Blogs bekannt. Zun&#228;chst einmal mu&#223; ich eins anmerken: Mike Brown hat mit seiner letzten Bemerkung absolut Recht. Nicht der Inhalt einer Disziplin macht sie zur Wissenschaft sondern eher die Art und Weise wie man diese Disziplin betreibt. Es gibt Hobby-BWLer und solche, die sich durch hervorragende Leistungen und Arbeiten im wissenschaftlichen Bereich ausgezeichnet haben und daf&#252;r z.B. mit dem Nobel-Preis belohnt wurden.<br />
Darauf basierend m&#246;chte ich selbst ein wenig provokativ werden und deinem Artikel jegliche Aussagekraft und Relevanz absprechen. Ich empfinde die Frage ob ein Fach oder eine Disziplin als Wissenschaft bezeichnet werden kann als total banal und wirklich nur als Materie f&#252;r ein Gespr&#228;ch bei einer lustigen Runde und einem gemeinsamen Bierchen.<br />
Widersprechen m&#246;chte ich Mike in der Behauptung, ein Unternehmen sei mit einem &#8220;Hausverstand&#8221; f&#252;hrbar. Viele Manager die nur &#252;ber &#8220;Hausverstand&#8221; verf&#252;gen m&#252;ssen leider zu oft auf externe Unternehmensberatungen zur&#252;ckgreifen, deren Dienstleistungen sehr kostspielig sind, weil sie ihr Unternehmen durch Unwissen heruntergewirtschaftet haben. Oder nehmen wir mal die Debatte um unf&#228;hige Top-Manager. Fakt ist viele Top-Manager verf&#252;gen &#252;ber kein betriebswirtschaftliches Studium und st&#252;tzen ihre Position auf Kontakte und langj&#228;hrige Erfahrung. Manchmal kommt aber der Punkt, wo der einfache Dreisatz beim treffen einer unternehmensrelevanten Entscheidung nicht mehr ausreicht, vorallem in der heutigen Wirtschaft, die global funktioniert. Die Komplexit&#228;t steigt &#252;berproportional mit der Gr&#246;&#223;e des Unternehmens und wenn dieses auch noch multi-national vernetzt ist reicht eine Milchm&#228;dchen- Rechnung bei weitem nicht aus.</p>
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	<item>
		<title>Von: Mike Brown</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/129/betriebswirtschaftslehre-ist-eine-ausbildung/comment-page-1/#comment-504</link>
		<dc:creator>Mike Brown</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 18:11:02 +0000</pubDate>
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		<description>soeren onez,

Zuerst: Guter Artikel!
Der Vergleich mit den Medizinstudenten in deinem Kommentar gef&#228;llt mir sehr gut. Du schreibst: &quot;Der Unterschied ist, dass in Arztpraxen in einer angemessenen Ausbildungszeit nicht alle Krankheiten praktisch zu behandeln gelehrt werden kann, aber in Unternehmen alle praktischen Handlungen eines Managers soweit wie sie auch im Studium gelehrt werden, gezeigt werden k&#246;nnen.&quot;
Ich bin kurz vor dem Abschluss meines BWL-Studiums in Wien und habe auch schon bei einigen Firmen gearbeitet. Es ist NICHT m&#246;glich, ja sogar UNM&#214;GLICH alle praktischen Handlungen eines Managers in einem Unternehmen zu zeigen. Eine T&#228;tigkeit in einem Unternehmen umfasst oft nur einen kleinen Ausschnitt der BWL. Demnach wird ein BWL-Absolvent vieles, was er/sie auf der Uni gelernt hat, nicht in der Praxis brauchen und ebenfalls wird er/sie sich viel neues Wissen und neue F&#228;higkeiten aneignen m&#252;ssen um in der Berufswelt bestehen zu k&#246;nnen. Ich sehe das als &#196;HNLICHKEIT zu den Medizinstudenten mit dem Unterschied, dass ein Betriebswirt als Geisteswissenschaftler vielleicht mit weniger Aufwand eigene L&#246;sungen entwickeln kann als ein Mediziner.

