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	<title>Kommentare zu: Descartes Woche &#8211; Schlusswort</title>
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	<description>Gemeinschaftsblog</description>
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		<title>Von: Toni</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/127/descartes-woche-schlusswort/comment-page-1/#comment-576</link>
		<dc:creator>Toni</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 10:14:43 +0000</pubDate>
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		<description>find die hausarbeit echt ziemlich gut, also sowas h&#228;tte ich nie schreiben k&#246;nnen bzw. h&#228;tte nie davon &#252;berzeugt werden k&#246;nnen dass ich den methodischen zweifel in frage gestellt habe xD aber das mit dem wasser-wachs bespiel stimmt schon:/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>find die hausarbeit echt ziemlich gut, also sowas h&#228;tte ich nie schreiben k&#246;nnen bzw. h&#228;tte nie davon &#252;berzeugt werden k&#246;nnen dass ich den methodischen zweifel in frage gestellt habe xD aber das mit dem wasser-wachs bespiel stimmt schon:/</p>
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		<title>Von: Wowik</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/127/descartes-woche-schlusswort/comment-page-1/#comment-242</link>
		<dc:creator>Wowik</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 16:08:28 +0000</pubDate>
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		<description>Na, so einfach kommst du mir auch nicht bei, J&#246;rg Friederich. Ich werde mich sobald wie m&#246;glich zu beiden Kommentaren &#228;u&#223;ern, habe jedoch diese Woche diese und wahrscheinlich auch n&#228;chste Woche kaum Zeit daf&#252;r. Ich hoffe das sich dann  eine  Diskussion ergeben wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na, so einfach kommst du mir auch nicht bei, J&#246;rg Friederich. Ich werde mich sobald wie m&#246;glich zu beiden Kommentaren &#228;u&#223;ern, habe jedoch diese Woche diese und wahrscheinlich auch n&#228;chste Woche kaum Zeit daf&#252;r. Ich hoffe das sich dann  eine  Diskussion ergeben wird.</p>
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		<title>Von: Jörg Friedrich</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/127/descartes-woche-schlusswort/comment-page-1/#comment-241</link>
		<dc:creator>Jörg Friedrich</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 10:58:21 +0000</pubDate>
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		<description>Dein Angriff auf Descartes&#039; Priorisierung der Rationalit&#228;t trifft ihn m.E. nicht. Das Beispiel Wachs zeigt dies ganz gut, wenn du es einmal mit anderen Beispielen vergleichst: Eis - Wasser - Dampf z.B.

Wenn Eis schmilzt, ist es kein Eis mehr sondern Wasser. Wenn Wachs schmilzt, ist es immer noch Wachs. Und sage nicht, Wasser sei geschmolzenes Eis - so verwenden wir diese Begriffe nicht. Der Unterschied zwischen dem Wachs und dem Eis-Wasser-Ding liegt nur in unseren Begriffen, nur in unserem Verstand - aber nicht in unsereren Sinnen.

So einfach kommt man Descartes nicht bei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dein Angriff auf Descartes&#8217; Priorisierung der Rationalit&#228;t trifft ihn m.E. nicht. Das Beispiel Wachs zeigt dies ganz gut, wenn du es einmal mit anderen Beispielen vergleichst: Eis &#8211; Wasser &#8211; Dampf z.B.</p>
<p>Wenn Eis schmilzt, ist es kein Eis mehr sondern Wasser. Wenn Wachs schmilzt, ist es immer noch Wachs. Und sage nicht, Wasser sei geschmolzenes Eis &#8211; so verwenden wir diese Begriffe nicht. Der Unterschied zwischen dem Wachs und dem Eis-Wasser-Ding liegt nur in unseren Begriffen, nur in unserem Verstand &#8211; aber nicht in unsereren Sinnen.</p>
<p>So einfach kommt man Descartes nicht bei.</p>
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		<title>Von: soeren onez</title>
		<link>http://www.endlosrekursion.de/127/descartes-woche-schlusswort/comment-page-1/#comment-240</link>
		<dc:creator>soeren onez</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2008 13:04:20 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe diese Hausarbeit jetzt beim genaueren Lesen sehr genossen zu lesen, was vor allem an deiner Sprache liegt, die mir ganz pers&#246;nlich gewinnbringender ist, als die Sprache, die du hier oft benutzt, auch wenn die sicher erheiternder ist. Aber deine Pr&#228;zision, nicht zu verwechseln mit durch Habitus erzwungene Objektivit&#228;t, im Ausdruck l&#228;sst mich deine Gedanken besser nachvollziehen, als das erraten von Metaphern. Verzeih das einem kleinen Geist. 