Meiner Meinung nach hat BWL viel mit Hausverstand zu tun und muss deswegen nicht studiert werden, um ein Unternehmen gut zu managen. Bei vielen Nicht-BWLern vermisse ich jedoch diesen &quot;Hausverstand&quot; oder die F&#228;higkeit, Aktionen zu planen und deren Auswirkung mitzuber&#252;cksichtigen und zu Ende zu denken. Hausverstand muss man trainieren und schulen!

In meinem Studium habe ich sehr viele Theorien gelernt, auch unz&#228;hlige Theorien, die heute keine G&#252;ltigkeit mehr haben. Wie diese Theorien entstanden sind, die jeweiligen St&#228;rken, Schw&#228;chen, Kritikpunkte etc wurde ebenfalls gelehrt. Schlie&#223;lich k&#246;nnte man ja selbst eine Theorie entwickeln, die in der Vergangenheit bereits als unbrauchbar bewiesen worden ist. Anders als bei Naturwissenschaftlichen Studien gibt es bei einem so neuen geisteswissenschaftlichen Bereich wie BWL kaum exakte Wahrheiten. Ich denke, dass es noch viele Paradigmenwechsel in BWL geben wird.

Ein Soziologe hat zu mir einmal gemeint, f&#252;r ihn seien Wirtschafts- und Rechtswissenschaft keine echte Wissenschaften. Ich habe leider verabs&#228;umt, ihn zu fragen warum er so denkt. Ich bin der Meinung, Wissenschaft beinhaltet die systematische Suche nach neuen Erkenntnissen. So gesehen gibt es &quot;Sportwissenschaften&quot; oder &quot;Soziale Psychologie&quot;. Die Materie an sich kann keine Wissenschaft sein, ausschlaggebend ist, ob man sich damit wissenschaftlich befasst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>soeren onez,</p>
<p>Zuerst: Guter Artikel!<br />
Der Vergleich mit den Medizinstudenten in deinem Kommentar gef&#228;llt mir sehr gut. Du schreibst: &#8220;Der Unterschied ist, dass in Arztpraxen in einer angemessenen Ausbildungszeit nicht alle Krankheiten praktisch zu behandeln gelehrt werden kann, aber in Unternehmen alle praktischen Handlungen eines Managers soweit wie sie auch im Studium gelehrt werden, gezeigt werden k&#246;nnen.&#8221;<br />
Ich bin kurz vor dem Abschluss meines BWL-Studiums in Wien und habe auch schon bei einigen Firmen gearbeitet. Es ist NICHT m&#246;glich, ja sogar UNM&#214;GLICH alle praktischen Handlungen eines Managers in einem Unternehmen zu zeigen. Eine T&#228;tigkeit in einem Unternehmen umfasst oft nur einen kleinen Ausschnitt der BWL. Demnach wird ein BWL-Absolvent vieles, was er/sie auf der Uni gelernt hat, nicht in der Praxis brauchen und ebenfalls wird er/sie sich viel neues Wissen und neue F&#228;higkeiten aneignen m&#252;ssen um in der Berufswelt bestehen zu k&#246;nnen. Ich sehe das als &#196;HNLICHKEIT zu den Medizinstudenten mit dem Unterschied, dass ein Betriebswirt als Geisteswissenschaftler vielleicht mit weniger Aufwand eigene L&#246;sungen entwickeln kann als ein Mediziner.</p>
<p>Meiner Meinung nach hat BWL viel mit Hausverstand zu tun und muss deswegen nicht studiert werden, um ein Unternehmen gut zu managen. Bei vielen Nicht-BWLern vermisse ich jedoch diesen &#8220;Hausverstand&#8221; oder die F&#228;higkeit, Aktionen zu planen und deren Auswirkung mitzuber&#252;cksichtigen und zu Ende zu denken. Hausverstand muss man trainieren und schulen!</p>
<p>In meinem Studium habe ich sehr viele Theorien gelernt, auch unz&#228;hlige Theorien, die heute keine G&#252;ltigkeit mehr haben. Wie diese Theorien entstanden sind, die jeweiligen St&#228;rken, Schw&#228;chen, Kritikpunkte etc wurde ebenfalls gelehrt. Schlie&#223;lich k&#246;nnte man ja selbst eine Theorie entwickeln, die in der Vergangenheit bereits als unbrauchbar bewiesen worden ist. Anders als bei Naturwissenschaftlichen Studien gibt es bei einem so neuen geisteswissenschaftlichen Bereich wie BWL kaum exakte Wahrheiten. Ich denke, dass es noch viele Paradigmenwechsel in BWL geben wird.</p>
<p>Ein Soziologe hat zu mir einmal gemeint, f&#252;r ihn seien Wirtschafts- und Rechtswissenschaft keine echte Wissenschaften. Ich habe leider verabs&#228;umt, ihn zu fragen warum er so denkt. Ich bin der Meinung, Wissenschaft beinhaltet die systematische Suche nach neuen Erkenntnissen. So gesehen gibt es &#8220;Sportwissenschaften&#8221; oder &#8220;Soziale Psychologie&#8221;. Die Materie an sich kann keine Wissenschaft sein, ausschlaggebend ist, ob man sich damit wissenschaftlich befasst.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Menachem</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/129/betriebswirtschaftslehre-ist-eine-ausbildung/comment-page-1/#comment-254</link>
		<dc:creator>Menachem</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 06:30:28 +0000</pubDate>
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		<description>Nachdem ich nochmal dar&#252;bergeschlafen habe, meine ich, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich das, was eigentlich von dir gesagt werden wollte, richtig verstanden habe - und genau so, ob ich das, was ich geantwortet habe, wirklich sagen wollte.  Das als kleiner Nachtrag, wie schwer es vielleicht ist, Gedanken in Bildern und diese noch verpackt - alles in Worten durch den &#196;ther zu schicken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich nochmal dar&#252;bergeschlafen habe, meine ich, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich das, was eigentlich von dir gesagt werden wollte, richtig verstanden habe &#8211; und genau so, ob ich das, was ich geantwortet habe, wirklich sagen wollte.  Das als kleiner Nachtrag, wie schwer es vielleicht ist, Gedanken in Bildern und diese noch verpackt &#8211; alles in Worten durch den &#196;ther zu schicken.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Menachem</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/129/betriebswirtschaftslehre-ist-eine-ausbildung/comment-page-1/#comment-252</link>
		<dc:creator>Menachem</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 22:52:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.endlosrekursion.de/129/betriebswirtschaftslehre-ist-eine-ausbildung/#comment-252</guid>
		<description>Hallo Soeren Onez, nun finde ich, kommst du auf klare Punkte, wobei das auch wiederrum alles sehr komplex ist. Das eine, das Gehabe und Anmassende der BWL ér, dem kommt man vielleicht nur bei, indem man sich diesen Typus vielleicht besser anschaut - wobei ich den von dir oben beschriebenen Typus, wie du auch,  Schei.. finde. Nun k&#246;nnen wir aber, so glaube ich, nicht alle frei wirtschaften lassen, nur weil sie mal in der Sekunda Platten auf dem Flohmarkt verkauft haben - obwohl man oft den Eindruck hat, das es so w&#228;re. Wie vielleicht auch in der Klimaforschung, so ist auch in der BWL vieles nicht eindeutig, dennoch sollte eine Grundlehre her. Im Grunde glaube ich schon, sind wir tendenziell nah zusammen. Meine angeschobene Kritik galt mehr, wenn ich als BWL`er ironisch dargestellt werde, ist das o.K. f&#252;r mich, wenn aber das ironische nur als Mantel des wirklich zu sagenden genutzt wird, dann empfinde ich darin eine Herabsetzung meines Berufes und auch meiner Person - und das l&#246;st Verteidigung aus. Ich sch&#228;tze deinen und euere Beitr&#228;ge sehr, wie auch der vorherige zu Roland Koch und Descartes.