Ich will aber noch auf den Inhalt eingehen. Gerade die Zur&#252;ckweisung der Mathematik hat mir gut gefallen und auch der Feststellung folge ich, dass Descartes Wissensbegriff und Zweifel, nicht zu Gewissheit f&#252;hren bzw. daf&#252;r nicht hinreichend sind. Nicht mehr folgen konnte ich dir aber dann in den Glauben als Quelle der Gewissheit. Dazu will ich dir einige Fragen stellen, vielleicht erhellt sich mir dann dieser Gedanke:

Zun&#228;chst ist mir nicht klar geworden, warum du das, was der Glauben so wie du ihn beschreibst erm&#246;glichen kann, Gewissheit nennst. Sicher kann man das so nennen, aber ich frage mich, ob es sinnvoll ist, so &#252;ber Glauben zu reden. Was wird damit anderes erreicht, als zu sagen, dass das, was ich glaube, ich eben glaube. Was gewinnen wir mit der Bezeichnung &quot;Gewissheit&quot; au&#223;er einer f&#252;r niemanden nachvollziehbaren Bezeichnung f&#252;r etwas, dass jeder eben so f&#252;r sich macht. Wollen wir nicht viel mehr zusammen, im Dialog, im Austausch, vor allem in der M&#246;glichkeit mit Vielen vieles Wissen zu k&#246;nnen, etwas herstellen, was zwar nicht der Descartschen Wissensdefinition unterworfen ist und aus dem Ich-Gedanken entspringt und somit eine sichere Basis hat, sondern vielmehr entsteht, so wie auch das Selbstbewusstsein entsteht, im Austausch und nicht nur durch das im Ich Angelegten. Mir fehlt bis hier hin der Austausch als Mittel des Erkenntnisgewinns, auch wenn sicherlich diese Erkenntnis nicht unumst&#246;&#223;lich sein werden. Vielleicht vertue ich mich, aber die Einf&#252;hrung der Gewissheit mit dem Glauben schlie&#223;t doch eine gemeinschaftliche Verwendung von Gewissheit aus und dann frage ich mich, ob das ein zu erreichendes Ziel ist. Es w&#228;re interessant, wenn du da noch einmal drauf eingehen w&#252;rdest.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe diese Hausarbeit jetzt beim genaueren Lesen sehr genossen zu lesen, was vor allem an deiner Sprache liegt, die mir ganz pers&#246;nlich gewinnbringender ist, als die Sprache, die du hier oft benutzt, auch wenn die sicher erheiternder ist. Aber deine Pr&#228;zision, nicht zu verwechseln mit durch Habitus erzwungene Objektivit&#228;t, im Ausdruck l&#228;sst mich deine Gedanken besser nachvollziehen, als das erraten von Metaphern. Verzeih das einem kleinen Geist. </p>
<p>Ich will aber noch auf den Inhalt eingehen. Gerade die Zur&#252;ckweisung der Mathematik hat mir gut gefallen und auch der Feststellung folge ich, dass Descartes Wissensbegriff und Zweifel, nicht zu Gewissheit f&#252;hren bzw. daf&#252;r nicht hinreichend sind. Nicht mehr folgen konnte ich dir aber dann in den Glauben als Quelle der Gewissheit. Dazu will ich dir einige Fragen stellen, vielleicht erhellt sich mir dann dieser Gedanke:</p>
<p>Zun&#228;chst ist mir nicht klar geworden, warum du das, was der Glauben so wie du ihn beschreibst erm&#246;glichen kann, Gewissheit nennst. Sicher kann man das so nennen, aber ich frage mich, ob es sinnvoll ist, so &#252;ber Glauben zu reden. Was wird damit anderes erreicht, als zu sagen, dass das, was ich glaube, ich eben glaube. Was gewinnen wir mit der Bezeichnung &#8220;Gewissheit&#8221; au&#223;er einer f&#252;r niemanden nachvollziehbaren Bezeichnung f&#252;r etwas, dass jeder eben so f&#252;r sich macht. Wollen wir nicht viel mehr zusammen, im Dialog, im Austausch, vor allem in der M&#246;glichkeit mit Vielen vieles Wissen zu k&#246;nnen, etwas herstellen, was zwar nicht der Descartschen Wissensdefinition unterworfen ist und aus dem Ich-Gedanken entspringt und somit eine sichere Basis hat, sondern vielmehr entsteht, so wie auch das Selbstbewusstsein entsteht, im Austausch und nicht nur durch das im Ich Angelegten. Mir fehlt bis hier hin der Austausch als Mittel des Erkenntnisgewinns, auch wenn sicherlich diese Erkenntnis nicht unumst&#246;&#223;lich sein werden. Vielleicht vertue ich mich, aber die Einf&#252;hrung der Gewissheit mit dem Glauben schlie&#223;t doch eine gemeinschaftliche Verwendung von Gewissheit aus und dann frage ich mich, ob das ein zu erreichendes Ziel ist. Es w&#228;re interessant, wenn du da noch einmal drauf eingehen w&#252;rdest.</p>
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