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Soeren Onez, nun finde ich, kommst du auf klare Punkte, wobei das auch wiederrum alles sehr komplex ist. Das eine, das Gehabe und Anmassende der BWL ér, dem kommt man vielleicht nur bei, indem man sich diesen Typus vielleicht besser anschaut &#8211; wobei ich den von dir oben beschriebenen Typus, wie du auch,  Schei.. finde. Nun k&#246;nnen wir aber, so glaube ich, nicht alle frei wirtschaften lassen, nur weil sie mal in der Sekunda Platten auf dem Flohmarkt verkauft haben &#8211; obwohl man oft den Eindruck hat, das es so w&#228;re. Wie vielleicht auch in der Klimaforschung, so ist auch in der BWL vieles nicht eindeutig, dennoch sollte eine Grundlehre her. Im Grunde glaube ich schon, sind wir tendenziell nah zusammen. Meine angeschobene Kritik galt mehr, wenn ich als BWL`er ironisch dargestellt werde, ist das o.K. f&#252;r mich, wenn aber das ironische nur als Mantel des wirklich zu sagenden genutzt wird, dann empfinde ich darin eine Herabsetzung meines Berufes und auch meiner Person &#8211; und das l&#246;st Verteidigung aus. Ich sch&#228;tze deinen und euere Beitr&#228;ge sehr, wie auch der vorherige zu Roland Koch und Descartes.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: soeren onez</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/129/betriebswirtschaftslehre-ist-eine-ausbildung/comment-page-1/#comment-250</link>
		<dc:creator>soeren onez</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 16:01:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.endlosrekursion.de/129/betriebswirtschaftslehre-ist-eine-ausbildung/#comment-250</guid>
		<description>Es ist eigentlich ein gesellschaftliches Problem, da hast du recht. Die BWL eignet sich nur am besten um zu verdeutlichen, wie sehr Universit&#228;t verschwindet und durch praktisch nutzbare Lehre ersetzt wird, aber gleichzeitig gejammert wird, Deutschland laufen die Wissenschaftler davon. Aber wissenschaftliches Arbeiten muss zun&#228;chst dem Studenten nahegebracht werden, freilich ohne ihn komplett darauf festzulegen, ich will die Universit&#228;t nicht zu einem gesellschaftlichen Parallel machen. Aber wie oft musste ich in meinen BWL Vorlesungen ertragen zu h&#246;ren, wenn es ein wenig theoretischer wurde, dass das nicht so wichtig sei, kommt nicht in der Klausur dran, steht nur im Script, der Vollst&#228;ndigkeit halber. 

Ich meine, es ist doch nicht mit der Bed&#252;rfnispyramide und der Erw&#228;hnung von Marx getan. Das ist doch nicht Wissenschaft. Genausowenig wie die Erw&#228;hnung der Problematik, die den Homo &#214;konomikus in der Mikroebene bedingt bis gar nicht verwendbar macht, um ihn doch bei jeglicher Betrachtung zur Annahme zu machen. Das ist Kinderkacke, so wurden wir in der Schule unterrichtet und selbst da habe ich es nicht akzeptieren wollen. &#220;ber den Homo &#214;konomikus werde ich noch einen Artikel schreiben.

Das Problem ist doch, dass tausende &quot;Entscheider&quot; aus der Uni entlassen werden, ohne jemals Wissenschaft kennengelernt zu haben. Und das ist ein Problem, was die BWL ganz konkret verursacht. Das sind die Menschen, die potentiell in die machtkonzentriertesten Positionen bekleiden werden und dann eben eine praktischere Ausrichtung der Universit&#228;t fordern und eben auch durchsetzen k&#246;nnen, aber nur einen winzigen Ausschnitt der Universit&#228;t gesehen haben. Das w&#228;re anders, w&#252;rde man sie in Unternehmen ausbilden. Sie w&#252;rden die Erkenntnisse der universit&#228;ren Forschung schon zu sch&#228;tzen wissen.

Das Problem ist die &#220;bertragung der wirtschaftlichen Theorien auf die Universit&#228;t, ohne sich zu fragen, wo denn die Theorien alle herkommen. Man meint fast, die BWL sei abgeschlossen und w&#252;sste alles, weswegen sie die Geisteswissenschaften abschaffen k&#246;nne. Das aber ist fatal und darauf will ich hinweisen. Dabei meine ich nicht eine r&#252;ckw&#228;rtsgewandte Dankbarkeit, sodnern das Akzeptieren, dass die BWL in ungemein vielen grunds&#228;tzlichen Positionen noch in den Kinderschuhen steckt und um sie herum viel entwickelt wird. So ist z.B. die angestrebte Wertfreiheit von wissenschaftlichen Aussagen ein Problem, mit dem sich die Soziologie und Philosophie seit tausenden Jahren herumplagt. Die BWL will es aber geschafft haben, wertfreie, normative Entscheidungen zu treffen, die gleichzeitig rational sind. Sowas wird einem dann beigebracht und da w&#228;re ein wenig mehr wissenschaftlicher EIfer unbedingt angebracht!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eigentlich ein gesellschaftliches Problem, da hast du recht. Die BWL eignet sich nur am besten um zu verdeutlichen, wie sehr Universit&#228;t verschwindet und durch praktisch nutzbare Lehre ersetzt wird, aber gleichzeitig gejammert wird, Deutschland laufen die Wissenschaftler davon. Aber wissenschaftliches Arbeiten muss zun&#228;chst dem Studenten nahegebracht werden, freilich ohne ihn komplett darauf festzulegen, ich will die Universit&#228;t nicht zu einem gesellschaftlichen Parallel machen. Aber wie oft musste ich in meinen BWL Vorlesungen ertragen zu h&#246;ren, wenn es ein wenig theoretischer wurde, dass das nicht so wichtig sei, kommt nicht in der Klausur dran, steht nur im Script, der Vollst&#228;ndigkeit halber. </p>
<p>Ich meine, es ist doch nicht mit der Bed&#252;rfnispyramide und der Erw&#228;hnung von Marx getan. Das ist doch nicht Wissenschaft. Genausowenig wie die Erw&#228;hnung der Problematik, die den Homo &#214;konomikus in der Mikroebene bedingt bis gar nicht verwendbar macht, um ihn doch bei jeglicher Betrachtung zur Annahme zu machen. Das ist Kinderkacke, so wurden wir in der Schule unterrichtet und selbst da habe ich es nicht akzeptieren wollen. &#220;ber den Homo &#214;konomikus werde ich noch einen Artikel schreiben.</p>
<p>Das Problem ist doch, dass tausende &#8220;Entscheider&#8221; aus der Uni entlassen werden, ohne jemals Wissenschaft kennengelernt zu haben. Und das ist ein Problem, was die BWL ganz konkret verursacht. Das sind die Menschen, die potentiell in die machtkonzentriertesten Positionen bekleiden werden und dann eben eine praktischere Ausrichtung der Universit&#228;t fordern und eben auch durchsetzen k&#246;nnen, aber nur einen winzigen Ausschnitt der Universit&#228;t gesehen haben. Das w&#228;re anders, w&#252;rde man sie in Unternehmen ausbilden. Sie w&#252;rden die Erkenntnisse der universit&#228;ren Forschung schon zu sch&#228;tzen wissen.</p>
<p>Das Problem ist die &#220;bertragung der wirtschaftlichen Theorien auf die Universit&#228;t, ohne sich zu fragen, wo denn die Theorien alle herkommen. Man meint fast, die BWL sei abgeschlossen und w&#252;sste alles, weswegen sie die Geisteswissenschaften abschaffen k&#246;nne. Das aber ist fatal und darauf will ich hinweisen. Dabei meine ich nicht eine r&#252;ckw&#228;rtsgewandte Dankbarkeit, sodnern das Akzeptieren, dass die BWL in ungemein vielen grunds&#228;tzlichen Positionen noch in den Kinderschuhen steckt und um sie herum viel entwickelt wird. So ist z.B. die angestrebte Wertfreiheit von wissenschaftlichen Aussagen ein Problem, mit dem sich die Soziologie und Philosophie seit tausenden Jahren herumplagt. Die BWL will es aber geschafft haben, wertfreie, normative Entscheidungen zu treffen, die gleichzeitig rational sind. Sowas wird einem dann beigebracht und da w&#228;re ein wenig mehr wissenschaftlicher EIfer unbedingt angebracht!</p>
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